Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2007

Der KUKA Konzern konnte im Geschäftsjahr 2007 seine Fokussierung auf die Geschäftsbereiche Robotics und Systems abschließen und bereits vorzeitig die Strategie profitablen Wachstums einleiten

7. Februar 2008

  • Fokussierung auf Roboter und Systems abgeschlossen
  • Profitables Wachstum eingeleitet
  • EBIT-Marge mit 5,5 Prozent (operativ 4,9 Prozent) erheblich über Vorjahr
  • Eigenkapitalquote von rund 26 Prozent als Ausdruck solider Finanz- und Bilanzstruktur (Eigenkapitalquote Vorjahr: 11,8 Prozent)
  • Ziel-EBIT-Marge 2008: mindestens 5,5 Prozent 

 

Auftragseingänge und Umsatzerlöse lagen mit 12,5 Prozent bzw. 10,5 Prozent jeweils deutlich über dem Vorjahr. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) hat sich in 2007 mit 70,4 Mio. EUR (2006: 16,7 Mio. EUR) mehr als vervierfacht. Die EBIT-Marge stieg von 1,4 Prozent in 2006 auf 5,5 Prozent in 2007. Im EBIT des Jahres 2007 sind Sondererträge aus dem Verkauf von Grundstücken von saldiert rund 7 Mio. EUR enthalten; die bereinigte Marge beträgt somit 4,9 Prozent. Der KUKA Konzern hat im ersten Jahr in der neuen Struktur seine Ertragskraft unter Beweis gestellt und deutlich die ursprünglich prognostizierte Ziel-Marge (4,2 Prozent) als auch die zwischenzeitlich angehobene Marge (4,6 Prozent) übertroffen. Eine höhere Kapazitätsauslastung sowie die positiven Auswirkungen aus den Restrukturierungen 2006 haben zu diesem Anstieg beigetragen.

Die Verschuldung des Konzerns konnte im Geschäftsjahr 2007 auch infolge des Verkaufs der Verpackungstechnik vollständig abgebaut und in eine Nettoliquidität in Höhe von 163,1 Mio. EUR umgewandelt werden. Der Konzern hat damit innerhalb eines Jahres seine Liquiditätsposition um 246,9 Mio. EUR verbessert. Zusammen mit der erreichten Eigenkapitalquote von rund 26 Prozent verfügt KUKA über eine stabile Finanz- und Bilanzstruktur.

Sowohl Robotics als auch Systems konnten ihr Geschäftsergebnis 2007 nachhaltig verbessern. Dabei erreichte Robotics eine EBIT-Marge von 8,1 Prozent (Vorjahr 6,0 Prozent) und Systems eine EBIT-Marge von 4,1 Prozent (Vorjahr 1,2 Prozent).

Gerhard Wiedemann, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG: „Die strukturelle Ausrichtung des KUKA Konzerns mit der Fokussierung auf Robotics und Systems hat die Weichen auf profitables Wachstum gestellt. KUKA ist mit ihrer heutigen soliden Finanz- und Bilanzstruktur auf eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ausgerichtet.“

Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 einschließlich eines Dividendenvorschlags werden auf der Bilanzpressekonferenz am 19. März in München veröffentlicht.

Ausblick

Der ausgewiesene erhöhte Auftragsbestand stellt eine gute Basis für den Geschäftsverlauf 2008 dar.

Der zukünftige Geschäftserfolg basiert einerseits auf der Nachfrage nach Ingenieurleistungen und Robotern von der Automobilindustrie, andererseits auf der wachsenden Bedeutung der General Industry. Die Mittelfristplanung sieht ein durchschnittliches jährliches Wachstum in den Geschäftsbereichen von 10 Prozent für Robotics bzw. 5 Prozent für Systems vor. Beide Wachstumswerte wurden im Geschäftsjahr 2007 übererfüllt. Der Geschäftsbereich Robotics plant 2008 erneut einen Zuwachs von 10 Prozent. Systems erwartet einen Anstieg des Geschäftsvolumens von rund 4 Prozent. Unter Berücksichtigung des geänderten Ausweises der Materialkomponente bei KTPO plant auch Systems ein Wachstum entsprechend der Mittelfristplanung.

Aufgrund der hohen Kapazitätsauslastung und einer verbesserten Ertragsstruktur der Aufträge strebt der Vorstand 2008 eine EBIT-Marge für den KUKA Konzern von mindestens 5,5 Prozent in 2008 an (2007: operative EBIT-Marge 4,9 Prozent).

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