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Die KUKA Robot Group präsentiert neue Roboter-Serie mit integrierter Antriebstechnik |
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Augsburg/München, Juni 2004 – Die KUKA Robot Group als Europas führender Hersteller von Industrierobotern arbeitet intensiv an innovativen Lösungen für ein wirtschaftliches Automatisieren. Dazu gehören auch die Roboter der „Serie 2000 iD“ (integrated Drives). Der Clou: Die Antriebstechnik befindet sich vollständig auf dem Roboter.
In praktisch jeder Produktion herrscht ein Mangel an Fläche. Dieser wird durch die zunehmende Komplexität moderner Fertigungszellen noch verstärkt. Insofern fordern die Anlagenbetreiber, den Platzbedarf für Schaltschränke und Installationstechnik auf ein Minimum zu beschränken. Dieser Forderung entsprechen jetzt die Roboter der „Serie 2000 iD“.
Die Aufnahme der Antriebstechnik in die Roboterstruktur wurde ohne Einbuße der Funktionalität entwickelt. Ausgehend von den bewährten konventionellen Antriebsteilen für das Robotersystem KR C2, nahm KUKA für die integrierte Antriebstechnik im Wesentlichen mechanische Anpassungen vor. Unverändert blieben somit der Regelungsaufbau, die Kommunikation und die Leistungsklassen. Bestandteil der integrierten Antriebslösung ist eine fest mit der Roboterstruktur verbundene Halterung für die Antriebseinheiten. Diese so genannte Backplane nimmt die im Roboter verlegten Kabelsätze auf und führt diese zu Stecksystemen, die sich leicht anschließen lassen.
Die neu konzipierten Antriebskomponenten kommen ohne aktive Kühlung aus. Das alternativ von KUKA genutzte Prinzip der passiven Kühlung ist auf unterschiedliche Raumlagen bei vollem elektrischem Leistungsumfang abgestimmt. Berücksichtigt wurden auch Verschmutzungen und hohe Umgebungstemperaturen, die in direkter Prozessnähe auftreten können. Außerdem dachten die Entwickler daran, den Kühlkörper gegen den Innenraum der Geräte und die umgebende Roboterstruktur thermisch zu isolieren. Damit wird ein Aufheizen des Innenraumes und einen Verlust an Positioniergenauigkeit vermieden. Daneben erfüllt KUKA die Forderungen nach erhöhter Vibrations- und Schockfestigkeit und hält die Schutzart des Gesamtsystems ein. Zu den Vorteilen der neuen „Serie 2000iD“ zählen ferner der reduzierte Installationsaufwand für eine Standardroboterzelle und ein größerer Freiraum hinsichtlich der Gestaltung der ver- und entsorgenden Förderanlagen.
KUKA liefert die Roboter sowohl mit diskreter Einzelsteuerung als auch mit einem zentralen Schaltschrank, der für bis zu sechs Roboter verwendet werden kann. Optional lässt sich sogar die ganze Infrastruktur für ein aus kooperierenden Robotern bestehendes „RoboTeam“ in einem zentralen Steuerschrank unterbringen. Die Markteinführung der „Serie 2000 iD“ ist für Ende 2004 vorgesehen. |
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KUKA Robot Group
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