Das KUKA Motto auf der Hannover Messe 2016 lautet "Hello Industrie 4.0 - we go digital"

KUKA am RoboCup 2016 in Leipzig

Vom 30.06 bis 04.07.2016 fand in Leipzig der RoboCup 2016 statt. Besucher konnten hier den aktuellen Stand der Forschung für die Fabrik der Zukunft live erleben.

Schnittstelle für die Zukunft der Robotik

Meistens kennt man Roboter als Maschinen, die vorher festgelegte Abläufe exakt ausführen. Ihr Vorteil gegenüber anderen Industriegeräten besteht darin, dass sie aufgrund ihrer hohen Flexibilität vielfältig einsetzbar sind. Um diese Flexibilität noch weiter zu steigern, setzt KUKA auf den intensiven Austausch mit der weltweiten Robotik-Community. Über Wettbewerbe wie den RoboCup werden Aufgabenstellungen aus der Fabrik der Zukunft in wissenschaftliche Herausforderungen für die Forscher überführt. So entstehen im Wettstreit der Teams innovative Lösungen, die zur Weiterentwicklung der Produktion in Richtung Industrie 4.0 gebraucht werden.

Da jede Entwicklung stets mit einem ersten, kleinen Schritt beginnt, brachte KUKA den youBot mit zum RoboCup auf die Leipziger Messe. Der Roboter ist eine omnidirektionale, mobile Plattform, auf die ein fünfachsiger Roboterarm mit Zweifinger-Greifer montiert ist. Das Gerät ermöglicht es, eigene Steuerungen und Applikationsideen zu verwirklichen. Sein größter Vorteil: Der youBot lässt sich mit einer Vielzahl an Open-Source Softwarepaketen sowie weiterer Software (C++ API, ROS, Orocos, LabView und viele mehr) ansteuern. „Der KUKA youBot bietet Forschern, Lehrenden und Studierenden sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie die Hardware-Basis, um Neues auszuprobieren und Erkenntnisse auf andere Anwendungen zu skalieren. Mit dem KUKA youBot kann so im kleinen Maßstab an wichtigen Themen der Fabrik der Zukunft auf dem Weg zu Industrie 4.0 geforscht werden“, erklärt Dr. Bischoff.

Apropos Industrie 4.0: Den aktuellen Stand der Forschung für die Fabrik der Zukunft konnten die Besucher bei den RoboCup-Wettbewerben in der maßgeblich von KUKA mit initiierten RoboCup@Work-Liga live erleben. Anders als bei den fußballspielenden und servicerobotik-orientierten Wettbewerben befassen sich die Teilnehmer dieses Wettbewerbs mit der Erforschung und Entwicklung des Einsatzes von Robotern im industriellen Kontext. Hierbei sollen Roboter komplexe Aufgaben in Zusammenarbeit mit Menschen erfüllen, beispielsweise bei der Fertigung, Automatisierung oder der allgemeinen Logistik. Reale industrielle Herausforderungen sollen die Grundlage bilden für eine robuste mobile Manipulation, die skalierbar, also in weitaus größerem Maßstab einsetzbar, sein soll.

Teilnehmer des RoboCup 2016 in Leipzig
Rainer Bischoff, Leiter Konzernforschung

Steter Wettbewerb ist eine Grundvoraussetzung für Innovation. Der RoboCup in Leipzig ist die perfekte Schnittstelle zwischen dem gegenwärtigen Entwicklungsstand und wegweisenden Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft.

Dr. Rainer Bischoff, Leiter der KUKA Konzernforschung

Um in Zukunft eine noch bessere Vergleichbarkeit der Wettbewerbsteilnehmer zu erreichen und die Wettbewerbe analog zur Champions League im Fußball in mehreren räumlich und zeitlich getrennten Runden ablaufen lassen zu können, hat KUKA die Gründung der European Robotics League mit weiteren Partnern aus der Wissenschaft und mit Hilfe von Fördergeldern der Europäischen Kommission initiiert. Der RoboCup in Leipzig markiert den offiziellen Startpunkt für diese europäische Liga, die in den drei gesellschaftlich relevanten Robotik-Bereichen Industrie, Dienstleistung und Rettung für bahnbrechende Entwicklungen, eine noch bessere Ausbildung der Ingenieure und Informatiker von morgen und eine höhere Akzeptanz der Bevölkerung für die Unterstützung mit Robotertechnologie sorgen wird.

KUKA auf dem RoboCup 2016 in Leipzig

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