Schweißen auf hohem Niveau

KUKA Roboter zeichnet Gewinner des 1. DVS Roboterschweißwettbewerbs aus

12. Oktober 2015

Die Teilnehmer des Wettbewerbs arbeiteten am KR 5 arc mit Fronius-Stromquelle
Die Teilnehmer des Wettbewerbs arbeiteten am KR 5 arc mit Fronius-Stromquelle und traten gegen die Teilnehmer anderer Roboterhersteller an.
Bei roboterbasierter Automation lautet das Gebot der Stunde: offene Kommunikation und einfache Integration. Dass KUKA diesem Grundsatz folgt, konnte einmal mehr beim 1. DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.) Roboterschweißwettbewerb bewiesen werden. Ohne große Erfahrung mit der Bedienung und Programmierung von KUKA Robotern und lediglich mit einem Grund- oder Umsteiger-Kurs im Rücken, gelang es Yan Hongbo von der Firma China FAW Group Corporation Labor, Philipp von der Bank von der Firma Paul von der Bank GmbH und Wang Cai ebenfalls von der Firma China FAW Group Corporation Labor Union auf das Siegerpodest zu klettern.

Ausführung und Qualität der Schweißnähte auf hohem Niveau

„KUKA konnte beim 1. DVS Roboterschweißwettbewerb ihre volle Kompetenz im Schweißen unter Beweis stellen“, blickt Günter Kreuzig, Key Technology Manager Welding bei der KUKA Roboter GmbH, auf einen erfolgreichen Wettbewerb zurück. Die Teilnehmer des Wettbewerbs arbeiteten am KR 5 arc mit Fronius-Stromquelle und traten gegen die Teilnehmer anderer Roboterhersteller an. Bis zu drei Prüfstücke konnte jeder Bediener schweißen und anschließend zur Bewertung einreichen. Ergänzend zum praktischen Teil des Kräftemessens wurde auch das Fachwissen der Teilnehmer auf den Prüfstand gestellt. Multiple-Choice-Fragen zum Fertigungsablauf testeten das Know-how rund um die Robotik in der Schweißtechnik. „Obwohl ich erst wenige Tage Programmiererfahrung gesammelt habe, war es wirklich leicht, den KUKA Roboter zu bedienen. Die Mischung aus Theorie und Praxis war super, hat mich aber auch gefordert“, sagt Philipp von der Bank, der mit seinen Leistungen den zweiten Platz erzielen konnte. Mit Vitronic, einem Sensor zur optischen 2D- und 3D-Schweißnahtprüfung, wurde jede eingereichte Naht überprüft. „Ausführung und Qualität der Schweißnähte lagen dabei auf erstaunlich hohem Niveau und ganz nah beieinander – ganz gleich von welchem Roboterhersteller“, fühlt sich Günter Kreuzig in der KUKA Schweißkompetenz bestätigt.

Industrie 4.0 als Fokusthema in der Schweißbranche

Ein Schwerpunkt der Fachkolloquien und der Fachausstellung war in diesem Jahr die Datenverwaltung und –Verarbeitung der Prozessparameter. „KUKA bespielt mit seinen ArcTech Software Produkten bereits intensiv diesen Themenschwerpunkt. Das verdeutlicht auch, dass Industrie 4.0 in der Schweißbranche bereits ein Fokusthema ist“, erklärt Jochen Krause, Produktmanager Arc Welding bei der KUKA Roboter GmbH. Theo Buschhaus, Senior Sales Manager Arclas bei der KUKA Industries GmbH, thematisierte in seinem Vortrag die wirtschaftliche Fertigung von Schaltschränken in geringer Stückzahl. „Die Fachkolloquien deckten das breite Spektrum der Roboteranwendungen aber auch das gesamte Spektrum der Schweißtechnik ab. KUKA Industries hat sich mit seinen schlüsselfertigen Lösungen einen starken Platz in der Branche erobert“, blickt Theo Buschhaus auf einen erfolgreichen Kongress zurück.

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