Messe-Rundgang: So funktioniert die KUKA Smart Factory

Mit der größten vernetzten Messe-Applikation in seiner Geschichte vereint KUKA Technologien, Produkte, Lösungen und Fähigkeiten zu einer hochflexiblen, vernetzten Fertigung.

In der Smart Factory wird innerhalb kürzester Durchlaufzeit ein hochgradig individualisiertes Produkt für Messebesucher angefertigt, verpackt und ausgeliefert. Dabei handelt es sich um ein in Losgröße 1 hergestelltes Puzzle, das die Besucher direkt mitnehmen können. 

Industrie 4.0 zum Anfassen: Die Stationen der KUKA SmartFactory im Detail

Von der Erstellung des Bildes bis zum fertigen Puzzle stellen wir Ihnen in diesen Videos alle Stationen der KUKA SmartFactory vor.

Ein individuelles Produkt – angefertigt in Rekordzeit 

Der Besucher kann am KUKA Stand den Bestellvorgang entweder über ein Terminal oder online vom eigenen Smartphone oder Tablet aus starten. Das individuelle Motiv für ihr Puzzle wählen die Besucher selbst: Neben Standard-Bildern können sie ein eigenes Foto hochladen oder ein Bild mit einem mobilen, autonomen KMR iiwa Roboter von einem Fotografen aufnehmen lassen. 

Eine cloudbasierte Analysefunktion klassifiziert dabei die hochgeladenen Bilder, beschreibt und kategorisiert sie und sortiert unerwünschte Inhalte aus, so dass keine Puzzles mit fragwürdigen Motiven produziert werden. Danach können die Besucher die Form der Puzzleteile individuell bestimmen und die Bestellung aufgeben. 
Am KUKA Messestand kann sich der Besucher ein individuelles Mitbringsel zusammenstellen und dieses in der SmartFactory anfertigen lassen.

Das Puzzle durchläuft in weniger als 15 Minuten alle automatisierten Fertigungsschritte: 
Entnahme des Materials aus dem Lager, Druck des Bildes, Laserschneiden der Puzzleteile, Aufkleben auf einen Umschlag sowie die Auslieferung über ein Puffer- und Endlager.

Der Messebesucher kann jederzeit den Produktionsstatus seines Puzzles online abrufen und wird über die Fertigstellung informiert.

Durch intelligentes Zusammenspiel aller KUKA Gesellschaften wird das Puzzle direkt auf dem KUKA Stand produziert.
Et voilà: Nach einer Viertelstunde hält der Besucher sein individuell erstelltes Puzzle in der Hand.

Technischer Hintergrund der SmartFactory

Ein zentrales Element der Smart Factory ist „Synchronized Intelligence“, kurz SynQ, die neue Softwareplattform von Swisslog. Sie steuert und überwacht sämtliche logistische Arbeitsschritte, die mit der Puzzle-Produktion verbunden sind, von der Bestellung über die Organisation von Verpackungsmaterial bis hin zur Abholung. SynQ kommuniziert über eine Schnittstelle mit den Robotern und Anlagenkomponenten sowie per E-Mail mit jedem Besteller. Die Software erzeugt Nachschubaufträge, veranlasst Materiallieferungen und erstellt eine Statistik aller automatisierten Vorgänge. So werden Prozesse transparent und nachvollziehbar.  

Alle Roboter, Zellen und die Logistik der Smart Factory sind über die cloudbasierte Softwarelösung KUKA Connect vernetzt. Über die einheitliche Oberfläche der KUKA SmartProduction Lösung kann ihr Zustand beobachtet und analysiert werden und eventuelle Fehlfunktionen oder drohende Ausfälle werden rechtzeitig erkannt. Im Produktionsalltag spart dies Kosten, weil Stillstandzeiten verkürzt werden.

Alle KUKA Kompetenzen in einem System

Die Smart Factory demonstriert, dass es keine Einschränkungen für eine flexible Produktion der Zukunft gibt. Es können unterschiedlichste Dienste, Maschinen, Roboter und Softwareplattformen miteinander verknüpft werden, ohne dass die Bedienung zu komplex wird. Stattdessen macht eine intuitive Oberfläche die Smart Factory für jeden Kunden – oder in diesem Fall für die Messebesucher – einfach bedienbar.

Hinter der Smart Factory steckt ein intelligentes Zusammenspiel aller KUKA Gesellschaften: Robotik- und Systemkompetenz von Systems, Industries und Roboter sowie Produktionslogistik der Konzerntochter Swisslog. Dazu kommen IT- und Softwarekompetenz verschiedener Partner. So kann KUKA den Kunden von der Idee bis zur fertigen Fabrik begleiten und ihn darüber hinaus auch beraten, denn jeder Produktionsalltag ist anders und die Möglichkeiten der smarten Vernetzung vielfältig.

 

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