IWKA beschließt den Verkauf des Geschäftsbereiches Verpackungstechnik

Der Vorstand der Gesellschaft hat die am 22. September 2006 angekündigte Prüfung der Möglichkeiten zur Veräußerung des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik abgeschlossen

27. März 2007

Der Prüfungsprozess beinhaltete eine besonders ausführliche und abwägende Bestandsaufnahme des Entwicklungspotentials des Bereiches und hatte das Ziel, die besten Möglichkeiten und den besten Eigner zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaften des Geschäftsbereiches zu sondieren.

Der Vorstand hat auf der Basis der vorausgegangenen Prüfung den Beschluss gefasst, die Gesellschaften des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik zu verkaufen. Diesem Beschluss hat der Aufsichtsrat am 27. März 2007 zugestimmt. Der Vorstand hat daraufhin beschlossen, den Verkauf vorbehaltlich der Genehmigung der zuständigen Kartellbehörden an Fonds der Berliner Beteiligungsgesellschaft Odewald & Compagnie vorzunehmen.

Der Verkauf an die Odewald & Compagnie erfolgt auch im Sinne der Arbeitnehmer des Verpackungsbereiches und bietet beispielsweise den Mitarbeitern der deutschen Gesellschaften eine mehrjährige Standortgarantie sowie den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen.

Der Verkauf führt zu einem Buchgewinn, so dass für das Geschäftsjahr 2007 für den IWKA Konzern ein Ergebnisbeitrag aus Discontinued Operations von mindestens ca. EUR 50 Mio. erwartet wird. Der Verkauf erfolgt auf der Basis eines Unternehmenswertes (Enterprise Value) des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik von ca. EUR 240 Mio. Zusätzlich wird auch ein im Bereich der Verpackungstechnik wesentlich genutztes Grundstück zu einem Preis von EUR 17 Mio. verkauft. Damit ergibt sich ein Gesamtvolumen der Transaktion von ca. EUR 255 Mio.

Gerhard Wiedemann, Vorstandsvorsitzender der IWKA, sagte zu der Entscheidung: "Unsere strategischen Überlegungen sind darauf ausgerichtet, in den Segmenten Anlagen- und Systemtechnik und Robotertechnik unseres Konzerns Wachstumspotenzial zu entwickeln. Das heißt, der Verkauf setzt Ressourcen und Kräfte frei, die wir für die Entwicklung innovativer Roboteranwendungen und Anlagentechnologien benötigen und einsetzen werden."

Der Geschäftsbereich Verpackungstechnik umfasst mehr als 20 Gesellschaften in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien mit einem Umsatz von über EUR 400 Mio. und über 2.500 Mitarbeitern im Jahr 2006.

Nach dem Verkauf der Verpackungstechnik wird der Konzern aus den beiden KUKA Geschäftsbereichen Anlagen- und Systemtechnik und Robotertechnik bestehen. Vorstand und Aufsichtsrat werden deshalb der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Mai 2007 vorschlagen, die "IWKA Aktiengesellschaft" in "KUKA Aktiengesellschaft" umzufirmieren und den Sitz nach Augsburg zu verlegen

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