Additive Fertigung und industrieller 3D-Druck

3D-Druckverfahren angewendet auf KUKA Robotern – eine starke Kombination für ungekannte Möglichkeiten im Gestalten und Fertigen von präzisen, leichten und günstigen Bauteilen aus unterschiedlichsten Materialien.

Was ist Additive Fertigung und wie funktioniert sie?

Bei der Additiven Fertigung, auch bekannt als 3D-Druck, werden Bauteile unterschiedlichster Größe, Form und Struktur hergestellt, indem schmelzfähiges Material exakt nach Vorgabe von digitalen Konstruktionsdaten schichtweise aufgetragen wird. Mit 3D-Druckverfahren – dazu zählen etwa das Selektive Laserschmelzen (SLM), Fused Deposition Modeling (FDM) oder das Binder Jetting – lassen sich insbesondere Prototypen von Werkstücken oder Kleinserien schnell, präzise und günstig anfertigen.

Landeklappen, Motorwasserkästen oder Schiffspropeller: Großformatige Bauteile aus automatisiertem 3D-Druck

Stabil, leicht und vor allem groß: Das sind zentrale Eigenschaften von Bauteilen für Flugzeuge, Automobile, Schiffe oder Gebäude. Gerade bei solch überdimensionalen Formaten erweist sich der industrielle 3D-Druck als ideales Produktionsverfahren. Dank der enormen Reichweite von Robotereinheiten lassen sich selbst metergroße und gleichzeitig höchstkomplexe Bauteile an einem Stück günstig und unkompliziert herstellen – und das bei bewährter Präzision und Schnelligkeit von KUKA Robotern.
  • KUKA for Aerospace

    Aerospace

    Leicht und gleichzeitig extrem robust: Die vielseitigen Möglichkeiten der Additiven Fertigung eignen sich bestens für die besonderen Ansprüche der Luft- und Raumfahrt.

  • KUKA for Automotive

    Automobilindustrie

    Print on Demand für effizientere Automobilproduktion: Mit vor Ort und genau nach Bedarf gedruckten Teilen erübrigen sich lange Lieferketten und logistischer Aufwand.

  • KUKA for Building

    Bauwesen

    Extravagantes Design und außergewöhnliche Strukturen: Der Architektur öffnen sich durch automatisierte 3D-Druckverfahren neue Freiräume.

  • KUKA for Shipbuilding

    Schiffsbau

    Ersatzteile jederzeit verfügbar: 3D-Druckverfahren stellen selbst veraltete Bauteile her und minimieren so das Risiko von reparaturbedingten Verzögerungen in der Schifffahrt.

Additive Fertigung mit KUKA: Bewährte Robotertechnologie trifft auf innovatives Verfahren

KUKA Roboter werden bei Systempartner Branch Technology zur Herstellung eines 3D-gedruckten Pavillons eingesetzt.

Mit KUKA bestens aufgestellt für die Herausforderungen der Additiven Fertigung

Jahrelange Erfahrung in der Metall- und Kunststoffindustrie, fundiertes Expertenwissen in Laser-Anwendungen und ein umfassendes Produktportfolio von Industrierobotern bis hin zu Lineareinheiten – damit erfüllt KUKA die wichtigsten Voraussetzungen für optimale Ergebnisse aus industriellen 3D-Druckverfahren.

Höchste Präzision bei maximaler Reichweite: Mit KUKA Robotern jedes Druckprojekt umsetzen

Bauteile von bis zu 30 Metern Größe aus nur einem Druckvorgang herstellen: KUKA Konsolroboter und Lineareinheiten erweitern die räumlichen Möglichkeiten des 3D-Drucks enorm und schaffen neue Wege für die industrielle Produktion. Hohe Kompetenz im Bereich Laserauftragsschweißen und der Einsatz von hochgenauen Robotern wie des KR Quantec extra garantieren zudem präzise Abläufe und damit beste Ergebnisqualität.

Bei Systempartner Addere heben KUKA Konsolroboter die Möglichkeiten der Additiven Fertigung auf ein neues Level.

3D-Metalldruck von Aluminium bis Titan: Aus geschmolzenem Metall völlig Neues schaffen

Bei Systempartner Midwest Engineered Systems zeigen KUKA Roboter neue Anwendungsgebiete der Additiven Fertigung mit Metall.

Die Vielfalt von Kunststoffen optimal genutzt: Stützstrukturen

Der gekonnte Umgang mit verschiedensten Kunststoffen macht selbst hochkomplexe oder filigrane Konstruktionen möglich: Wenn benötigt, können mit gezielt kombinierten Materialien Stützstrukturen z.B. aus wasserlöslichem Kunststoff angefertigt werden, auf die dann das eigentliche Baumaterial aufgetragen wird. Nach erfolgtem Druck lässt sich die Stützstruktur leicht entfernen – übrig bleibt das gewünschte Objekt genau nach Vorstellung und Bedarf.
Kunststoffe zählen seit Jahren zur Kernkompetenz von KUKA.

Mit KUKA Software einfach und schnell zum fertigen Produkt: 3D-Druck direkt aus 3D-CAD-Daten

Zusätzlich zum breiten Produktportfolio an Roboter-Hardware bietet KUKA auch optimal darauf abgestimmte Software-Lösungen. Durch einen CAM-Slicer wird aus beliebigen CAD-Datenpaketen ein G-Code generiert, der dann in der Systemsoftware KUKA.CNC die Grundlage für den Druckauftrag ist. So bleibt die gesamte CAD-CAM-Kette in einer Hand und das gewünschte Produkt entsteht ohne Umwege.

  • Settings

    CAD Daten

    Die digitalen 3D-CAD-Daten des zu druckenden Teils werden als Grundlage erstellt.

  • CAM Slicer 

    Ein CAM Slicer generiert aus den vorliegenden CAD-Daten einen G-Code für den Aufbau des gewünschten Teils.
  • KUKA.CNC

    Mit dem generierten G-Code kann der Druckauftrag in der Systemsoftware KUKA.CNC programmiert und gestartet werden.

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