MRK-fähige KUKA Roboter bei der Qualitätssicherung

Die MRK-Systeme GmbH hat für die BMW Group eine Mensch-Roboter-Kollaborations (MRK)-fähige Automatisierungslösung mit KUKA Robotern für hohe Traglasten entwickelt. Sie ermöglichen im Werk Landshut eine ergonomische Qualitätssicherung der Kurbelwellengehäuse.

20. Februar 2017

KUKA Roboter sorgt für mehr Ergonomie

Über ein Förderband werden die Kurbelwellengehäuse in den Arbeitsbereich angeliefert. Der Werker steuert mittels Joystick die Bewegungen des Roboters. Der KR QUANTEC bewegt sich auf einer vorgegebenen Bahn zu dem Gehäuse, greift das Bauteil und reicht es dem Werker. Mittels Kaltlichtlampe prüft der Werker das Kurbelwellengehäuse. Währenddessen hält der Roboter das rund 30 kg schwere Bauteil sicher in der für den Mitarbeiter optimalen Höhe. Hat der Werker den Prüfvorgang abgeschlossen, fährt er den Roboter samt Gehäuse zurück zum Förderband und legt es ab. Beendet ist der interaktive Prüfvorgang mit einem Knopfdruck. Damit dokumentiert der Mitarbeiter, ob das Bauteil „in Ordnung“ oder „nicht in Ordnung“ ist.
Der MRK-fähige KUKA Roboteraus der KR QUANTEC Serie vom Typ KR 210 R2900 prime K wird mittels Joystick bedient.
Die beiden Anlagen sind seit 2015 erfolgreich in Betrieb. Die Taktzeiten werden eingehalten. Die Arbeit ist für die Mitarbeiter deutlich angenehmer geworden. Zwei weitere Prüfstände für die Qualitätssicherung sind bereits in Planung.
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