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KUKA Innovation Award 2023

Sofort loslegen, auch ohne Expertenwissen: Erfahren Sie hier mehr über die Applikationen der "Open Platform Challenge"!


Open Platform Challenge

Erstmals basiert der KUKA Innovation Award auf unserem neu eingeführten iiQKA Roboterbetriebssystem und dem dazugehörigen Ecosystem. Dies ermöglicht es den Finalisten, eigene Hard- und Software-Erweiterungen viel einfacher als bisher auf einem KUKA Roboter zu implementieren und damit eine moderne, leistungsfähige und skalierbare Basis für technologische Innovationen in der Robotik zur Verfügung zu stellen.

In diesem Sinne haben wir auch das Motto für den diesjährigen Award festgelegt: Die Open Platform Challenge. Die Bewerber waren aufgerufen, die Verfügbarkeit offener Schnittstellen in iiQKA zu nutzen und das Robotersystem um eigene Hard- und Softwarekomponenten zu erweitern, sodass typische Produktionsaufgaben einfacher und schneller bewältigt werden können.

Das sind unsere Finalisten 

Team SPIRIT | DLR | Deutschland

Das Team vom Institut für Robotik und Mechatronik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt befasst sich mit der Automatisierung von Wartungs- und Inspektionsaufgaben in der Öl- und Gasindustrie. In einer einzigen großen Raffinerie sind oft mehr als 50.000 Wartungs- und Inspektionsroutinen erforderlich. Zu diesem Zweck wird ein neuartiger, an einem Kabel aufgehängter Flugroboter mit fortschrittlicher Telepräsenztechnologie entwickelt, der modernste KI-basierte Wahrnehmungs- und Steuerungstheorie kombiniert. Diese Lösung ermöglicht eine sichere und intuitive Bedienung von Luftmanipulatoren für industrielle Anwendungen.

Team SPIRIT

Team Fashion & Robotics | Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz | Österreich

Die Mode- und Textilindustrie steht unter großem Druck, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem sie langlebigere, qualitativ hochwertige Produkte herstellt und zirkuläre Materialflüsse entwickelt. Die Bereiche "Creative Robotics" und "Mode und Technologie" der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz arbeiten daran, einen Weg für kleine und mittelständische Textilunternehmen und Designer und Designerinnen zu schaffen, ihre Produktion durch die Einrichtung von Mikrofabriken mit kollaborativen Robotersystemen zu steigern und gleichzeitig effizientere Sortier- und Nachbearbeitungsabläufe im industriellen Maßstab zu ermöglichen.

Team Fashion & Robotics

Team JARVIS | Politecnico di Milano | Italien

Das Ziel der Finalisten des Merlin Laboratory der italienischen Politecnico di Milano ist die Entwicklung einer vollständigen Plug&Play-Methode für die Programmierung von kollaborativen Robotikanwendungen (z. B. Montage und Verpackung), die vollständig in das iiQKA-Ecosystem integriert ist. So wird die Einführung in kleinen und mittleren Unternehmen erleichtert. Zusammen mit der Integration von Künstlicher Intelligenz in das neue iiQKA-Ecosystem ermöglicht das Konzept ungelernten Bedienern, den Roboter über eine neue Aufgabe zu instruieren und auf unbekannte Situationen zu generalisieren, einschließlich neuer Aufgaben und Produktvarianten.

Team JARVIS

Jury Mitglieder

Die Finalisten bekommen die Chance, ihr Konzept unseren Jurymitgliedern, bestehend aus namenhaften Professoren aus der Robotik, Experten aus der Industrie und einem Redakteur eines weltweit führenden Magazins für Ingenieure, vorzustellen und zu verteidigen. Diese Kontakte sind oft ein Sprungbrett für weiterführende Projekte.

  • Evan Ackermann

    Evan Ackerman ist Senior Editor bei IEEE Spectrum, wo er seit über 10 Jahren über Roboter, Wissenschaft und neue Technologien schreibt. Nachdem er 2007 seinen eigenen Robotik-Blog mitgegründet hat, begann er 2011 für das IEEE Spectrum zu schreiben. Neben Spectrum sind Evans Arbeiten auch auf einer Reihe anderer Websites und in Printmagazinen erschienen. Vielleicht haben Sie ihn auch schon in NPR's Science Friday oder im BBC World Service über Roboter sprechen hören, wenn Sie gerade zur richtigen Zeit zugehört haben. Evan lebt derzeit in Washington DC und hat eine stetig wachsende Sammlung von Staubsaugerrobotern. In seiner Freizeit geht er gerne tauchen, rehabilitiert verletzte Raubvögel und spielt hervorragend Dudelsack.

  • Prof. Dr. Alin Albu-Schäffer

    Alin Albu-Schäffer erwarb 1993 den M.S. in Elektrotechnik an der Technischen Universität Timisoara, Rumänien, und 2002 den Doktortitel in Regelungstechnik an der Technischen Universität München. Seit 2012 ist er Leiter des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem er seit 1995 angehört. Außerdem ist er Professor an der Technischen Universität München und Inhaber des Lehrstuhls für "Sensorbasierte Robotersysteme und intelligente Assistenzsysteme". Seine Forschungsinteressen reichen von Roboterdesign und -steuerung bis hin zu Roboterintelligenz und menschlichen Neurowissenschaften. Er war maßgeblich an der Entwicklung des DLR-Leichtbauroboters und dessen Technologietransfer zur Firma KUKA beteiligt, was zu einem Paradigmenwechsel in der Industrieroboteranwendung hin zu leichter, sensitiver und interaktiver Robotik führte. Alin Albu-Schäffer war auch maßgeblich an der Entwicklung des chirurgischen Robotersystems MIRO und dessen Kommerzialisierung durch Technologietransfer zu Covidien/Medtronic, dem weltweit größten Hersteller medizinischer Geräte, beteiligt. Er ist Autor von mehr als 270 begutachteten Zeitschriften- und Konferenzbeiträgen und erhielt mehrere Auszeichnungen.

