Eine neue Dimension der Robotik

Augsburg/München, 3. Juni 2014 - Auf der diesjährigen AUTOMATICA, der internationalen Leitmesse für Robotik und Automation, präsentiert KUKA eine neue Dimension der Robotik. Der Leichtbauroboter LBR iiwa steht vom 3. bis 6. Juni im Mittelpunkt des spektakulären Standkonzepts in Halle A4. In zwölf verschiedenen Applikationen zeigt das Unternehmen die Mensch-Roboter-Kollaboration für die Industrie- und Servicerobotik.

3. Juni 2014

Zwölf Mal LBR iiwa für die Praxis

Auf dem großzügigen Hauptstand steht der LBR iiwa im Mittelpunkt des gemeinsamen Auftritts der KUKA Gesellschaften. Die Besucher können ohne Schutzzaun mit dem Leichtbauroboter interagieren und erleben, wie er in Zukunft das Arbeitsleben vereinfachen wird. Von Tabletts einräumen in Großküchen über das Einsetzen von Display- Glasscheiben in einen Kunststoffrahmen bis hin zum automatisierten „Stopfensetzen“ an einer Fahrzeugkarosserie übernimmt der LBR iiwa besonders eintönige, unergonomische und anstrengende Aufgaben. Dabei arbeitet er mit dem Menschen Hand in Hand.

„Statt Schutzzäunen und getrennten Prozessen wird der Roboter zum direkten Arbeitsassistenten des Menschen“, unterstreicht Manfred Gundel, Geschäftsführer der KUKA Roboter GmbH.

KUKA bietet mit dem neuen Produkt nicht nur den Allround- Arbeitsassistenten in sicherer Technik, sondern auch die Applikations- und Engineering-Kompetenz bei der Entwicklung und dem Bau von Gesamtanlagen zur Automatisierung. Frank Klingemann, Geschäftsführer von KUKA Systems: „Fabriken und Produktionen sehen in Zukunft anders aus, als wir es heute kennen. Bei KUKA Systems beschäftigen wir uns im Bereich „Advanced Technology Solutions“ schon seit geraumer Zeit mit dieser Entwicklung und bieten die richtige Gesamtlösung – je nach Kundenanforderung und Prozessanforderung von der Vollautomatisierung bis hin zur direkten
Kollaboration von Mensch und Roboter. Eine zentrale Komponente ist dabei die von KUKA Systems entwickelte mobile Springerlösung KUKA flex- FELLOW. Der sensitive Assistent eignet sich für die spontane Automatisierung bei Spitzenauslastungen oder Ressourcenengpässen.“

Highlights von morgen

Der sensitive KUKA Roboter LBR iiwa bringt auch eine neue Steuerung mit. Sie basiert auf Mainstream IT, nämlich Java, der gängigsten Programmiersprache in der IT Welt. Das eröffnet neue Märkte. „Der LBR iiwa ist das Basisprodukt für eine neue Robotik“, erklärt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. „Mit einer Steuerung, die auf einer gängigen Programmiersprache basiert, können wir uns die schnellen Entwicklungen in der IT Welt zu Nutze machen.“ Welchen Komfort das für die Anwender in Zukunft bedeuten könnte, zeigt KUKA in einer Live Demo.

KUKA und Partner

Mit am Start hat KUKA außerdem KUKA moiros. Die preisgekrönte Konzeptstudie, in deren Rahmen sich ein KR QUANTEC mithilfe einer autonomen Navigationssoftware und batteriebetrieben auf der mobilen Plattform KUKA omniMove autonom bewegt, wurde weiterentwickelt. Roboter und Plattform werden von nur einer Steuerung parallel angesteuert. Die flexible Bearbeitung von XXL-Bauteilen ist dadurch auch während der Fahrt möglich. Am Stand der VDMA-Initiative „BlueCompetence“ können Radfahrer darüber hinaus im direkten Vergleich gegen einen Roboter in der „Energy Challenge“ um den möglichst energieeffizienten Krafteinsatz antreten. KUKA steht für Automatisierung – dieses Motto wird bei Partnern und Kunden deutlich. Insgesamt sind auf der AUTOMATICA rund 70 KUKA Roboter im Einsatz.

Der KUKA Innovation Award

Zum ersten Mal verleiht KUKA auf dem Hauptstand in Halle A 4 den KUKA Innovation Award. Die Auswahl wird dabei schwer fallen. Die vier Finalisten zeigen innovative Entwicklungen im Bereich der mobilen Manipulation. KUKA youBot diente 30 Bewerbern, die aus internationalen Hochschulen stammen, als Referenzplattform beim Kampf um den begehrten Award. Am Mittwoch, den 4. Juni um 15:15 Uhr wird es spannend: dann wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis auf dem Hauptstand der KUKA verliehen.

Die Finalisten sind anschließend die ganze Messewoche auf dem Service Robotik Stand der KUKA zu sehen.

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