Das nächste Kapitel von Industrie 4.0: KUKAs Smart Factory

Augsburg/Hannover, April 2017 – Auf der Hannover Messe 2017 präsentiert KUKA am Stand G04 in Halle 17 die größte vernetzte Messeapplikation in der Geschichte des Unternehmens. Die Smart Factory vereint Technologien, Produkte, Lösungen und Fähigkeiten von KUKA zu einer hochflexiblen, vernetzten Fertigung.

25. April 2017

In der Smart Factory wird innerhalb kürzester Durchlaufzeit ein hochgradig individualisiertes Produkt für Messebesucher angefertigt, verpackt und ausgeliefert. Dabei handelt es sich um ein in Losgröße 1 hergestelltes Puzzle, das die Besucher direkt mitnehmen können.

Ein individuelles Produkt – angefertigt in Rekordzeit

Der „Kunde“ kann am KUKA Stand den Bestellvorgang entweder über ein Terminal oder online vom eigenen Smartphone oder Tablet aus starten. Das individuelle Motiv für ihr Puzzle wählen die Besucher selbst: Neben Standard-Bildern können sie ein eigenes Foto hochladen oder ein Bild mit einem mobilen, autonomen KMR iiwa Roboter von einem Fotografen aufnehmen lassen.  

Eine cloudbasierte Analysefunktion klassifiziert dabei die hochgeladenen Bilder, beschreibt und kategorisiert sie und sortiert unerwünschte Inhalte aus, so dass keine Puzzles mit fragwürdigen Motiven produziert werden. Danach können die Besucher die Form der Puzzleteile individuell bestimmen und die Bestellung aufgeben. Das Puzzle durchläuft in weniger als 15 Minuten alle automatisierten Fertigungsschritte: Entnahme des Materials aus dem Lager, Druck des Bildes, Laserschneiden der Puzzleteile, Aufkleben auf einen Umschlag sowie die Auslieferung über ein Puffer- und Endlager. Der Kunde kann jederzeit den Produktionsstatus seine Puzzles online abrufen und wird über die Fertigstellung informiert.

Der Mensch behält stets den Überblick

Ein zentrales Element der Smart Factory ist „Synchronized Intelligence“, kurz SynQ, die neue Softwareplattform von Swisslog. Sie steuert und überwacht sämtliche logistische Arbeitsschritte, die mit der Puzzle-Produktion verbunden sind, von der Bestellung über die Organisation von Verpackungsmaterial bis hin zur Abholung. SynQ kommuniziert über eine Schnittstelle mit den Robotern und Anlagenkomponenten sowie per Email mit jedem Besteller. Die Software erzeugt Nachschubaufträge, veranlasst Materiallieferungen und erstellt eine Statistik aller automatisierten Vorgänge. So werden Prozesse transparent und nachvollziehbar.

Alle Roboter, Zellen und die Logistik der Smart Factory sind über die cloudbasierte Softwarelösung KUKA Connect vernetzt. Über die einheitliche Oberfläche der KUKA SmartProduction Lösung kann ihr Zustand beobachtet und analysiert werden und eventuelle Fehlfunktionen oder drohende Ausfälle werden rechtzeitig erkannt. Im Produktionsalltag spart dies Kosten, weil Stillstandzeiten verkürzt werden.

Alle KUKA Kompetenzen in einem System

Die Smart Factory demonstriert, dass es keine Einschränkungen für eine flexible Produktion der Zukunft gibt. Es können unterschiedlichste Dienste, Maschinen, Roboter und Softwareplattformen miteinander verknüpft werden, ohne dass die Bedienung zu komplex wird. Stattdessen macht eine intuitive Oberfläche die Smart Factory für jeden Kunden – oder in diesem Fall für die Messebesucher – einfach bedienbar.

Hinter der Smart Factory steckt ein intelligentes Zusammenspiel aller KUKA Gesellschaften: Robotik- und Systemkompetenz von Systems, Industries und Roboter sowie Produktionslogistik der Konzerntochter Swisslog. Dazu kommen IT- und Softwarekompetenz verschiedener Partner. So kann KUKA den Kunden von der Idee bis zur fertigen Fabrik begleiten und ihn darüber hinaus auch beraten, denn jeder Produktionsalltag ist anders und die Möglichkeiten der smarten Vernetzung vielfältig.

Der KUKA Consulting-Ansatz für Industrie 4.0

Das Schlagwort Industrie 4.0 ist in aller Munde, doch die konkrete Umsetzung ist oft nicht leicht. Auf dem KUKA Stand berät im Bereich Consulting Ecosystem ein Team Kunden, wie sie aus der Digitalisierung einen echten Mehrwehrt für ihren Produktionsalltag generieren können. Über drei Phasen entwickelt das Team praxistaugliche Kundenlösungen, individuell zugeschnitten auf dessen Anforderungen.

In den Phasen Explore, Design & Prototyp und Pilot werden gemeinsam mit dem Kunden exakt zugeschnittene Lösungen erarbeitet. Das Ziel: Industrie 4.0 als Chance nutzen, um einzelne Komponenten, Prozesse, Anlagen oder eben ganze Unternehmensbereiche weiter zu entwickeln. Dabei wird KUKA von namhaften Partnern unterstützt, die als Experten ihr Beratungsangebot auf der HMI vorstellen werden.

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