KUKA Hauptversammlung 2013: Strategie bestätigt

Am 5. Juni 2013 trafen sich in Augsburg rund 600 Aktionäre zur jährlichen Hauptversammlung. Vorstandsvorsitzender Dr. Till Reuter konnte über das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte der KUKA berichten.

5. Juni 2013

KUKA setzte 2012 seinen Kurs des profitablen Wachstums fort und übertraf die guten Werte von 2011.
 
  • Die Auftragseingänge erreichten im vergangenen Geschäftsjahr einen Wert von 1,89 Mrd. Euro. Das ist ein Plus von 22 % gegenüber dem Vorjahr.
  • Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 21 % auf 1,74 Mrd. Euro.
  • Das EBIT ist überproportional zum Umsatz um 51 % gestiegen. Die EBIT-Marge verbesserte sich im Jahresvergleich von 5,1 % auf 6,3 %.

 

Diese Zahlen belegen, dass KUKA ihre Strategie erfolgreich weiter umgesetzt hat. Der Fokus auf Kunden aus der General Industry birgt nicht nur großes Potential, sondern macht KUKA langfristig unabhängiger von konjunkturellen Entwicklungen einer Branche.

KUKA hat außerdem die eigene globale Präsenz verstärkt. So reagierte das Unternehmen auf die erhöhte Nachfrage nach Automationslösungen in den Schwellenländern. Insbesondere entwickelte sich China zum weltweit größten Robotermarkt. Nicht zuletzt hat sich auch die Produktstrategie des Unternehmens bewährt. Mit neuen Produkten, wie KR AGILUS ging KUKA auf die Kundenbedürfnisse der General Industry-Branche ein. Der neue Kleinroboter kam besonders bei Kunden aus der Elektronik-, Kunststoff- und der metallverarbeitenden Industrie gut an. 

Mit dem neuen Produkt LBR iiwa bringt KUKA eine neue Robotergeneration auf den Markt. Der erste sensitive Leichtbauroboter für die industrielle Fertigung hatte seine Premiere auf der Hannover Messe. Dieser neue Robotertyp erlaubt völlig neue Automatisierungskonzepte, in denen Mensch und Roboter künftig noch enger zusammenarbeiten können.

Auch die Innovationskraft der Mitarbeiter bei der Entwicklung neuer Produkte und Produktionsanlagen ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg.

Die gute Unternehmenskultur trägt KUKA auch nach außen. Unter dem Motto „Die Zukunft begeistern“ möchte das Unternehmen innovative Mitarbeiter anziehen.

Zudem belegen die Ergebnisse des ersten Quartals 2013, dass KUKA gut in das laufende Geschäftsjahr gestartet ist. Der Auftragseingang ist mit 482,7 Mio. Euro auf hohem Niveau stabil. Für das Gesamtjahr 2013 erwarten wir einen Umsatz, so Vorstandsvorsitzender Dr. Reuter in seiner Rede, von rund 1,8 Mrd. Euro und eine EBIT-Marge von rund 6,5 %. „Wie Sie an den Ergebnissen im ersten Quartal sehen können, sind wir auf gutem Weg, diese Ziele auch zu erreichen. Basis für unsere Annahmen ist der generell ungebrochene Trend zur roboterbasierten Automation weltweit. Regional gesehen rechnen wir in Europa mit einer volatilen Entwicklung, aber auch positiven Impulsen aus  Asien, überwiegend aus China sowie aus Nordamerika.“

Alle Beschlusspunkte wurden mit breiter Mehrheit angenommen. KUKA wird eine Dividende von 0,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie ausschütten. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2012 mit großer Zustimmung entlastet. Die Amtszeit sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder endete mit Ablauf der Hauptversammlung am 5. Juni 2013. Den ausgeschiedenen Aufsichtsräten Dr. Uwe Ganzer (Anteilseigner) und Fritz Seifert (Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer) wurde für ihr Engagement gedankt. Neu gehören dem Gremium Dr. Walter Bickel, Unternehmensberater, München, und Armin Kolb, Vorsitzender des Betriebsrates der KUKA Roboter GmbH, an. Neben Dr. Bickel wurden seitens der Anteilseigner Bernd Minning, Prof. Dr. Dirk Abel, Prof. Dr. Uwe Loos, Dr. Michael Proeller und Guy Wyser Pratte in den Aufsichtsrat gewählt. Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer sind neben Armin Kolb, Thomas Kalkbrenner, Wilfried Eberhardt, Siegfried Greulich, Thomas Knabel und Carola Leitmeir.

 

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