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KUKA präsentiert Vision für Automation 2.0 – physische KI verändert globale Fertigung

Die KUKA Group treibt den Übergang zu ‚Automation 2.0‘ voran. Auf der NVIDIA GTC stellt das Unternehmen KUKA AMP vor und zeigt, wie Physical AI die industrielle Automatisierung erweitert.

31. März 2026


Augsburg, 31. März, 2026 – Ein orangefarbener Roboter von KUKA stand kürzlich gemeinsam mit NVIDIA‑CEO Jensen Huang auf der Bühne der KI‑Konferenz GTC von NVIDIA. Huang ist Gründer und CEO des wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt. Seine Keynote machte eines deutlich: Die industrielle Automatisierung tritt in eine neue Phase ein. In der Fertigung werden KI‑Systeme künftig nicht mehr nur analysieren und Vorhersagen treffen, sondern die physische Welt wahrnehmen, Entscheidungen treffen und selbstständig handeln.

Physische KI und hochentwickelte Robotik entwickeln sich rasant zu Schlüsselfaktoren moderner Fertigung, globaler Lieferketten und industrieller Dienstleistungen – und steigern sowohl Produktivität als auch Wettbewerbsfähigkeit. Beschleunigt wird dieser Wandel durch technologische Durchbrüche etwa bei hochskalierbaren KI Modellen, die sich flexibel auf immer größere Datenmengen ausweiten lassen, durch simulationsgetriebene Innovation sowie leistungsfähigen Rechenarchitekturen, die von Endgeräten über Edge Systeme bis hin zu Rechenzentren reichen.

Als globales Automatisierungsunternehmen spielt die KUKA Group in dieser Transformation eine wichtige Rolle. KUKA Group CEO Christoph Schell sagt: „Roboter und Automatisierungssysteme entwickeln sich von programmierbaren Maschinen zu intelligenten Mitwirkenden, die lernen, sich anpassen und sicher an der Seite von Menschen arbeiten können. Mit neuen offenen Software-Plattformen wie KUKA AMP, die traditionelle deterministische Automatisierung – etwa regelbasierte, vorprogrammierte Systeme – mit absichtsbasierter (intent-basierter) Automatisierung verbinden, wird der Weg von der Idee bis zum Einsatz schneller, präziser, kosteneffizienter und autonomer.“ KUKA stellte seine neue Automation Management Software-Plattform ‚KUKA AMP‘ erstmals öffentlich auf der NVIDIA GTC vor.

Von Automation 1.0 zu Physical AI: KUKA Group baut auf Stärken auf, um globale Führungsrolle und zukünftiges Wachstum voranzutreiben

Mit dieser Weiterentwicklung des Technologie-Stacks, also der Kombination aus Software, Programmiersprachen, Tools und Plattformen, ergänzt das für seine tiefgehende Fertigungsexpertise bekannte Unternehmen seine Lösungen um absichtsbasierte Fähigkeiten und Physische KI – über Robotik, Systemintegration, Lagerverwaltung, Healthcare Automatisierung und Simulation hinweg. Absichts(Intent)-basierte Systeme übersetzen das gewünschte Ergebnis eines Anwenders in automatisierte Entscheidungen und Aktionen. Die Technologie ermittelt selbst, wie ein Ziel erreicht wird, anstatt dass Menschen jeden einzelnen Schritt vorgeben müssen. KUKA positioniert sich, um die globale Führungsrolle im Zeitalter der Physischen KI – oder wie KUKA es nennt: Automation 2.0 – weiter auszubauen.

In der heute vorherrschenden klassischen, regelbasierten Automatisierung – Automation 1.0 – sind die Märkte wettbewerbsintensiver denn je. Einige langjährige Automatisierungskunden, insbesondere aus der Automobilindustrie und anderen Branchen, reduzieren ihre Investitionen deutlich. Gleichzeitig verschieben sich international Kundennachfrage und Produktionsstandorte. „Auf dem Weg zu Automation 2.0 und Physical AI bleibt Automation 1.0 essenziell – für KUKA und für die gesamte Industrie“, sagt Schell. „Bewährte, regelbasierte Automatisierung liefert weiterhin die Stabilität und Produktivität, auf die unsere Kunden angewiesen sind, insbesondere in Hochvolumen und sicherheitskritischen Umgebungen. Wir ersetzen sie nicht. Wir erweitern sie um intent-basierte und KI getriebene Fähigkeiten. Automation 1.0 bleibt das Rückgrat, während Automation 2.0 neue Flexibilität hinzufügt. KUKA wird in beiden Bereichen ein zentraler Akteur bleiben.“

Roboter entwickeln sich von programmierbaren Maschinen zu intelligenten Kollaborateuren, die lernen, sich anpassen und sicher Seite an Seite mit Menschen arbeiten können. © KUKA Group 

Gleichzeitig ziehen technologische Umbrüche und Wachstumspotenziale Investitionen einer wachsenden Zahl neuer und etablierter Anbieter von Robotik und Automatisierungssystemen an. In diesem komplexen Umfeld spiegelt sich die strategische Neuausrichtung bereits in der Geschäftsentwicklung wider: Die KUKA Group erzielte 2025 ein profitables Umsatzwachstum von vier Prozent und verzeichnete einen steigenden Auftragseingang.

