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Ich programmiere einen Roboter

Weder IngenieurIn. Noch InformatikerIn. Aber ein Robotic Native. Wie man das wird? Mit spielerischen Lösungen, wie einem Baustein-Roboter von OrangeApps. Der sich mit der Software KUKA.Sim 4.x offline so programmieren lässt, wie ein echter 6-Achs-Industrieroboter.


Carolin Hort
6. Dezember 2022
Imagine
Lesezeit: 2 Min.

Einem Industrieroboter – also eigentlich ja einer unbeweglichen Maschine – Bewegungen einzuprogrammieren, klingt zum einen sehr spannend. Zum anderen sehr aufwändig. Was man dafür alles können muss... Was das kostet… Und wie kommt man überhaupt an einen Industrieroboter? 

Die Lösung schafft KUKA zusammen mit OrangeApps. Die beiden Augsburger Firmen haben sich zusammengetan: OrangeApps bietet einen Roboter aus Klemmbausteinen an, der sich – mit der richtigen Programmierung – so verhält, wie seine großen Kollegen. Das Unternehmen richtet sich damit an Bildungseinrichtung oder auch Ausbildungsbetriebe. KUKA hat die dazu passende Software, die den kleinen Kameraden so programmieren lässt, wie seine orangen KUKA Kollegen in den Produktionshallen dieser Welt. 

Die Programmierung des Baustein-Roboters entspricht der eines großen Industrieroboters

Die Anbindung an die Welt der KUKA Roboterprogrammierung schafft ein Software-Plugin von OrangeApps für KUKA.OfficeLite, dem virtuellen Robotercontroller von KUKA. Mit KUKA.OfficeLite kann der Roboter wie ein echter KUKA Roboter bedient und programmiert werden. Das alles in der KUKA Systemsoftware KR C4 und KR C5.  

Der kleine Roboter aus Klemmbausteinen lässt sich programmieren wie seine großen Kollegen. 

Programmieren lernen an einem simulierten Roboter 

Dafür braucht man nicht einmal zwingend den realen Baustein-Roboter. Die Software KUKA.Sim 4x lässt einen solchen Roboter auch simulieren – man programmiert somit einen digitalen Zwilling. Das eröffnet viele Möglichkeiten.

„Gerade für Schulen und Universitäten ist das spannend: Nicht jeder Schüler und jede Schülerin braucht einen eigenen Roboter, eine eigene Hardware, um programmieren zu lernen. Es reicht die Software – und vielleicht ein Baustein-Roboter – um das Ganze in der realen Welt sichtbar und damit noch greifbarer zu machen. Auf die Abläufe in der Programmierung und die Kenntnisse, die man daraus mitnimmt, hat das aber keinen Einfluss“, so Marco Patzelt, Business Development Manager für Simulation bei KUKA.

Mit der KUKA.Sim 4x lässt sich der Bausteinroboter simulieren - damit braucht nicht jeder Arbeitsplatz zwingend einen eigenen Tisch-Roboter. 
DieAbbildung zeigt das reale Produkt, die Simulation in der Software KUKA.Sim 4x und den digitalen Zwilling. 

Der Vorteil: So können auch die Bildungseinrichtungen, die bisher aus finanziellen Gründen auf die Anschaffung einer Roboterzelle verzichten mussten, Roboterprogrammierkurse anbieten.

Ein tolles Beispiel findet sich in Schönebeck an der Teutloff-Schulung und Schweißtechnische Bildung gGmbH. Dort gibt es ein komplett eingerichtetes Klassenzimmer aus Baustein-Robotern, die mit der virtuellen KUKA Steuerung programmiert werden.

Bei TEUTLOFF in Schönebeck gibt es ein komplett eingerichtetes Zimmer aus Baustein-Robotern, die mit der KUKA.Sim 4x so programmiert werden können, wie echte Industrieroboter. 
Neben Hochschulen und Ausbildungsbetrieben nutzen auch Kunden aus der Industrie die Roboter im Schreibtischformat, um auf spielerische Weise den Umgang mit der Technik zu lehren und etwaige Berührungsängste abzubauen. 

Wird es in Zukunft also mehr Robotic Natives geben? 

Marco Patzelt: „Das ist unser Ziel. Wir wollen möglichst vielen Menschen ermöglichen, sich auf einen Arbeitsalltag mit neuen Technologien vorzubereiten. Denn in den kommenden Jahren werden zunehmend mehr Menschen mit Robotern arbeiten. Wir gestalten diese Entwicklung und bieten deshalb gerade Schulen und Bildungseinrichtungen Angebote, wie die Roboterprogrammierung analog der „echten Industrieroboter“.“ 

Bereit für Morgen?

#TechmeetsTalent

Hier schreibt:
Carolin Hort
Manager Corporate Communications
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