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Mit Diversity & Inclusion zu einer starken Gemeinschaft

Eine wesentliche Basis für unseren Geschäftserfolg ist die Nutzung und Förderung der Vielfalt unserer Mitarbeitenden. Sie ist eine Quelle für Kreativität und Innovation im Unternehmen.


Diversity als Erfolgsfaktor

KUKA profitiert von unterschiedlichen Erfahrungen und Begabungen, denn es ist Teil unserer Firmenkultur, Diversity zu leben und zu fördern. Diese Wertschätzung unserer Vielfalt wirkt sich positiv auf unser Unternehmen, den Umgang mit unseren Kunden und KUKAs Rolle in der Gesellschaft aus.

Unser Ziel ist ein Arbeitsumfeld, das von Toleranz und Akzeptanz geprägt wird und frei von Vorurteilen ist. In unserem Vergütungssystem gibt es keine Unterscheidung nach Männern und Frauen, denn zur Gleichbehandlung aller zählt es auch, dass KUKA allein nach Leistung und Kompetenz vergütet.

Diversity Management: Kollegen bei der Arbeit
Unser erklärtes Ziel: Den Frauenanteil bei KUKA weiter zu erhöhen und Diversity zu stärken

Diversity Management

Bei KUKA wird Vielfalt („Diversity“) in der Konzernrichtlinie „Prinzipien der Zusammenarbeit innerhalb des KUKA Konzerns“ als Bestandteil des Corporate-Compliance-Handbuchs geregelt. Eines dieser Prinzipien ist „Vielfalt und Wertschätzung“.

2018 wurde als Teil des Diversity Managements ein neues Reporting-System eingeführt, das nun jederzeit nationale wie internationale Auswertungen nach Geschlecht, Nationalität und Alter ermöglicht. Diese Zahlen werden in regelmäßigen Abständen ausgewertet und dem Management zur Verfügung gestellt.

Diversity Management: KUKA Eingang
Vielfalt ist Kreativitätsquelle und bringt die Innovationskraft voran

In einem Markt, der so viele Länder, Branchen und Bereiche umfasst wie unserer, ist ein vielfältiges Team ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Unternehmen

Peter Mohnen CEO KUKA AG

KUKA Diversity Grundsätze

Die Einführung konzernweiter Diversity & Inclusion Grundsätze hebt die positive Haltung der KUKA gegenüber D&I im Unternehmen hervor. Die Grundsätze beinhalten eine klare Erwartungshaltung von Vorstand und Top Management an die gesamte KUKA Belegschaft und signalisieren deutlich die Verbindlichkeit der Inhalte. So sollen Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt im globalen Arbeitsumfeld sowie entsprechendes Handeln gefördert werden. Die D&I Grundsätze schaffen transparente Handlungsgrundlagen für den Umgang mit Vielfalt innerhalb des Konzern.

• Keine Diskriminierung
• Vielfältige Belegschaft
• Keine Belästigung
• Chancengleichheit
• Faires Vergütungssystem
• Management Commitment

Die KUKA Diversity Grundsätze sollen eine gleichberechtigte und respektvolle Zusammenarbeit auf allen Funktionsebenen gewährleisten. So können wir bessere Entscheidungen und Ergebnisse erzielen. Durch heterogene Teams werden zum einen die vielfältigen Potenziale der Beschäftigten effizient eingesetzt, zum anderen wird ein innovationssteigerndes und kreatives Umfeld geschaffen, in dem unterschiedliche Perspektiven und Denkweisen, Erfahrungen und Kenntnisse genutzt werden können.

Als globaler Konzern, der in verschiedenen Geschäftssegmenten tätig ist und unterschiedliche Unternehmenskulturen unter einem gemeinsamen Dach vereint, sind für KUKA Vielfalt und eine wertschätzende Grundhaltung und ein kollegiales Miteinander Schlüssel für unseren Erfolg. Die Werte unseres Unternehmens fordern das Anerkennen, Wertschätzen, Einbeziehen und Nutzen individueller persönlicher Unterschiede aller unserer Stakeholder (Aktionärinnen und Aktionäre, Mitarbeitende, Geschäftspartner). In einem Markt, der so viele Länder, Branchen und Bereiche umfasst wie unserer, ist ein vielfältiges Team ein wichtiger Erfolgsfaktor für KUKA. Mitarbeitende bei KUKA sollen ein Arbeitsumfeld vorfinden, das frei von Vorurteilen ist und von Akzeptanz geprägt wird.

Rechtliche Regelungen wie beispielsweise das deutsche Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollen Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität verhindern und beseitigen. Zudem enthält die KUKA Konzernrichtlinie ein klares Diskriminierungsverbot und Gleichbehandlungsgebot. Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt hat KUKA sich zur Förderung dieser Werte im Arbeitsleben verpflichtet und das Thema Diversity & Inclusion strukturell im Unternehmen verankert.

Vielfalt bei KUKA

Wir sind viele, mach uns bunter!

KUKA Diversity Video

Diversity in der Sprache

Wir alle kommunizieren in Bildern und Schrift, verbal und nonverbal, um uns zu verständigen. Aus Gewohnheit und in der Regel ohne weiter darüber nachzudenken nutzen wir bewährte Sprach- und Darstellungsmuster. Weil Sprache Stereotype transportiert und aktiviert, gilt es, diese sensibel zu nutzen und »Fettnäpfchen« zu vermeiden. Unser Ziel ist, alle Menschen in ihrer ganzen Vielfalt wertschätzend anzusprechen. Daher hat KUKA eine interne Broschüre mit Empfehlungen zur wertschätzenden Kommunikation im deutschsprachigen Raum erstellt und im Rahmen der Diversity Woche 2021 veröffentlicht.