KUKA Group beschleunigt Innovation mit Rekordinvestitionen in F&E und erreicht die Milliarden Euro Marke in China

Die KUKA Group begann bereits im vergangenen Jahr mit der strategischen Neuausrichtung, nachdem Christoph Schell das Amt des CEO übernommen hatte. „Wir treiben unsere strategische Ausrichtung konsequent voran. Unsere Wachstumsfelder – intelligente Automatisierung sowie Software- und KI-definierte Infrastrukturen – entwickeln sich dynamisch und bilden eine solide Grundlage für nachhaltigen Erfolg. Unsere modularen Produktionsplattformen geben dabei die Richtung vor“, so Schell weiter und ergänzt: „Mit Blick auf die Zukunft erwarten wir ein Jahrzehnt tiefgreifender technologischer Transformation. Kostensenkungsinitiativen, Software und KI sowie Verschiebungen in der geografischen Bedeutung werden zu entscheidenden Treibern für den zukünftigen Erfolg der KUKA Group“, so der Technologie-Manager.

Im Jahr 2025 investierte die KUKA Group mit 213 Millionen Euro so viel wie nie zuvor in Forschung und Entwicklung – ein Rekordwert in der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig ist das Unternehmen heute global ausgewogener aufgestellt denn je: Der Umsatz verteilte sich im vergangenen Jahr zu jeweils rund einem Drittel auf die Regionen EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika), Amerika sowie Asien-Pazifik.

China bleibt mit mehr als 50 Prozent der weltweiten Nachfrage der größte Robotikmarkt der Welt. In diesem hochkompetitiven Umfeld hat die KUKA Group ihre Marktposition weiter gestärkt und zählt inzwischen zu den beiden führenden Anbietern. Erstmals in der Unternehmensgeschichte überschritt der Umsatz im China Geschäft die Marke von einer Milliarde Euro – ein deutliches Signal für die wachsende strategische Bedeutung der Region.

Christoph Schell, CEO KUKA Group

Automation 1.0 bleibt das Rückgrat, während Automation 2.0 neue Flexibilität hinzufügt. KUKA wird in beiden Bereichen ein zentraler Akteur bleiben.

Christoph Schell, CEO KUKA Group

Globale Expansion mit Innovationszentren und integrierten Automatisierungslösungen in ganz Asien

Parallel dazu baut das Unternehmen seine globale Präsenz weiter aus – zuletzt mit einem von mehreren neuen Trainings, Forschungs- und Anwendungszentren in Zentralvietnam, das in Partnerschaft mit der Universität von Da Nang entstanden ist. In Indien, einem der weltweit am schnellsten wachsenden Automatisierungsmärkte, erweitert die KUKA Group ihre Marktpräsenz systematisch, um am starken mittel- bis langfristigen industriellen Wachstum des Landes zu partizipieren.

In den USA hat KUKA ein Software- und KI-Center of Excellence im Silicon Valley etabliert. Das Team wird von Marc Fleischmann geleitet und umfasst unter anderem Melonee Wise, eine vielfach ausgezeichnete Robotik-Pionierin, die nun für den globalen Automatisierungskonzern tätig ist und KUKA AMP auf der NVIDIA GTC vorgestellt hat.

Die KUKA Group, bekannt für ihre tiefgehende Fertigungsexpertise, wandelt sich vom Maschinenhersteller zu einem Unternehmen für Physische KI. © KUKA Group 

Für Kunden bedeutet dies: ein zentraler Automatisierungspartner, der Hardware, Software und digitale Lösungen integriert – von Industrie und mobilen Robotern über Simulation, Shuttle-Systeme, Krane, Warehouse-Lösungen bis hin zur Healthcare-Automatisierung. KUKA bietet nahtlose End-to-End Automatisierung, die weltweit einfacher eingeführt, skaliert und betrieben werden kann. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen im Auftrag von Kunden komplette Produktionsanlagen und automatisierte Auftragsfertigungen und bietet – je nach Branche – auch Robots-as-a-Service-Modelle an. CEO Christoph Schell sagt: „Wir gehören zu den sehr wenigen globalen Anbietern, die industrielle End-to-End-Automatisierungslösungen aus einer Hand liefern.“

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