KUKA unterstützt Elektrotechnikschule in Tettnang

Jugendliche sind gegenüber Robotern besonders aufgeschlossen. KUKA bietet zusammen mit der Elektrotechnikschule Tettnang Schülern die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit ihnen zu sammeln

2. September 2016

Roboter finden auch außerhalb der Produktion stetig neue Anwendungsfelder. Für die „Digital Natives“, die Generation, die mit Internet, Smartphone oder Tablets aufwächst, ist die zunehmende Digitalisierung des Alltags etwas Selbstverständliches. KUKA unterstützt mit Kursen im KUKA College die Qualifikation junger Menschen im Umgang mit Robotern. Die Elektrotechnikschule Tettnang (est) in Baden-Württemberg erwirbt dazu Roboter von KUKA, mit denen die Schüler Erfahrungen in der Programmierung und in der Zusammenarbeit sammeln können. 
KUKA unterstützt die Technikerschule Tettnang
Kein Schulfach wie jedes andere – Schüler der Technikerschule Tettnang lernen den Umgang mit Robotern.

Leuchtturmprojekt der Elektrotechnik Schule Tettnang

Die "est" genießt in der Region am Bodensee in der Aus- und Weiterbildung in der Elektrotechnik - insbesondere in der Automatisierungs-, Informations- und Kommunikationstechnik einen hervorragenden Ruf. Derzeit werden dort rund 900 Schüler unterrichtet. Seit 2008 existiert die Kooperation zwischen der Schule und KUKA. Ein Jahr später lieferte KUKA die erste Schulungszelle mit einem KUKA Roboter mit Gripp Parallel Greifer an die "est". 

Kursangebot "Industrierobotik" wird stetig ausgeweitet

Zum Schuljahr 2009/2010 startete der erste Kurs mit zwölf Schülern. Allesamt wurden am Ende des Schuljahres am KUKA College zertifiziert. Für das darauffolgendem Schuljahr wurde eine weitere Roboterzelle angeschafft, damit konnten nun 24 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Das Programm erfreut sich bei den Schülern seitdem es ins Leben gerufen wurde großer Beliebtheit, sodass es stetig erweitert wurde. Seit September 2010 wird das Wahlpflichtfach „Fortgeschrittene Programmierung“ angeboten. 2014 erwarb die Schule das KUKA College Educationbundle mit dem KUKA Roboter aus der KR AGILUS Serie. Mittlerweile verfügt die "est" insgesamt über vier Schulungszentren. 

KUKA Roboter im Klassenzimmer

Mit Eifer und Engagement beteiligen sich die Schüler an den Kursen. Die Prüfung, die jeder Kursteilnehmer am Ende des Schuljahres absolvieren muss, um von KUKA zertifiziert zu werden, hat bisher jeder bestanden. Insgesamt wurden bereits über 300 Schüler am KUKA College zertifiziert. "Die Unterstützung vom College wie auch im Support ist großartig", berichtet Jochen Würstle, Schulleiter der Elektrotechnikschule Tettnang. 

Schüler und KUKA profitieren gleichermaßen

Für die Schüler ist es etwas Besonderes, direkt mit einem KUKA Roboter zusammenzuarbeiten. Stimmen wie "Das Fach ist nicht so trocken wie andere" oder "Es ist cool, mal an einem Roboter das gelernte Wissen umzusetzen" sind häufiger zu hören. Das kann auch Lehrer Christian Schick, der die Schüler im Fachbereich Energie-/Automationstechnik unterrichtet, bestätigen: "Das College ist für die Schüler ein echtes Highlight." Auch KUKA profitiert von dem Projekt: Mittlerweile arbeitet ein ehemaliger Schüler aus Tettnang am KUKA College in Augsburg. So erwächst eine Generation, die ganz selbstverständlich mit Robotern aufwächst, die "Generation R".

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