Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2013

7. August 2013

KUKA steigert Umsatz um 7 % und bestätigt Guidance

  • Auftragseingänge in H1/13 mit 1,01 Mrd. € auf hohem Niveau
    - Q2/13: Anstieg um 3,8% auf 525,4 Mio. € inkl. 40 Mio. € von Utica
  • Umsatzerlöse wachsen in H1/13 um 7,0% auf 873,5 Mio. €
  • EBIT-Marge steigt im Konzern auf 6,6% (H1/13), nach 6,2% im Vorjahr (H1/12);
    - Q2/13: Systems steigert EBIT-Marge deutlich auf 5,8%
  • Ergebnis nach Steuern 27,0 Mio.€ und Free Cashflow 34,0 Mio. € in H1 /13
  • Erfolgreiche Aufstockung der Wandelschuldverschreibung im Juli 2013 sichert langfristig attraktives Zinsniveau
  • Guidance bestätigt

 

GESCHÄFTSVERLAUF IN DEN ERSTEN SECHS MONATEN 2013

KUKA blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück und konnte Auftragseingänge in Höhe von insgesamt 1.008,1 Mio. € verbuchen. Die Schwelle von 1-Mrd.-€ wurde damit wie im Vorjahr bereits nach sechs Monaten überschreiten (H1/12: 1.108,8 Mio. €). Insgesamt summierten sich die Auftragseingänge im zweiten Quartal auf 525,4 Mio. €, wobei die Erstkonsolidierung von Utica rund 40 Mio. € beisteuerte. Damit ergab sich im zweiten Quartal 2013 im Jahresvergleich ein Anstieg von 3,8%. Ohne die Erstkonsolidierung von Utica ergab sich rechnerisch eine konstante Entwicklung zum Vorquartal (Q1/13: 482,7 Mio. €). Bei Robotics erreichten die Auftragseingänge insgesamt im zweiten Quartal 2013 einen Wert von 186,9 Mio. €. Der Geschäftsbereich Systems erzielte Auftragseingänge in Höhe von 345,0 Mio. € und übertraf inklusive Utica den Vorjahreswert um 13,1%. Die Entwicklung wurde insbesondere durch die Nachfrage der Automobilkunden getrieben.

Die Umsatzerlöse stiegen in den ersten sechs Monaten um 7,0% auf 873,5 Mio. €; davon wurden 437,5 Mio. € im zweiten Quartal 2013 erwirtschaftet. Hierzu trugen beide Geschäftsbereiche bei. Robotics konnte im abgelaufenen Quartal Umsatzerlöse in Höhe von 184,3 Mio. € erzielen. Systems erreichte mit einem Umsatz in Höhe von 260,3 Mio. € sogar den zweithöchsten Quartalswert in der Unternehmensgeschichte. Die Book-to-Bill-Ratio, das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatzerlösen, lag im ersten Halbjahr 2013 mit 1,15 und im zweiten Quartal 2013 mit 1,20 weiterhin auf sehr gutem Niveau.

Folglich erhöhte sich der Auftragsbestand des KUKA Konzerns weiter und stieg von 947,2 Mio. € zum Ende des ersten Quartals 2013 auf nunmehr 1.022,4 Mio. € zum Ende des zweiten Quartals 2013. Verglichen mit dem Vorjahreswert war der rechnerische Arbeitsvorrat um 2,3% leicht rückläufig (30. Juni 2012: 1.046,8 Mio. €). Der Geschäftsbereich Robotics schloss das zweite Quartal 2013 mit einem Auftragsbestand von 274,1 Mio. € ab (30. Juni 2012: 308,1 Mio. €) und der Geschäftsbereich Systems mit 757,4 Mio. € (30. Juni 2012: 749,1 Mio. €).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich im ersten Halbjahr weiter positiv mit insgesamt 57,4 Mio. € (H1/12: 50,5 Mio. €) und einer EBIT Marge von 6,6% (H1/12: 6,2%). Mit 6,6% wurde im zweiten Quartal sogar die beste EBIT-Marge in einem Quartal seit dem Jahr 2004 erreicht. Robotics steuerte dazu wie geplant und erwartet eine EBIT-Marge von 10,1% bei. Systems konnte seine EBIT-Marge insbesondere wegen der hohen Nachfrage und verbesserten internen Prozessen von 4,1 % (Q2/12) auf 5,8% im zweiten Quartal steigern.

„KUKA hat im ersten Halbjahr seine EBIT-Marge und gleichzeitig den Umsatz steigern können“, so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. „Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwarten wir Nachfrageimpulse verstärkt aus Asien sowie Nord- und Südamerika. Wir sind sehr zuversichtlich, unsere für dieses Jahr gesteckten Ziele zu erreichen."

Das Ergebnis nach Steuern profitierte ebenfalls von dieser Entwicklung und verbesserte sich auf 27,0 Mio. € im ersten Halbjahr (Q2/12: 25,6 Mio. €). Der Free Cashflow lag bei 34,0 Mio. € verglichen mit -12,1 Mio. € in den ersten sechs Monaten in 2012.

AUSBLICK

In 2013 sieht KUKA eine regional differenzierte, jedoch generell positive Entwicklung der Weltkonjunktur. Auch die wichtigsten Absatzmärkte Automotive und General Industry entwickeln sich auf hohem Niveau robust bis leicht steigend. Jedoch sind die Zuwachsraten deutlich geringer nach den hohen Investitionen der Kunden in den Jahren 2010 bis 2012. Regional gesehen werden die Nachfrageimpulse verstärkt aus Asien sowie Nord- und Südamerika kommen – mit dämpfenden und volatilen Einflüssen aus Europa.

Bei diesen Rahmenbedingungen dürfte der KUKA Konzern in 2013 insgesamt gesehen einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse auf rund 1,8 Mrd. € erzielen. Basierend auf dieser Umsatzerwartung gehen wir davon aus, eine EBIT-Marge von rund 6,5 % zu erreichen. KUKA bestätigt damit seine Guidance.

 
 

Kennzahlen des KUKA Konzerns

The KUKA key figures in table

Wir nutzen Cookies, um Ihnen auch online den besten Service zu bieten. Mehr erfahren.

Okay