Der globale Siegeszug von Industrie 4.0 mit KUKA und Flex

Die Mensch-Roboter-Kollaboration in der Elektronikindustrie

21. September 2016

Die Mensch-Roboter-Kollaboration in der Elektronikindustrie

KUKA stellt Roboter für Automatisierung in Fertigungsanlagen her. Flex stellt, nun ja, sehr viele Dinge her, erbringt Dienstleistungen rund um die Erde und bietet seinen Kunden Sketch-to-Scale™-Möglichkeiten: von einer Idee oder einem Konzept über die Planung und Fertigung bis hin zur vollständigen Ausbringung und Verbreitung eines Produkts. Das Motto dieses Unternehmens lautet „Live Smarter“ und sein Ziel ist es, eine intelligentere, vernetztere Welt zu schaffen. KUKA liefert die Robotik an einen der europäischen Standorte von Flex, wo die Produktionsstraße des industriellen Internets Gestalt annimmt.

LBR iiwa, ein Leichtbauroboter an vorderster Front der Mensch-Roboter-Kollaboration

Von den Ostalpen aus bietet das Flex Product Innovation & Design Center in Althofen, Österreich, ein umfassendes Leistungspaket an, von der Forschung über die Erstellung von Prototypen, die Erprobung und Fehleranalyse bis zur Ausbringung.

Die Fertigung im 21. Jahrhundert unterliegt einem grundlegenden Umgestaltungsprozess durch Konzepte wie Industrie 4.0 und das Internet der Dinge. Diesen Herausforderungen ist man im Werk Flex-Althofen auf der Spur, und zwar mit der Hilfe eines von KUKA ausgeliehenen Roboters vom Typ LBR-iiwa.

Die Entwicklung der industriellen Internet-Produktionsstraße beruht auf der engen Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern. Dadurch steht der LBR iiwa in der Anlage Flex-Althofen an vorderster Front der Mensch-Roboter-Kollaboration. Und es lohnt sich, denn hier werden wertvolle Erkenntnisse über die Anbindung, Programmierung und Einrichtung der Produktionsstraßen in der nahen Zukunft gewonnen.

Selbstoptimierung und maschinelles Lernen

Roman Lobner, Ingenieur bei Flex-Althofen, erinnert sich noch daran, wie Industrieroboter in „riesige Käfige“ gesperrt waren. Doch das gehört der Vergangenheit an. „Heute stehen Sie neben den Robotern und diese interagieren mit Ihnen“, erzählt er stolz.

Siegfried Baumann, Senior Director bei Flex-Althofen, freut sich über den LBR iiwa. „Wir wollen Roboter, also Automatisierung, einsetzen, um diesen Paradigmenwechsel bei der Fertigung vom Front-End bis zum Back-End zu unterstützen“, so Baumann. Aufgrund der enormen Veränderungen bei der Fertigung müssen Unternehmen wie Flex intelligentere, agilere und innovativere Wege zur Weiterentwicklung der Produktion beschreiten, um einen höheren Kundennutzen liefern zu können. Eine solche Technik ist die Ergänzung und Erweiterung menschlicher Arbeit durch Robotik.

Der bei Flex-Althofen eingesetzte Leichtbauroboter LBR iiwa ist Teil einer Entwicklung, die von den KUKA-Ingenieuren die vierte Revolution der Robotik – Industrie 4.0 – genannt wird: Hier können Systeme direkt mit Menschen zusammenarbeiten und miteinander die jeweils besten Fertigkeiten ausbauen, und sie können sich durch maschinelles Lernen selbst optimieren. Da ihre Software den Dateneingang von Sensoren und Intelligenz aus der Cloud kombiniert, wird sie ohne jeden Zweifel eine wichtige Rolle in Arbeitsbereichen der Mensch-Roboter-Kollaboration wie in Flex-Althofen spielen.

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