Charta der Vielfalt

Interkulturelles Verständnis, Toleranz und Akzeptanz haben in einem globalen Unternehmen wie KUKA mit Standorten und Geschäftspartnern in aller Welt einen hohen Stellenwert.

Auch Chancengleichheit und Gender Diversity spielen bei KUKA eine wichtige Rolle. Mitarbeitende sollen ein vorurteilsfreies Umfeld mit attraktiven Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Weltanschauung.

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat sich KUKA diesen Werten auch offiziell verpflichtet.

KUKA hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet.
Anerkennung, Chancengleichheit und Toleranz: KUKA unterstützt und fördert die Werte der Charta der Vielfalt.

Stärken der Gender Diversity

Im Rahmen des Diversity Managements arbeitet KUKA daran, den allgemeinen Frauenanteil an der Belegschaft sowie den Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter zu erhöhen.

Auf weltweiter Ebene lag der allgemeine Frauenanteil in der KUKA Gruppe 2020 bei 20 Prozent (VDMA Benchmark 2017: 16,5 Prozent). Auf der ersten Führungsebene unterhalb von Vorstand und Geschäftsführungen lag er bei 15 Prozent und auf der zweiten Ebene bei 14 Prozent.

Der Anteil an weiblichen Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufen lag bei KUKA 2020 erneut bei 13 Prozent. Mit jährlichen Angeboten wie der Teilnahme am Girls’ Day sowie mit „Schnupperlehren“ für Mädchen, Praxistagen, Robotertagen und Kooperationen mit Mädchenschulen sollen Schülerinnen verstärkt angesprochen werden, um ihren Anteil zu erhöhen.

Frauenpower bei orangeWIN

Das interne Frauennetzwerk orangeWIN wurde 2016 gegründet mit dem Ziel, Frauen und Gender Diversity im Unternehmen zu fördern und weibliche Talente zu identifizieren. Im Berichtsjahr fanden in einem vier- bis sechswöchigen Turnus Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten statt, beispielsweise Business Lunches zu verschiedenen bereichsübergreifenden Fachthemen. Neben einem Austausch zu fachlichen Themen bieten sie auch Gelegenheit zum Netzwerken.

Im Berichtsjahr 2021 organisierte das unter der Schirmherrschaft von KUKA CEO Peter Mohnen stehende Frauennetzwerk zwölf Veranstaltungen mit rund 322 Teilnehmer*innen (2020 fünf Veranstaltungen mit rund 60 Teilnehmenden). Der 2019 in den USA gegründete lokale Ableger des Frauennetzwerks war durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Erst gegen Jahresende 2020 konnten zwei virtuelle Veranstaltungen durchgeführt und ein digitales Handout erstellt werden, die sich an rund 150 Teilnehmende richteten.

Das von orangeWIN initiierte interne Mentoringprogramm dient dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Erfahrungsstufen und steht allen KUKA Mitarbeiter*innen offen. Durch Selbstreflexion und Austausch können Teilnehmende ihre Fähigkeiten und Stärken gezielt weiterzuentwickeln. Außerdem unterstützt es die persönliche Entwicklung der teilnehmenden Mitarbeiter.  2021 partizipierten 21 Tandems an dem Programm, 2020 waren es aufgrund der Corona-Pandemie nur vier. Bis Juni 2022 haben insgesamt 82 Tandems an dem im April 2017 gestarteten Programm teilgenommen.

Externe Netzwerke

Das Netzwerk orangeWIN findet auch außerhalb von KUKA Beachtung. So wurde es 2018 an der Hochschule Kempten im Rahmen der Auftaktveranstaltung des „BayernMentoringProfessional“-Programms für Studentinnen der MINT-Fakultäten vorgestellt.

KUKA ist auch in externen Netzwerken aktiv, wie etwa im Zusammenschluss von Firmenfrauennetzwerken „Women in Network“ (WIN) aus München und Umgebung. Dazu gehören aktuell 21 Unternehmen, deren Vertreterinnen sich einmal pro Quartal treffen. Zudem engagiert sich KUKA in einem Netzwerk mit anderen Augsburger Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

Darüber hinaus nimmt KUKA seit 2011 am Cross-Mentoring-Programm Augsburg teil. Es unterstützt junge Führungskräfte in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung und ist als unternehmensübergreifendes Cross-Mentoring-Programm konzipiert. KUKA beteiligt sich zudem an der Mentoring-Partnerschaft MigraNet, das sich für die berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzt.

 

Zahlen, Daten, Fakten zu Diversity

Zahlen, Daten, Fakten zu Diversity

Die Daten beziehen sich auf die KUKA Gruppe weltweit (Stand: 31.12.2021).

Anteil

Frauenanteil (Allgemein)                                                                                                                                 

20 %

Frauenanteil (Aufsichtsrat)             

33 %

Frauenanteil (1. Führungsebene)*

*bezeichnet die erste Führungsebene unter dem Vorstand

14 %

Frauenanteil (2. Führungsebene)**

**bezeichnet die zweite Führungsebene unter dem Vorstand

19 %

Nationalitäten

107

Durchschnittsalter          

41,1

Niederlassungen           

35

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