Preis für Robotik-Talente: Verleihung des fünften KUKA Innovation Award

KUKA prämiert herausragende Konzepte im Bereich der Mensch-Maschine-Kollaboration außerhalb des industriellen Umfelds: Auf der Hannover Messe verleiht der Automatisierungsspezialist den renommierten KUKA Innovation Award.

24. April 2018

Fünf Teams zeigen während der gesamten Messe direkt am KUKA Stand ihre Ideen zum Thema „Real-World Interaction Challenge“. Die Finalisten hatten ein halbes Jahr Zeit, um mit Hilfe von KUKA Technologien ihre Projekte zu realisieren. Auf der größten Industriemesse der Welt zeigen die Teams, was sie können: Bei den Vorführungen präsentieren sie Besuchern täglich jeweils um 10, 12, 14 und 16 Uhr am Stand G03 in Halle 17 ihre Entwicklungen. Dabei müssen die Teams vor allem eine hochkarätig besetzte Fachjury von ihren Applikationen überzeugen, sie wählt den Gewinner. Am 26. April um 11 Uhr überreicht Dr. Bernd Liepert, KUKA Chief Innovation Officer und Schirmherr des Wettbwerbs, am KUKA Stand den mit 20.000 Euro dotierten Preis.

KUKA Innovation Award 2018: Die Aufgabe

Alle Bewerber hatten die Aufgabe, eine realitätsnahe Applikation zur „Real- World Interaction Challenge“ zu entwickeln. Die direkte Unterstützung des Menschen durch den Roboter und die direkte Interaktion des Roboters mit seiner Umgebung stehen dabei im Mittelpunkt. KUKA stellt den Finalteams jeweils einen flexFellow zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine ortsflexible Robotereinheit, auf der ein KUKA LBR iiwa montiert ist, ein sensitiver Leichtbauroboter für sichere Mensch-Roboter-Kollaboration. Das Münchner Start-Up Roboception stellt den Finalisten für jedes Projekt zudem einen 3DVision- Sensor zu Verfügung. 

Die Finalisten 2018

Team Alberta: Die Gruppe der Universität Alberta befasst sich mit einer bildgeführten Bewegungssteuerung für das Greifen und Sortieren von Gegenständen, die sogar in unstrukturierten Umgebungen funktioniert. Dabei werden Verfahren eingesetzt, bei dem der Roboter vom Menschen lernt. So kann der Mensch dem Roboter in direkter Zusammenarbeit beibringen, wie Gegenstände zu greifen und zu sortieren sind, auch wenn es zunächst unbekannte Objekte sind.

Team CRoW: Das Team der Universität Stuttgart will kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Zugang zu robotergestützter Arbeit ermöglichen. Das Konzept beinhaltet eine kollaborative Roboterwerkbank mit Augmented-Reality-Schnittstelle. Demonstriert wird ein Szenario aus der Holzbearbeitung, in dem der Roboter dem Menschen beim Aufbau eines dreidimensionalen Kunstwerks assistiert.

Team CoAware: In dem Projekt der Experten vom Istituto Italiano di Tecnologia sollen Roboter den Menschen bei aufwändigen industriellen Prozessen ergonomisch unterstützen und durch seine Arbeitsaufgabe lotsen, um sie so zu entlasten und Verletzungen zu vermeiden. So überwacht der Roboter während der Zusammenarbeit die Dynamik und Körperhaltung des Menschen in Echtzeit und passt sich an.

Team DynaMaP: Die Mitarbeiter von Draper, dem MIT und dem Agile Robotics Lab in Harvard, wollen beweisen, dass es Robotern möglich ist, sich auch in unstrukturierten Umgebungen zurechtzufinden und dort Aufgaben auszuführen. Dabei wendet das Team neuronale Netze an, um die Positionen und die Interaktionsdynamik von Objekten im Umfeld zu bestimmen. Demonstriert wird dieses Konzept in einem Robotersystem, das Eis an die Besucher ausgeben kann.

Team UPEnD: Das Team der University of Pennsylvania beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die beim Umgang mit flüssigkeitsgefüllten Gefäßen und beim exakten Dosieren mit Bezug zur Pharmaindustrie entstehen. Dazu wird eine Laborumgebung nachgebildet, und die Sensoren des Roboterarms sowie zwei Kamerasysteme werden für die Regelung verwendet.

 

Mehr zur Geschichte des KUKA Innovation Award und zu den Gewinnern der vergangenen Jahre erfahren Sie unter: https://www.kuka.com/innovation-award

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