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NVIDIA GTC 2026

Vom Labor in die Fabrik: KUKA präsentiert ‘KUKA AMP’ auf der NVIDIA GTC 2026 – die Software-Plattform für zukünftiges Wachstum

Der globale Arbeitsmarkt mit einem Volumen von 30 Billionen US‑Dollar lässt sich nicht mit Prototypen gewinnen. Es braucht Systeme, die sich unter realen, oft komplexen Produktionsbedingungen bewähren. Um Kunden dabei zu unterstützen, diese Lücke zu schließen, hat KUKA auf der NVIDIA GTC 2026 (16.–19. März) in San Jose die KUKA Automation Management Plattform (KUKA AMP) vorgestellt.

19. März 2026


Die neue Plattformebene wird entwickelt, um Physical AI aus der Innovationsphase in die industrielle Praxis zu überführen. Die Präsentation von KUKA AMP auf der NVIDIA GTC markiert nicht nur einen wichtigen technologischen Entwicklungsschritt, sondern unterstreicht zugleich den klaren Anspruch der KUKA Group, Wachstum gezielt zu gestalten und zu beschleunigen.

Melonee Wise

Da die Grenzen zwischen künstlicher Intelligenz und physischer Automatisierung zunehmend verschwimmen, stellt sich unsere Branche diese zentrale Frage: Wem gehört die Schnittstelle zwischen KI‑Modellen und der realen Welt? KUKA AMP wird unsere grundlegende Technologieebene sein, um Roboter, Flotten, Zellen und digitale Zwillinge über Fabriken, Warenlager und kommerzielle Umgebungen hinweg zu orchestrieren. Die Plattform verbindet die physische mit der digitalen Welt und ermöglicht intent‑basierte Robotik, intelligente Flottensteuerung und skalierbare, KI‑getriebene Automatisierung – und das mit bislang unerreichter Geschwindigkeit.

Melonee Wise, Chief Software & AI Product Officer

KUKA AMP wird die Basis für die zukünftige Automatisierung im gesamten Portfolio der KUKA Group bilden. Die Plattform baut auf der langjährigen Robotik‑Expertise von KUKA auf und kombiniert diese mit einer Software‑ und KI‑Architektur der nächsten Generation, die speziell für den industriellen Einsatz entwickelt wurde.

Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Fabrikhallen

Industrieroboter sind heute in der Lage, identische Bewegungsabläufe mit höchster Präzision zu wiederholen. Ändern sich jedoch die Bedingungen, sind Anpassungen oft mit zusätzlichem Konfigurationsaufwand, spezialisierten Fachkenntnissen und fragmentierten Tool‑Landschaften verbunden. „Während ‚AI‑first Robotics‘ in Labor-Umgebungen beeindrucken kann, scheitert es in der realen Produktion häufig daran, unter wechselnden Bedingungen konsistente Ergebnisse zu liefern. Dort müssen Modelle ihre Umgebung verstehen und verallgemeinern, um die für die Industrie notwendige Wiederholgenauigkeit zu erreichen“, sagt Marc Fleischmann, Chief Software & AI Officer der KUKA Group. „KUKA AMP begegnet dieser Herausforderung, indem standardisiert wird, wie KI in der physischen Welt schlussfolgert, entscheidet und handelt.“ KUKA AMP wird Semantik, Aktionen und Daten über alle physischen und digitalen Elemente hinweg vereinheitlichen – und Automatisierung damit einfacher, skalierbarer, vorhersehbarer und sicherer machen.

KUKA AMP: Eine Plattform zur Skalierung von Physical AI

Im Zentrum der KUKA AMP steht eine skalierbare Plattformebene zwischen KI‑Agenten und physischer Hardware. Sie stellt drei grundlegende Fähigkeiten bereit, um übergeordnete Ziele in sichere, reproduzierbare Ergebnisse auf realen Maschinen zu übersetzen:

  1. Semantik (das „Warum“) – Intent‑basierte Abläufe mit einem gemeinsamen semantischen Kontext, der die reale Welt in für Maschinen verständliche Bedeutung übersetzt. So kann KI auf Ergebnisse abzielen – statt auf fest codierte Gerätespezifika.
  2. Aktionen (das „Wie“) – Eine einheitliche Steuerungsschnittstelle mit standardisierten Aktionsbausteinen, mit denen KI‑Agenten ihre Intentionen sicher und konsistent über verschiedene Roboter, AMR, Arbeitszellen und Anlagen hinweg umsetzen können.
  3. Daten (das „Was“) – Ein strukturierter, konsistenter Telemetrie‑Pool, der Zustände und Betriebsdaten erfasst und kontinuierliches Lernen sowie geschlossene Optimierungskreisläufe ermöglicht.

Im Betrieb wird KUKA AMP in einem geschlossenen Kreislauf abstrahieren, beobachten, handeln, wiederholen und vorhersagen – und dabei sowohl die reale Umgebung als auch den integrierten digitalen Zwilling optimieren. So entsteht ein sich selbst verstärkender Lernprozess, bei dem jede Mission, jede Aufgabe und jede Ausnahme die nächste verbessert. KUKA AMP ist als offene, modular aufgebaute API‑Plattform konzipiert, die sämtliche Elemente der Automatisierung orchestriert – von AMR und Industrierobotern über Arbeitszellen bis hin zu Software‑Tools und digitalen Services. Alles in einer Umgebung. Die Plattform bietet eine zentrale Sicht auf den gesamten Lebenszyklus: von Day‑0 – Design und Simulation – bis Day‑N – Betrieb, Monitoring, Optimierung und kontinuierliches Lernen.

KUKA Automation Management Platform
KUKA AMP ist als offene, modular aufgebaute API-Plattform konzipiert.

Ein entscheidendes Element der technologischen Transformation von KUKA

Die Vorstellung von KUKA AMP auf der NVIDIA GTC markiert eine entscheidende Phase der technologischen Transformation des Unternehmens und spiegelt den klaren Anspruch wider, zukünftiges Wachstum aktiv voranzutreiben. „Wir gestalten diese nächste Phase der Automatisierung bewusst mit. Aufbauend auf jahrzehntelanger Industrieerfahrung sowie einer starken Robotik‑ und Lösungskompetenz erweitern wir die deterministische Automatisierung - Automation 1.0 - nahtlos um KI‑basierte, intent‑getriebene Automatisierung - Automation 2.0“, sagt Christoph Schell, CEO der KUKA Group.

Mit mehr als 550.000 weltweit installierten Robotern verfügt KUKA Robotics über eine bewährte Hardwarebasis, hat seinen globalen Marktanteil ausgebaut und zählt inzwischen zu den beiden führenden Herstellern weltweit. In China – dem größten Robotikmarkt der Welt – gehört KUKA zu den Top 3 und verfolgt das klare Ziel, 2026 eine führende Marktposition zu erreichen. Die KUKA Group wird gezielt durch intelligente, softwaredefinierte Lösungen erweitert – angereichert um KI, Orchestrierung und digitale Ebenen. Im Zentrum dieses Ansatzes steht die KUKA Automation Management Platform (AMP) als Brücke zu neuen Wachstumsmärkten.

 
KUKA Automation Management Platform

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