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CarMetal: Im gewünschten Takt

   
KUKA-Roboter schweissen Aluminium-Karosserien
Die in Chanas, Frankreich, ansässige CARmetal blickt auf mehr als 21 Jahre Erfahrung im Bau von Kleinwagen zurück. Mit 40 Mitarbeitern fertigt das Unternehmen Karosserierahmen. Hinsichtlich der Verknüpfung mit anderen Werken muss CARmetal pro Tag eine genau festgelegte Stückzahl bereitstellen.

Vor diesem Hintergrund und wegen einer ständig steigenden Produktionsmenge war die Integration einer modernen Roboterzelle unabdingbar. Bei deren Auslegung musste auch berücksichtigt werden, dass das Werk künftig die Fertigungsrate verdoppeln und daher an fünf Tagen pro Woche im Zwei-Schicht-Betrieb arbeiten soll.

Da die Konzeption der Roboterzelle - bei Störungen - kein ersatzweises manuelles Handling vorsieht, hat ihre Verfügbarkeit höchste Priorität. Deshalb schuf die Tatsache, dass die KUKA Roboter GmbH in Deutschland mit Unternehmen wie Audi, Daimler-Chrysler und VW kooperiert und überdies Erfahrungen im Aluminiumschweissen nachweisen kann, eine solide Basis für die Zusammenarbeit. Zu den ausschlaggebenden Faktoren zählten auch die Nähe der französischen Tochter KUKA Automatisme + Robotique S.à.r.l. und die 'Alles aus einer Hand'-Lösung durch deren Systempartner.

Die beiden KR 30L15 schweissen Aluminiumrahmen nach dem MIG-Impuls-Schweissverfahren, mit Schweissnähten in Längen von 4 bis 12 cm. Zu diesem Zweck legen Mitarbeiter vormontierte Unterbaugruppen auf die Fertigungsgestelle, wo sie von pneumatischen Niederhaltern fixiert werden.

Die Roboterzelle ist in zwei Bearbeitungshälften getrennt. Auf beiden Seiten, die sich durch Metallrolläden von den in der Mitte stehenden Robotern separieren lassen, stehen je zwei Drehkipp-Positionierer (DKP). Jeder Roboter schweisst in jeder Bearbeitungshälfte das auf dem ihm zugeordneten DKP liegende Material. Daher können beide Roboter jeweils auf einer Seite einen Rahmen schweissen, während die auf der anderen Seite installierten DKP zur selben Zeit manuell be- und entladen werden.

Da die KR 30L15 mit je sechs Achsen und die einzelnen DKP mit zwei Achsen zum Drehen und Kippen ausgestattet sind und jeder Roboter zwei DKP bedient, muss jede Robotersteuerung die Bewegungen von zehn Achsen exakt aufeinander abstimmen und gleichzeitig - in dem eng gehaltenen Arbeitsraum - eine Kollision der Roboter untereinander vermeiden. Ferner kommunizieren die KUKA-Robotersteuerungen KR C1 mit der von Fronius gelieferten Schweisssteuerung.
 
Aufgrund der erwarteten merklichen Effizienzsteigerung rechnet der Anwender mit einer sehr schnellen Amortisation der Roboterzelle.

Erscheinungstermin:

01.03.1999

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