Robodonien 2016: LBR iiwa als Künstlerassistent beim RWTH Roboterworkshop

Beim Roboterkunstfestival Robodonien vom 16. - 18. September war KUKA mit dem LBR iiwa dabei. In einem Workshop der Architekturfakultät an der RWTH Aachen konnten Besucher faltbare Bauelemente semi-automatisch herstellen und zu einer größeren Struktur zusammenfügen. Der kollaborative Leichtbauroboter kann ohne Vorkenntnisse durch Berührung durch Menschen programmiert werden.

29. September 2016

Team DIANA spotlight - KUKA Innovation Award 2016

LBR iiwa assistiert bei der Fertigung von Bauteilen

In Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Individualisierte Bauproduktion der RWTH Aachen und KUKA ist ein intelligenter Roboterhelfer entstanden. Das Projekt errang beim diesjährigen KUKA Innovation Award unter dem Namen DIANA („Dynamic and Interactive robotic Assistant for Novel Applications“) einen Platz unter den Finalisten. Für das Roboterkunstfestival Robodonien wurde dieser erfolgreiche Beitrag weiterentwickelt. Ein KUKA Leichtbauroboter LBR iiwa ist Teil eines Traveling Pavilion, der in einem Projekt der Studenten Lukas Mahlendorf und Viktoria Falk unter der Betreuung von Sigrid Brell-Cokcan (Individualisierte Bauproduktion) und Linda Hildebrand (Rezykliergerechtes Bauen) entstanden ist. Er fungiert als Hilfsassistent, der vom Nutzer rein durch Berührung gesteuert wird, undunterstützt bei der Fertigung faltbarer Bauelemente, die sich aus verschiedensten Materialien kreieren lassen.
LBR iiwar auf dem Robodonien Festival der RWTH Aachen

Mensch-Roboter-Kollaboration ohne Vorkenntnisse möglich

Beim diesjährigen Robodonien hatten Besucher in einem Workshop die Möglichkeit, selbst Hand an den sensitiven Siebenachser zu legen. Der Roboter leitete den Besucher durch die Montagetätigkeiten an. Dabei interagiert er haptisch und visuell mit dem menschlichen Gegenüber. Der vordefinierte Ablauf kann durch Berührung und Anleiten des Roboters intuitiv verändert werden, das Programm zurückgespult und adaptiert werden. So lernt der LBR iiwa mit seinem menschlichen Counterpart schnell und einfach neue Montagepositionen. Diese Art des „haptischen“ Programmierens ohne den Einsatz von Sprache oder Kamerasystemen wurde erstmalig von der RWTH Aachen beim Robodonien-Festival der Öffentlichkeit vorgeführt.

Besucher können den Leichtbauroboter intuitiv bedienen

Aus den in Interaktion mit den Besuchern gefertigten Bauteilen entstand am Ende eine große Struktur. „Die Feinfühligkeit und leichte Bedienbarkeit macht den LBR iiwa zum perfekten Assistenten für unser Projekt. Das mögliche Weichschalten der Roboterachsen erlaubt eine neue, intuitive Art der Interaktion mit dem Menschen. So lernt der Roboter vom Mensch und der Mensch vom Roboter bis zur gemeinsamen Perfektion des Arbeitsablaufs, der dann für alle weiteren Teile gespeichert ist“, berichtet Sigrid Brell-Cokcan.

Erfahren Sie mehr über den kollaborativen Leichtbauroboter LBR iiwa.

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