Erfolgreicher Einsatz von KUKA Leichtbaurobotern in der Automobilindustrie - Piloteinsatz in der Serienproduktion bei Daimler

Die Daimler AG setzt im Rahmen eines Pilotprojektes KUKA Leichtbauroboter (LBR) in der Serienproduktion ein

5. Dezember 2009

Weit über 10.000 Hinterachsgetriebe wurden seit März 2009 bereits mit Hilfe von KUKA Leichtbaurobotern montiert. Der LBR führt dabei äußerst anspruchsvolle Montageaufgaben aus, die Präzision, Fingerspitzengefühl und Kraft erfordern. Im herkömmlichen Montageprozess verlangt dies von den Mitarbeitern hohes Können und Leistung ab.

Die Leichbauroboter, durch einen Technologietransfer zwischen dem Institut für Robotik und Mechatronik am Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) und der KUKA Roboter GmbH entstanden, kommen erstmals im Rahmen des Pilotprojekts für die Automobil-Serienproduktion zum Einsatz. Manfred Gundel, Vorsitzender der Geschäftsführung der KUKA Roboter GmbH, äußerte am 30. November auf einem Pressetermin der Daimler AG im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim/ Mettingen: „Die Montage von weit über 10.000 Getrieben beweist, dass durch den LBR auch komplizierte Produktionsprozesse im Serienbetrieb automatisiert werden können. Der LBR ist damit ein nächster Meilenstein in die Zukunft der Robotik und wird neue industrielle Anwendungen für die Automatisierung öffnen.“

Der LBR weist in der Automatisierung von Handling- und Montageabläufen dank seiner eingebauten Feinfühligkeit durch integrierte Sensoren große Vorteile auf. Er wiegt lediglich 14 kg und hat einen geringen Energieverbrauch. Der Roboter  kommt den Bewegungsabläufen des menschlichen Arms erstaunlich nahe. Er verfügt über eine programmierbare Nachgiebigkeit im Automatikbetrieb. Auf weiträumige Schutzzäune kann weitestgehend verzichtet werden. Dadurch gewinnt man neben der erhöhten Sicherheit auch wertvolle zusätzliche Produktionsfläche. Das Bedienpersonal kann zukünftig den Roboter von Hand an unterschiedliche Positionen im Arbeitsraum führen und über eine sehr einfach gehaltene Benutzeroberfläche steuern. Aufgrund des geringen Eigengewichts ist der Roboter extrem ortsflexibel und somit für die Bewältigung verschiedenster Aufgaben einsetzbar. Der Roboter wird somit ein intelligenter Begleiter in der Produktion. Auch die Daimler AG prüft weitere Einsatzmöglichkeiten des LBR in der Serienproduktion, wie auf dem Pressetermin mitgeteilt wurde.

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