Industrie 4.0 mit dem KMR iiwa, gesteuert über ein Tablet.

Industrie 4.0 bei KUKA

Industrie 4.0 wird auf die industrielle Produktion ähnlich disruptive Folgen haben wie etwa das Internet auf die Kommunikation. KUKA treibt deshalb seit Jahren die Zukunftsfelder Mensch-Roboter-Kollaboration (Cobotics) und Mobility an. Mobile Cobots reagieren bereits heute intelligent auf ihr Umfeld und sind universell einsetzbar. „Kollege Roboter“ wird bei KUKA Realität.

KUKA Roboter: "Industrie-4.0-ready"

Die nächste Generation intelligenter Maschinen verfügt als Erweiterung zu normalen Industrierobotern über alle Fähigkeiten, die cyberphysische Systeme im Internet der Dinge auszeichnen. Darüber hinaus haben sie zusätzliche Intelligenz erhalten, um zum Beispiel ihre Bewegungen präziser zu steuern. KUKA nennt Roboter mit diesen Fähigkeiten „Industrie-4.0-ready“.

Die Vision hinter der nächsten industriellen Revolution vernetzt Mensch und Maschine in der Produktion und fordert die maximale Flexibilisierung der Systeme. Seit Jahren arbeitet KUKA daran, diese Vision real werden zu lassen – und ist mittendrin: Bereits heute existieren intelligente Maschinen wie Cobots und Plattformen, die nur noch entfernt unserem Bild von einem Industrieroboter ähneln. Sie arbeiten direkt mit dem Menschen zusammen, sind mobil oder vereinen sogar beide Fähigkeiten in sich. Und sie nutzen Wissen aus der Cloud.


KMR iiwa im Einsatz in der KUKA Produktion

Die mobile Plattform KMR iiwa demonstriert Industrie 4.0 in der KUKA Produktion.

Mobile Robotik bei KUKA

In Industrie 4.0 agieren intelligente, mobile Einheiten selbstständig. Roboter auf mobilen Plattformen bewegen sich autonom und finden selbst ihr Ziel. Sie richten sich millimetergenau am Werkstück aus oder drehen die gewohnten Abläufe einfach um: zum Beispiel, wenn der Roboter zum Werkstück kommt und nicht umgekehrt.

Mobile Automationslösungen wie der KMP omniMove von KUKA ermöglichen die uneingeschränkte Manövrierbarkeit in jede Richtung und die Rotation des Roboters um sich selbst. Mit seinen omnidirektional fahrenden Rädern lässt sich das Fahrzeug ohne Umorientierung der Räder frei navigieren und per Fernbedienung in alle Richtungen steuern – selbst in engsten Räumen. Gegenüber konventionell gelenkten Rädern kann so die Logistikfläche um bis zu 50 Prozent reduziert werden.

Die KMP omniMove-Fahrzeuge für interne Logistik heben mühelos Traglasten von 100 Kilogramm bis zu 100 Tonnen. Mit zehn verschiedenen Fahrzeugvarianten bieten sie zahlreiche kundenspezifische Optionspakete für unterschiedliche Anforderungen inklusive autonomer Navigation und Flottenmanagement.

KUKA Cobots: MRK mit dem LBR iiwa

Im Jahr 2014 legte KUKA mit dem LBR iiwa den Grundstein für eine neue Beziehung zwischen Mensch und Roboter in Industrie 4.0: die unmittelbare und sichere Zusammenarbeit ohne Schutzeinhausung. Als Komponente einer Smart Factory ist der LBR iiwa dank seiner sensitiven Technik in der Lage, von seinen menschlichen Kollegen zu lernen. Angebunden an die Cloud, überprüft er die Ergebnisse seiner Arbeit selbstständig, optimiert und dokumentiert sie.

Intelligente Cobots wie der LBR iiwa erschließen der Automation neue Bereiche: Sie beladen Maschinen oder Logistiksysteme, montieren Getriebe und vieles mehr. Dabei erkennen sie zum Beispiel Toleranzen in der Werkstückpositionierung oder erkennen die Art eines Bauteils.

In der Fabrik der Zukunft sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu unerschöpflich. Der LBR iiwa beweist, dass die Visionen von Industrie 4.0 in der Realität umsetzbar sind. Roboter arbeiten bereits heute mit dem Menschen Hand in Hand und erweitern dessen Möglichkeiten: damit der Werker seiner Arbeit effizienter, ergonomischer, präziser und konzentrierter nachgehen kann.

Ein Mensch bringt dem LBR iiwa durch Vormachen Bewegungen bei.
Industrie 4.0 bei KUKA: Mit dem LBR iiwa ist eine direkte Zusammenarbeit zwischen Roboter und Mensch möglich.

Mobilität trifft Mensch-Roboter-Kollaboration

Der nächste Schritt im Rahmen von Industrie 4.0 sind mobile Cobots: Diese Roboter reagieren intelligent auf ihr Umfeld und sind gleichzeitig in der Lage, sich eigenständig zu bewegen.

Das Spektrum an mobilen Cobots von KUKA reicht von manuell verfahrbaren Leichtbaurobotern bis hin zu autonom im Raum agierenden Systemen wie dem KMR iiwa. Diese neue Generation der mobilen Robotik lässt sich breit einsetzen: Bereits heute übernehmen mobile Roboter selbstständig Logistikaufgaben und arbeiten direkt mit Menschen zusammen. Selbst der Einsatz im Büro oder im Service ist denkbar.

Mit industrietauglichen, mobilen Cobots wie dem KUKA KMR iiwa lösen sich die bestehenden Grenzen der Robotik im Produktionsumfeld auf. Ausgerüstet mit SLAM-Navigation werden statische Bodenmarkierungen, Induktionsschleifen oder Magnete zur Wegbeschreibung der Pfade überflüssig. Die Roboter erstellen selbstständig Karten ihrer Umwelt und teilen dieses Wissen mit anderen Einheiten in der Flotte. Es entsteht ein vernetzter, gemeinsamer „Fahr- und Wegeplan“, über den sämtliche Roboterbewegungen koordiniert ausgeführt werden.

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