Nukleares Dekomissionieren mit KUKA

Robotersysteme für eine sichere Stilllegung von kerntechnischen Anlagen

Roboter und Anlagen von KUKA haben sich in den härtesten industriellen Anwendungen bewährt. Das Know-how und die Erfahrung aus der jahrzehntelangen Entwicklung von High-Performance-Lösungen können auch der Atomindustrie zugutekommen: Überall auf der Welt bilden unsere Robotersysteme die Grundlage für eine sichere, zügige und kosteneffiziente Stilllegung von kerntechnischen Anlagen.

Herausforderungen bei der Stilllegung kerntechnischer Anlagen

In ganz Europa wird der Ausstieg aus der Kernenergie vorangetrieben und so wurden in den letzten Jahren weltweit mehr Kernkraftwerke heruntergefahren als neu in Betrieb genommen. Die Stilllegung dieser Anlagen wird in den kommenden Jahrzehnten zur Hauptaufgabe werden. Von mehreren hundert Kernkraftwerken, die weltweit in Betrieb sind, hat mehr als die Hälfte das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht oder befindet sich kurz vor Ende dieser Lebensdauer.

Eine Umweltsanierung ist auch für Standorte nötig, die für ähnliche Aktivitäten verwendet wurden, wie etwa Kernforschung, Uranaufbereitung, Aufbereitung und Verarbeiten von natürlich vorkommenden radioaktiven Stoffen. In solch gefährlichen Umgebungen könnten KUKA Roboter eingesetzt werden, um die Sicherheit von Menschen zu gewährleisten.

Branchenlösungen für die Stilllegung kerntechnischer Anlagen

Als einer der führenden Anbieter von automatisierten Produktions- und Montagelösungen baut KUKA auf langjährige Erfahrung und Know-how. Wir kennen uns mit der Entwicklung von Robotersystemen für die nukleare Umgebung aus, die den besonderen Herausforderungen gerecht werden. Denn sie sind robust, zuverlässig und sicher und können selbst in einer hoch radioaktiven Umgebung bestehen. Wir haben uns auf eine Reihe von verschiedenen Anwendungen für die Stilllegung kerntechnischer Anlagen spezialisiert, darunter:

  • Handhabung und Sortierung von Abfallprodukten

  • Zerlegung

  • Box-Verkapselung

  • Verschließen und Abtupfen

  • Allgemeine organisatorische Aktivitäten

 

Hohes Maß an Geschicklichkeit dank Joystick-Steuerung

Viele Stilllegungsaufgaben gehen mit Arbeiten in menschenfeindlichen Umgebungen einher. Dabei spielen Fernbetrieb und Robotersysteme eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung der Strahlenexposition von Personal durch ionisierende Strahlung. Unsere Joystick-Steuerung ist einzigartig auf diesem Markt und ist nicht bei anderen Anbietern erhältlich. Sie wurde für eine nahtlose Zusammenarbeit mit den Robotern entwickelt.

Die Steuerung ermöglicht es dem Bediener, einen Roboter im Handbetrieb, im Automatikbetrieb oder in Kombination beider aus der Ferne zu nutzen. Die programmierten Abläufe reduzieren deutlich die Arbeitsbelastung des Bedieners. Entwickelt, um in einer Entfernung von bis zu 100 Meter von einer Verarbeitungszelle zu arbeiten, bietet die Steuerung verbesserte Flexibilität und erhöhte operative Effizienz. Sie ist besonders für komplexe Aufträge, wie etwa Atommüllentsorgung, -sortierung und -nivellierung, geeignet.

Steerung für das nucleare Decomissionieren
Mit der KUKA Joystick-Steuerung kann der Bediener den KUKA Roboter in bis zu sechs Freiheitsgraden manuell steuern.

Es steht ein breites Sortiment an Werkzeugen und Dienstleistungen zur Verfügung

In der Regel können diese Prozesse auf vielfältigste Weise durchgeführt werden: von einem vollautomatischen Programm bis hin zu einem halbautomatischen oder gar manuellen Programm dank der KUKA Joystick-Steuerung. Wir bieten Standard-Pakete, können aber auch kundenspezifische Lösungen entwerfen und umsetzen.

Dazu gehören Entwurfs- und Bauwerkzeuge, die auf handelsüblichen Sonderausstattungen basieren und auf Roboter abgestimmt sind, wie zum Beispiel:

  • Hydraulische Schere

  • Greifer und Allzweckgreiferbacken

  • Werkzeuge zum Bohren, Schrauben wieder einbauen / entfernen, pumpen oder sprühen

  • Andere Werkzeuge für die allgemeine Abfallverwertung und Handhabung

Setzen Sie auf unser Branchen-Know-how: Wir bieten Werkzeuge für einen reibungslosen Übergang vom Betrieb zur Stilllegung. 

 

Erfolgreicher Lieferant der Industrie für die Stilllegung kerntechnischer Anlagen

Automatisierte Systeme von KUKA sind bei einigen der größten Stilllegungsprojekte weltweit im Einsatz.

Die bei der Stilllegung kerntechnischer Anlagen zum Einsatz kommenden KUKA Roboter sind bereits auf dem Markt erhältlich. Mehrheitlich werden diese in Gießereien und in den Fertigungslinien für Automobile eingesetzt. Bei unseren Lösungen für die Stilllegung kerntechnischer Anlagen haben wir die bewährte, industrielle Standardtechnik an die einzigartigen und oft komplexen Herausforderungen dieser Branche angepasst. Das macht uns zum einzigen Hersteller von serienmäßigen Robotersystemen für kerntechnische Anlagen.

Zusammen mit den Industriepartnern entwickelt KUKA Lösungen für Kerntechnik entlang des gesamten Kernbrennstoffkreislaufs: von Abbau und Anreicherung bis hin zur Umwandlung. Unsere Anwendungen sind in vielen Einrichtungen bei der Sortierung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Einsatz.

In Zusammenarbeit mit dem National Nuclear Laboratory (NNL) hat KUKA die Robotertechnik und ihr Potenzial für den Einsatz in der Sellafield Boxverkapselungsanlage ausgewertet. Das Ergebnis: Die Versuche zeigten, dass die Verwendung der KUKA Einheiten eine tragfähige Option ist. Die Roboter haben erfolgreich die Arbeitsschritte durchgeführt, die notwendig sind, um zu gewährleisten, dass die Abfälle zu einem geeigneten verfestigten Produkt manipuliert und verarbeitet werden können.

KUKA Systems UK, das Teil von KUKA Industries ist, ist der bevorzugte Lieferant der meisten Maschinen-, Beschaffungs- und Bauunternehmen für die Stilllegung kerntechnischer Anlagen und ist derzeit an vielen großen Entsorgungsprojekten beteiligt. Der Unternehmenssitz in Halesowen ist das globale Kompetenzzentrum von KUKA für die Stilllegung kerntechnischer Anlagen.

Robotertechnologien können die Arbeit bei der Sanierung von Atomanlagen erleichtern – rufen Sie uns noch heute an und finden Sie heraus, wie.

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