KUKA auf der ICRA 2018

Vom 21. bis 25. Mai 2018 fand im australischen Brisbane die "IEEE International Conference on Robotics and Automation" (ICRA) statt. KUKA zeigte zwei innovative Applikationen aus dem Bereich der Mensch-Roboter-Kollaboration und sponsert den Best Paper Award im Bereich Servicerobotik.

Die ICRA gehört zu den wichtigsten Konferenzen im Bereich Robotik und Automatisierung. Hier treffen sich rund 2.800 Experten aus Forschung und Industrie, um neue Forschungsansätze vorzustellen und zu diskutieren. Neben der Vorstellung zweier innovativer Applikationen trat KUKA auch als Sponsor des Best Paper Award im Bereich Servicerobotik auf. Im Rahmen der Veranstaltung hatten Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt die Möglichkeit, Fachaufsätze einzureichen. Die Wissenschaftsauszeichnung wurde beim IEEE RAS Awards Lunch am 24. Mai 2018 verliehen.

Rainer Bischoff, Leiter Konzernforschung

Unser Anspruch ist es, in der Forschung und Entwicklung immer am Puls der Zeit zu sein. Der Technologietransfer zwischen KUKA als innovativem Unternehmen und den Universitäten mit ihren völlig neuen Forschungsergebnissen ist für uns sehr wichtig, um gemeinsam wegweisende Ideen im Bereich der Robotik umzusetzen.

Dr. Rainer Bischoff, Leiter der Konzernforschung, KUKA Deutschland GmbH

KUKA Roboter als Assistent im OP


Zusammen mit der Queensland University of Technology (QUT) präsentierte KUKA eine Anwendung im Medizinbereich, eine Kniearthroskopie. Das Erlernen und Durchführen dieses Eingriffs ist für Chirurgen keine leichte Übung, da sie hierbei Instrumente durch winzige Räume im Kniegelenk navigieren müssen.

Hier kommt der KUKA Leichtbauroboter LBR iiwa ins Spiel. Die Applikation zeigt, wie der Roboter autonom eine 4D Ultraschalluntersuchung an einem Phantomknie durchführen kann.

Die Kraft- und Drehmomentmessung des Roboters ermöglicht es, den Druck während der Bilderfassung konstant zu halten und dabei gleichzeitig eine Anpassung der Form vorzunehmen. Ein Ultraschall-Bildgebungssystem verfolgt während der Operation in Echtzeit und in 3D sowohl das Weichteilgewebe als auch die Werkzeuge. Darüber hinaus wurde durch maschinelles Lernen ein Bildinterpretationsalgorithmus entwickelt, der die Ultraschallbilder automatisch interpretiert. Somit wird der Roboter zu einem verlässlichen und sicheren Assistenten des Arztes.

KUKA LBR iiwa in Bewegung
Der Leichtbauroboter LBR iiwa demonstriert auf der ICRA in zwei Anwendungen anschaulich die Möglichkeiten der Mensch-Roboter-Kollaboration

Spielerisches Duell mit dem LBR iiwa

Das zweite Exponat haben KUKA Mitarbeiter aus Australien entwickelt und demonstriert die Möglichkeiten der Mensch-Roboter-Kollaboration auf spielerische Weise. Dabei handelt es sich auch wieder um einen sensitiven KUKA LBR iiwa, der mit Konferenzteilnehmern Tic-Tac-Toe spielt. Die Konferenzteilnehmer starten ein Spiel mit dem Roboter, indem sie entweder ein Kreuz oder einen Kreis in dem Spielfeld platzieren. Mit einer Berührung signalisieren sie dem Roboter, dass er am Zug ist. Der LBR iiwa ermittelt über einen Algorithmus seinen Spielzug und platziert anschließend ein Symbol im Feld.
Duell eines Konferenzbesuchers auf der ICRA 2018.

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