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Frau in KUKA Jacke tankt ein Auto an einer E-Ladestation

Im Einsatz für mehr Nachhaltigkeit

Der Wandel hin zu einem ressourcenschonenderen Leben und Arbeiten zählt zu den dringenden Aufgaben unserer Zeit – und ist eine Herausforderung. Moderne Technologien und Automatisierung unterstützen weltweit bei dieser Mammutaufgabe. Wie das konkret aussehen kann, zeigen wir hier.


Kreislaufwirtschaft spielt eine wichtige Rolle für mehr Nachhaltigkeit. Bestehende Materialien und Produkte werden so lange wie möglich geteilt, geleast, repariert oder recycelt. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert. Gerade das Recycling von Elektronik-Konsumgütern spielt eine wichtige Rolle für die Kreislaufwirtschaft.

Roboter im Einsatz gegen Elektroschrott

Das Wiederverwerten von Elektroschrott kann aber für den Menschen gesundheitsschädigend sein. Gase wie Quecksilber oder scharfkantige Teile zum Beispiel machen es für den Menschen gefährlich, Bildschirme und Monitore mit LCD-Technologie zu demontieren – ein optimales Einsatzfeld für Robotik und Automation. Das irische Technologieunternehmen Votechnik zum Beispiel hat eine Anlage mit einem KUKA Roboter entwickelt, die diese Herausforderungen meistert. Durch das Absaugen der gefährlichen Gase und das Entfernen scharfkantiger Elemente wie Leuchtstoffröhren und Bildschirme beseitigt die Zelle die Gefahren für den Menschen und geht gegen das Anwachsen der Elektroschrott-Berge an.
KUKA Roboter unterstützt in einer Anlage für Elektroschrott-Recycling.
Bei Votechnik in Irland unterstützt ein KUKA Roboter in einer Anlage für Elektroschrott-Recycling. 

Recycling von E-Autobatterien – ein wichtiges Zukunftsfeld 

Neue Antriebe sind für eine saubere, nachhaltige Mobilität unerlässlich. Das Ende des Verbrennungsmotors rückt näher, Immer mehr Autohersteller wollen künftig keine Verbrennungsmotoren mehr anbieten, darunter Branchen-Größen wie Audi, Volkswagen oder Toyota. Auch die Europäische Kommission will ein Verbot von neuen Autos mit Verbrennungsmotor auf den Weg bringen. Eine wichtige Ersatztechnologie sind Elektroantriebe – doch was passiert mit den Batterien am Ende ihrer Nutzungszeit? 

Zwei weiße KUKA Roboter demontieren E-Autobatterien.
Roboter sind heute schon unerlässlich für die Produktion von Batterie-Packs für E-Autos.

Zur Umsetzung nachhaltiger Konzepte für Batterien an ihrem „End of Life“ müssten sich sämtliche Akteure entlang der Wertschöpfung – von der Materialgewinnung über die Batterieproduktion bis hin zur Nutzungsphase – mit dem Thema auseinandersetzen, so Experten. „Die erforderliche Automatisierung der Batteriedemontage und die Rückgewinnung von Wertstoffen wird neues Know-how und am Ende auch neue Geschäftsbereiche hervorbringen“, sagt Dr. Joachim Döhner, Vorstandsvorsitzender der VDMA-Fachabteilung Batterieproduktion und KUKA Senior Director Global Sales Battery. Mit immer mehr E-Fahrzeugen auf den Straßen werde auch der Recycling-Bedarf steigen – und sogar ein neues Marktsegment für Automatisierung entstehen. 

Denn die Batterie-Demontage ist alles andere als unproblematisch. Während bei Neufahrzeugen das Risiko überschaubar ist, bringt ein altes, gebrauchtes E-Auto Risiken wie toxische Dämpfe oder mögliche Schäden an der Batterie durch Unfälle mit sich. Um Menschen vor diesen Gefahren zu schützen, können hier Automatisierung und Robotik zum Einsatz kommen.

Eine ressourcenschonendere Produktion

Und auch neue Technologien selbst können zur Kreislaufwirtschaft beitragen. „Wir müssen Automationslösungen möglichst langlebig gestalten, um wertvolle Ressourcen einzusparen. Besonders in Europa ist dafür noch sehr viel Potenzial vorhanden“, sagt Dr. Döhner. 

Zusätzlich zum ohnehin langen Lebenszyklus der Roboter bietet zum Beispiel KUKA die Entsorgung oder das Recycling gebrauchter Roboter an. Und der von KUKA eingesetzte Stahl beziehungsweise das Aluminium weist grundsätzlich einen hohen Recyclinganteil auf. Das schont wertvolle Ressourcen – und ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Gebrauchte Roboter erweitern das KUKA Angebot und dieses Angebot kommt gut an. So bieten gebrauchte Maschinen zum Beispiel für kleinere Betriebe einen guten und günstigen Einstieg in die Automatisierung. Und andere Kunden wollen erprobtes und bewährtes Equipment in einer großen Anlage wieder verwenden.

Ein grüner KUKA Roboter: Neue KUKA Robotergenerationen verbrauchen deutlich weniger Energie als frühere Generationen.
Langlebige Automatisierungslösungen helfen, Ressourcen zu sparen.
Neue Robotergenerationen wiederum verbrauchen deutlich weniger Energie als frühere Generationen. Diese bessere Energieeffizienz wird auch für Kunden immer wichtiger – mit Blick auf Nachhaltigkeit, aber auch auf Wirtschaftlichkeit. Denn längst ist nicht mehr nur der Kaufpreis ein entscheidender Faktor, sondern zunehmend auch die Betriebskosten eines Produkts. Energieeffiziente, ressourcenschonende Roboter machen bei steigenden Strom- und CO2-Preisen gerade in energieintensiveren Produktionsbereichen über die Betriebsjahre hinweg gesehen einen großen Unterschied – und bieten Kundinnen und Kunden Einsparpotenzial. Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gehen hier also Hand in Hand.
Hier schreibt:
Teresa Fischer

Spokesperson Business KUKA 


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