KUKA vereinbart Zahlung ausstehender Forderungen mit Chrysler - Karosseriebau von KTPO vor Wiederaufnahme

KUKA und Chrysler haben vereinbart, dass die vor Beantragung des Insolvenzverfahrens am 30. April 2009 noch ausstehenden Forderungen von KUKA gegenüber Chrysler bezahlt werden

24. Juni 2009

Die übrigen Forderungen bestehen  gegenüber ausländischen Tochtergesellschaften von Chrysler, die keinen Insolvenzantrag nach Chapter 11 gestellt haben, oder sind laufende Forderungen, die fristgemäß beglichen werden sollen. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass alle von KUKA mit Chrysler LLC (alt) vereinbarten Verträge und Konditionen von Chrysler Group (neu) übernommen und erfüllt werden. 

Die Produktion der Karosserie des Jeep Wrangler im KUKA-Werk in Toledo/USA (KTPO) soll entsprechend dem Produktionsplan von Chrysler in der letzten Juniwoche wieder aufgenommen werden. In den ersten fünf Monaten legte der Absatz des Jeep Wrangler um 11 Prozent zu. Der Jeep Wrangler war damit eines der wenigen Modelle, das ein Absatzplus verzeichnen konnte. 

KUKA hatte zuletzt im Zwischenbericht über das erste Quartal 2009 berichtet, dass gegenüber Chrysler per 30. April 2009 Forderungen in Höhe von ca. 20 Mio. EUR bestanden.

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