  • Dr. Kristina Wagner

    Dr. Kristina Wagner promovierte an der RWTH Aachen am Institut für Zahlentheorie sowie am Institut für Regelungstechnik. 2008 verbrachte Kristina Wagner einen Forschungsaufenthalt an der Melbourne University, 2010 startetet sie ihre Karriere in der Technologie- und Prozessberatung bei der Siemens AG in München.
    Seit Oktober 2015 ist Kristina Wagner in verschiedenen Positionen für die KUKA AG tätig. Als Vice President Corporate Research treibt sie gemeinsam mit ihrem Team Robotik-Innovation und Technologieentwicklung voran. In ihrer zusätzlichen Rolle als Programmleitung von RoX verantwortet sie KUKA‘s größtes und zentrales Innovationsprogramm „RoX | The Robot X-perience“ (Produktname: iiQKA) mit dem Ziel, die Robot Experience von KUKA neu zu konzipieren und zu transformieren. Dabei wird die Interaktion zwischen Mensch, Werkzeugen und Robotern entscheidend verbessert. Bereits Ende 2020 wurden die ersten Prototypen an Pilotkunden ausgeliefert.
    2021 wurde Kristina in das Board der euRobotics als auch in den Augsburger Digitalrat gewählt.

  • Prof. Oussama Khatib

    Oussama Khatib promovierte 1980 an der Sup'Aero in Toulouse, Frankreich. Er ist Professor für Informatik und Direktor des Robotiklabors an der Stanford University. Seine Forschung konzentriert sich auf Methoden und Technologien in den Bereichen menschenzentrierte Robotik, haptische Interaktion, künstliche Intelligenz, menschliche Bewegungssynthese und Animation. Er ist Präsident der International Foundation of Robotics Research (IFRR) und ein Fellow des Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE). Er ist Herausgeber der Reihe Springer Tracts in Advanced Robotics (STAR) und des Springer Handbook of Robotics, das mit dem American Publishers Award for Excellence in Physical Sciences and Mathematics ausgezeichnet wurde. Er wurde mit dem IEEE Robotics and Automation (IEEE/RAS) Pioneering Award (für seine grundlegenden Beiträge zur Robotikforschung, seine visionäre Führungsrolle und sein lebenslanges Engagement auf diesem Gebiet), dem IEEE/RAS George Saridis Leadership Award, dem Distinguished Service Award, dem Japan Robot Association (JARA) Award, dem Rudolf Kalman Award und dem IEEE Technical Field Award ausgezeichnet. Professor Khatib ist Mitglied der National Academy of Engineering.

  • Prof. Dr. Ir. Stefano Stramigioli

    Stefano Stramigioli ist Professor für Advanced Robotics an der Universität Twente und Leiter des Robotics And Mechatronics (RAM) Lab, eines großen Labors mit mehr als fünfzig Mitarbeitern, die sich mit allen Aspekten der Bildgebung, Mechatronik und Robotik beschäftigen. Die Gruppe ist breit gefächert und multidisziplinär. Dank ihrer Größe und ihres Spektrums ist sie in der Lage, sich auf internationaler Ebene mit anderen Forschungsgruppen ähnlicher oder größerer Größe in ihrem Bereich zu messen.
    Stramigioli hat eine Reihe zusätzlicher externer Positionen inne: Er war der Gründer des ersten Robotikzentrums in den Niederlanden, des LEO Center of Service Robotics (2008), (früher bekannt als Romech). Er war auch der Gründer von RoboNED (2010), das nun in Holland Robotics übergegangen ist. Darüber hinaus ist er derzeit in seiner zweiten Amtszeit Vizepräsident für Forschung bei euRobotics und vertritt den privaten Teil von SPARC, der vertraglichen öffentlich-privaten Partnerschaft mit der Europäischen Kommission, die in den letzten Jahren das weltweit größte zivile Robotikprogramm durchgeführt hat. Außerdem ist er Mitvorsitzender des Labors für Bio-Mechatronik und energieeffiziente Robotik an der ITMO-Universität in St. Petersburg, Russland.

  • Zlatina Deggendorfer

    Zlatina Deggendorfer hat ihr Diplom an der Universität Augsburg in Angewandter Informatik/ BWL 2007 abgeschlossen. Danach begann sie ihre Karriere als Softwareentwicklerin bei verschiedenen internationalen Unternehmen und leitet seit 2020 das Produktmanagement im Bereich Applikationen bei KUKA.

    Zusammen mit ihrem Team verantwortet sie ein breitgefächertes, leistungsstarkes Portfolio aus Applikationssoftware in den Bereichen Handling, Schweißen, Vision und Sensorik, welches schnell und einfach von KUKA Kunden und Partnern genutzt und erweitert werden kann.

Wie geht es weiter?

Um ihre Ideen in die Wirklichkeit umzusetzen, stellt KUKA den Finalisten für die Zeit des Wettbewerbs den sensitiven Cobot LBR iisy kostenlos zur Verfügung, inklusive eines kostenlosen Trainings und Coachings während des Wettbewerbs. Das Finale findet 2023 auf einer Industriemesse statt, auf der die Finalisten ihre Konzepte einem breiten Fachpublikum aus Industrie und Forschung sowie der Presse präsentieren, Kontakte knüpfen und sich austauschen können. Dort wählt eine Expertenjury den Gewinner des mit 20.000 € dotierten Awards.

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