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Von Fischen und Innovationen: EIT Manufacturing

Wussten Sie, dass Europa eine stärkere Innovationsleistung hat als beispielsweise China? Dafür aber hinter Ländern wie den USA oder Japan zurückliegt? Das verrät der Europäische Innovationsanzeiger (EIS) 2021 der Europäischen Kommission, der die Innovationsleistung anhand von 27 Leistungsindikatoren misst. Doch auch wenn sich die Innovationsleistung weiter verbessert: Wie stärkt man Europas Innovationskraft nachhaltig? Und wie können Fische dabei helfen?


Innovationen stehen nicht nur in der aktuellen Krisenzeit im Fokus, ganz im Gegenteil. Sie sichern Unternehmen ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb hat die EU 2008 mit dem europäischen Innovations- und Technologieinstitut (EIT) eine Institution geschaffen, um die Innovationsfähigkeit Europas zu stärken und so global wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das EIT unterteilt sich dabei in neun Innovationscommunitys, deren Schwerpunkte vielfältiger nicht sein könnten: von Klima über Gesundheit und Ernährung bis hin zur städtischen Mobilität.

Von einer Innovation zur Produktentwicklung

Eine der Communitys – EIT Manufacturing – zielt darauf ab, führende Akteure der Industrie zusammenzubringen und so ein Innovations-Ecosystem zu schaffen, das europäische Produkte, Prozesse und Services nachhaltig verbessert und eine global wettbewerbsfähige und nachhaltige Fertigung anregt.

Ein ambitioniertes Ziel, bei dem auch KUKA als Gründungspartner eine wichtige Rolle spielt. Die mittlerweile mehr als 50 Partner aus 17 Ländern profitieren dabei von dem Netzwerk und fokussieren sich auf vier strategische Themenfelder:

  • Industrieroboter, die mit dem Menschen zusammenarbeiten und interagieren, um sowohl die Fertigungsleistung zu erhöhen als auch zum Wohlbefinden der Arbeiter beizutragen;
  • Additive Fertigung in Kombination mehrerer Materialien für individualisierte Produkte und Dienstleistungen
  • Digitalisierung einer Null-Fehler Produktion zur Effizienzsteigerung industrieller Prozesse;
  • Digitale Plattformen und Integratoren als Schlüssel für eine europäische Fertigungsinnovation

 

KUKA wird als EIT-MItglied in den kommenden Jahren und im Rahmen verschiedener Innovationspartnerschaften Technologien für zukünftige Fertigungsaufgaben entwickeln. EIT Manufacturing fördert dabei insbesondere den Übergang von neuartigen Technologien in die fortgeschrittene Produktentwicklung.

Bei „Pick-A-Future“ müssen Roboter Fische in einer Kiste erkennen und greifen.

Lösungen für Lachs und Co.

Ein Beispiel für ein Projekt innerhalb von EIT Manufacturing ist „Pick-A-Future“. Dafür haben sich die Projektpartner intensiv mit Fischen beschäftigt. Ja, Sie lesen richtig: Fische. Was im ersten Moment überhaupt nicht zusammenpasst, macht bei näherer Betrachtung durchaus Sinn. Denn die Nachfrage nach gesunden Speisefischen steigt und nur mit Hilfe von Automatisierung und einer ausgeklügelten Bin Picking Applikation kann die wachsende Menge an Fisch sortiert und für den Transport verpackt werden. Bin Picking beschreibt dabei den Griff in die Kiste: Roboter müssen die Fische durch ein Vision-System erkennen, greifen und richtig einsortieren. Die Herausforderung: Fische ähneln sich zwar grundsätzlich in ihrer Form und generell im Aussehen und doch gibt es keine zwei identischen Exemplare.

Während sich der Projektpartner Siemens um die Qualitätssicherung und die Frische der Fische kümmerte, entwickelte die französische Forschungsgesellschaft CEA einen Greifer. KUKA ergänzte diese Technologie mit KI Algorithmen, die erkennen sollen, welcher Fisch wo liegt, um ihn dann präzise zu greifen.

Das Projekt war so erfolgreich, dass das KUKA Technology Innovation Center im Nachfolgeprojekt „Pick-A-Future II“ aktuell daran arbeitet, die bisher entwickelten Technologien zu optimieren und mit neuen Greifstrategien zu erweitern.

Hier schreibt:
Ramona Treffler
Manager Corporate Communications | Internal Communications
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