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Handgeführter KUKA Roboter automatisiert den Gießprozess im Prototypen-, Vorserien- und Kleinserienbau |
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| München, Mai 2006 – KUKA Roboter präsentiert auf der AUTOMATICA seinen ersten handgeführten Roboter zur wirtschaftlichen Automatisierung des Gießprozesses im Prototypen-, Vorserien- und Kleinserienbau: die KUKA Safe Handling Gießachse – eine innovative Robotertechnologie, die der Praxis nachempfunden ist. Im wahrsten Sinne des Wortes zu erleben ist diese Premiere auf dem Stand 211+221 der KUKA Roboter in Halle B3 auf dem Messegelände in München.
Mit der neuen Lösung KUKA Safe Handling Gießachse reagiert KUKA Roboter, europaweiter Marktführer in der Roboterindustrieautomatisierung, auf ein bekanntes Thema in der Gießerei: Im Prototypen-, Vorserien- und Kleinserienbau war der Roboter bislang der Arbeitskraft des Menschen mit dessen großen Erfahrungshorizont und Flexibilität unterlegen. Denn die Roboterwege und Einflussmengen mussten bisher mit viel Know-how programmiert werden. Zu aufwändig bei kleinen Stückzahlen und damit einfach unwirtschaftlich. Und dies, obwohl der Roboter aufgrund seiner Fähigkeit, gleiche Bewegungsabläufe ermüdungslos und kontinuierlich zu wiederholen, Garant für ein hohes Maß an gleich bleibender Produktqualität ist (und damit für weniger Ausschuss). Ganz abgesehen davon, dass er den Menschen von stupiden und gesundheitsschädlichen Arbeiten entlastet. Genau hier hat KUKA Roboter angesetzt und gemeinsam mit der Firma ROBOTEC - basierend auf deren Flexcast-System - die KUKA Safe Handling Gießachse entwickelt. Die Gießachse eignet sich vor allem für Sand- und Kokillengießereien. Sie ist darüber hinaus aber auch in vielen anderen Applikationen denkbar. Clou des neuen KUKA Gießroboters ist, dass der Gießer ihn dank der KUKA Safe Handling Robotertechnologie mit der Hand führen kann.
Via Joystick bringt der Gießer dem Roboter sicher alle notwendigen Bewegungsabläufe einschließlich der eigentlichen Gießkurve bei – genau so, als würde er die Aufgabe gerade selbst erledigen. Das heißt: Der Gießer teacht sämtliche Punkte mit Hilfe des Joysticks während des Bahnbewegungsablaufes bis zum Eingießen des Aluminiums. Ein einfaches System, der Praxis nachempfunden und ohne Programmierungsaufwand. Die einmal geführte Bahn und Gießkurve wird nach Abschluss der Arbeit einfach gespeichert und kann für die Produktion wiederholt abgefahren werden. |
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Der Nutzer braucht keine Angst vor dem Bedienen des Joysticks zu haben, denn der Komfort ist durch eine Reihe von Benutzerhilfen gewährleistet, die ebenfalls der Arbeit des Gießers nachempfunden sind:
- Der Joystick besitzt vier Freiheitsgrade, die anwendungsspezifisch aktiviert (z.B. Translation in x-, y-, z-Richtung und Rotation um z) oder auch eingeschränkt werden können.
- Über ein programmierbares Touch-Display können anwendungsspezifische Parameter wie die Robotergeschwindigkeit eingestellt werden.
- Der Arbeitsraum des Roboters lässt sich durch so genannte virtuelle Wände einschränken, um Kollisionen mit Peripherieeinrichtungen zu vermeiden.
- Da die Roboterbewegung in den Achswinkelbereichen und der Geschwindigkeit nach Kat 3 (DIN EN 954-1) vom System überwacht wird, können die Sicherheitsabstände minimiert werden.
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| Für den Gießprozess eignen sich insbesondere die KUKA Roboter der Serie 2000 in Foundry-Ausführung. In diesem Fall kommt ein KR 150 F zum Einsatz. Er hat eine Traglast von 150 Kilogramm und eine Reichweite von 2.700 Millimetern. Das Besondere ist, dass dieser Roboter über eine integrierte Gießachse als siebte Achse verfügt. Sie wird als Drehachse für den Gießlöffel verwendet. Mit Hilfe dieser integrierten Gießachse kann der Roboter das Aluminium genau dosiert in die Gussform einfüllen. Die Gießachse wurde von der ROBOTEC Engineering GmbH in Bad Säckingen entwickelt. Ihre Mechanik überträgt die Drehbewegung des Servomotors spielfrei zum Gießlöffel. Die Gießachse ist für 5, 20, 50 und 100 Kilogramm zu vergießendes Metall erhältlich. |  |
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 | KUKA Roboter – leistungsstarker Partner für Gießereien |  |  |
| | KUKA Roboter kennt die Anforderungen seiner Kunden sehr genau. Seit Jahren ist das Augsburger Unternehmen einer der Weltmarktführer in der Industrierobotik. Die KUKA Produktpalette bietet eine einzigartige Bandbreite an Standard-, Konsol- und Schwerlastrobotern, die durch Boden- oder Deckenmontage multifunktional und flexibel einsetzbar sind. Ergänzt werden diese Systeme um anwendungsbezogene Zusatzapplikationen und um so genannte Querschnittstechnologien, die auf der intelligenten Vernetzung von Standardsteuerungen basieren. Zudem zeichnet sich das Gießereiportfolio von KUKA Roboter durch eine über alle Technologien hinwegführende Systemphilosophie, einheitliches Look and Feel, gleiche Anwendungsgeräte sowie einheitliche Wartungs- sowie Upgradekonzepte aus. Die modulare Bauweise der KUKA Roboter macht eine schnelle und einfache Umrüstung für andere Aufgaben problemlos möglich. Alle Teilekomponenten eines Roboters werden separat lackiert. Damit gewährleistet KUKA, dass die Lackschichten an den Schnittstellen bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten nicht komplett neu aufbereitet werden müssen, um den Schutzklasseanforderungen zum Betrieb des Roboters zu genügen. |  |
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| | Die KUKA Roboter, Augsburg, ist ein Unternehmen der IWKA Aktiengesellschaft (Karlsruhe) und gilt als weltweit führender Anbieter von Industrierobotern. Die Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Produktion sowie im Vertrieb von Industrierobotern, Steuerungen, Software und Lineareinheiten. Das Unternehmen ist Marktführer in Deutschland und Europa, weltweit an dritter Stelle. Die KUKA Robot Group beschäftigt weltweit etwa 2.000 Mitarbeiter. Davon sind für die KUKA Roboter Gruppe Deutschland bundesweit 1.200 Beschäftigte im Headquarter in Augsburg sowie in Niederlassungen und Tochtergesellschaften tätig. In 2005 wurde ein Umsatz von 340 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen ist mit mehr als 20 Tochterunternehmen in Europa, USA und Asien vertreten. |  |
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KUKA Robot Group
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