KUKA Innovation Award 2015

Der KUKA Innovation Award 2015 ging an ein Forscherteam aus Italien. In ihrem Projekt ReTeLINK kommunziert ein Exoskelett mit dem KUKA LBR iiwa.

KUKA Innovation Award 2015: Das Gewinner-Projekt ReTeLINK

Die Gewinner des KUKA Innovation Awards 2015 mit ihrer Entwicklung ReTeLINK.

Das Team des Innovation Awards 2015 rund um Dr. Marco Cempini, Mario Cortese und Matteo Moisè stammt vom Wearable Robotics Laboratory am Institutio di BioRobotica der Scuola Superiore Sant'Anna in Italien. Am Projekt ReTeLINK haben rund 15 Personen täglich gearbeitet – darunter Postdoktoranden, wissenschaftliche Assistenten, PhD-Studenten und ein Juniorprofessor.

Bei der Labortätigkeit und der Organisation übernahmen sie von Anfang an Schlüsselrollen. Sie sammelten wertvolles Fachwissen dank ihrer Fähigkeit zur Anpassung, ihrer Flexibilität und einer hervorragend strukturierten Aufgabenverteilung. Alle verfügen über eine solide Basis im Bereich Roboterentwicklung und arbeiten autonom und extrem schnell.

Neben dem KUKA Innovation Award 2015 untermauern zahlreiche Forschungsprojekte – sowohl EU-geförderte Projekte (CYBERLEGs, WAY, AIDE) als auch regionale Projekte (AMULOS, IUVO, Earlyrehab) – den Erfahrungsschatz des Gewinnerteams. Bei der Entwicklung der preisgekrönten Mensch-Roboter-Kollaboration ReTeLINK arbeitete das Team mit vielen verschiedenen Arten von tragbaren Robotervorrichtungen (Ober-/ Unterarm, Hand, Gehvorrichtung).

Das Gewinnerteam des Biorobotik Instituts der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa.

Weitere Finalisten

Beim KUKA Innovation Award 2015 wurden weitere  interessante Projekte rund um die Mensch-Roboter-Kollaboration und den LBR iiwa präsentiert. Diese Projekte waren neben dem Gewinnerteam in der engeren Auswahl:

  • APPLE (Autonomous Picking and Palletizing): Das Projekt liefert Lösungen im Bereich Logistik. Dabei wurde ein mobiles Handhabungssystem entwickelt, mit welchem der LBR iiwa selbständig navigieren sowie Objekte aufnehmen und ablegen kann. Das Projektteam kommt vom Center for Applied Autonomous Sensor Systems (AASS) der Universtität Örebro in Schweden.
  • CATCH (Compliant Articulated Robot Catching): Das Projekt ermöglicht das sanfte Einfangen von unregelmäßig geformten Flugobjekten durch den KUKA LBR iiwa. Möglich wird dies durch eine Nachgiebigkeitssteuerung und einen 2-Phasen-Prozess. Durchgeführt wurde das Projekt von einem Forscherteam der Abteilung "Learning Algorithms and System Laboratory (LASA)" der EPFL Lausanne.
  • ROBOCUT (Robots Decrypt the Human History): Das Projekt dient der experimentellen Archäologie. Der KUKA LBR iiwa ist damit in der Lage, steinzeitliche Werkzeuge zu analysieren und deren prähistorische Verwendung zu erforschen. Das Team kommt vom Archäologischen Forschungszentrum und Museum in Neuwied MONREPOS sowie dem Agile and Dexterous Robotics Lab (ADRL) der ETH Zürich.
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