Industrierobotik im Maschinenbau

Automatisierte Bearbeitung von Werkstücken: KUKA Roboter als Werkzeugmaschine

2. August 2016

KUKA KR QUNATEC bei Wieland
Der Industrieroboter führt neben der Vorschubbewegung auch alle weiteren Prozess-Schritte aus
Bei der Wieland Anlagentechnik GmbH übernimmt ein KUKA Roboter aus der KR QUANTEC Serie  das Handling und Zerteilen von Werkstücken. Die KUKA.mxAutomation Schnittstelle zur Siemens CNC SINUMERIK 840D sl mit Run MyRobot sorgt für eine einfache Bedienbarkeit.

Industrieroboter für hohe Traglasten zerteilt Werkstücke

Präzision ist das bestimmende Kriterium bei mechanischen Bearbeitungsvorgängen. Bei der Wieland Anlagentechnik GmbH  übernimmt ein KUKA KR 180 R2500 extra F alle Prozessschritte bei der Bearbeitung von Werkstücken. Dazu nimmt der Roboter das Werkstück aus der Beladestation auf und legt es, je nach Anforderung, in eine Spannvorrichtung ein. Anschließend führt der Roboter die Vorschubbewegung in Richtung Trennwerkzeug aus.

Korrosoinsbeständige Roboter KR QUANTEC in der Foundry-Ausführung ist staub- und wasserdicht

Im Mittelpunkt der Anlage bei der Wieland Anlagentechnik GmbH steht der KR 180 R2500 extra F. Der Industrieroboter aus der KR QUANTEC Serie zeichnet sich durch Vielseitigkeit, Flexibilität und Präzision aus. Der Roboter wird in der Foundry-Ausführung genutzt, da innerhalb der Anlage aufgrund des eingesetzten Kühlmittels, eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Die spezielle Foundry-Hand mit korrosionsbeständigen V2A-Werkstoffen ist staub- und wasserdicht und schützt so den Roboter.

KUKA Schnittstelle KUKA mxAutomation mit Sinumerik Operate Nutzeroberfläche ermöglicht einfache Bedienbarkeit

Damit möglichst viele Mitarbeiter den Roboter steuern können und um Stillstandzeiten zu minimieren, ist der Wieland Anlagentechnik GmbH eine einfache Bedienbarkeit wichtig. Der Roboter ist via KUKA-Siemens Schnittstelle KUKA.mxAutomation bzw. Run MyRobot mit der Siemens Nutzeroberfläche SINUMERIK Operate verbunden. Mit der weitverbreiteten Bedienoberfläche lassen sich Aufgaben wie etwa Bedienen, Teachen oder Diagnose an der Maschinensteuerung oder mit dem Handheld Terminal HT8 einfach steuern und durchführen. 

Breites zukünftiges Anwendungsbgebiet für Roboterbearbeitungszellen

„Unser Ansatz ist die Flexibilität und den vergleichsweise günstigen Arbeitsraum eines Roboters mit der hohen Präzision und Steifigkeit einer Werkzeugmaschine zu verknüpfen. Dadurch ist es möglich, große und geometrisch anspruchsvolle Werkstücke exakt und kostengünstig zu bearbeiten“, sagt Tobias Ziesel, verantwortlich für Vertrieb und Marketing bei der Wieland Anlagentechnik GmbH. Die Wieland Anlagentechnik plant mittlerweile schon die nächsten Roboterbearbeitungszellen.

Erfahren Sie hier alles zu weiteren KUKA Robotern in der Foundry-Ausführung.

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