Wählen Sie Ihren Standort:

Standort

Das ABC der Nachhaltigkeit: Von Net-Zero bis Digitalisierung

Nachhaltigkeit bedeutet, eine Vision für eine zukunftsfähige Welt zu schaffen – durch effiziente Nutzung von Ressourcen und umweltfreundliche Lösungen. Wir zeigen euch, was sich hinter Nachhaltigkeits-Fachjargon verbirgt.


Was ist Circular Economy und wie setzt KUKA dieses Wirtschaftsmodell in der Industrie um?

Circular Economy, zu Deutsch Kreislaufwirtschaft, ist ein Wirtschaftsmodell, bei dem die Wiederaufbereitung und das Recycling von Material und Produkten im Fokus stehen. Dadurch werden Ressourcen geschont und Abfall wird vermieden. Zudem werden wichtige Prinzipien der zirkulären Gestaltung berücksichtigt. Auch KUKA bietet mit Circular Services einen Beitrag für eine nachhaltige Produktion. Dabei werden Produkte für einen zweiten und dritten Lebenszyklus genutzt und Materialien weiterverwendet – mit Vorteilen für Menschen und Umwelt. Diese nachhaltige Herangehensweise trägt dazu bei, Ressourcen effizient zu verwenden und Umweltbelastungen zu minimieren. 
Kreislaufwirtschat setzt auf Wiederaufbereitung und Recycling, um Ressourcen effizient zu nutzen und Umweltbelastungen zu reduzieren.

Welche Rolle spielt die Circular Economy in der Zukunft der globalen Wirtschaft?

Die Circular Economy, ein zukunftsweisendes Modell, bietet zahlreiche umweltfreundliche Lösungen sowohl für die Industrie als auch für Einzelpersonen. Mit der Etablierung dieses Wirtschaftsmodells können Unternehmen nicht nur ihre Ressourcen effizienter einsetzen, sondern auch die Verschwendung von Rohstoffen minimieren. Dieses Modell fördert auch eine nachhaltige Entwicklung durch die Umstellung auf erneuerbare Ressourcen, die für die Zukunft der Industrie und der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sind. Ein entscheidender Aspekt ist die Umwandlung von Abfällen zu neuen Produkten, was sowohl ökologische Vorteile mit sich bringt als auch erheblich zur sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit beiträgt. Somit gestaltet sich die Circular Economy als eine der nachhaltigsten Lösungen für die zukünftige Wirtschaft und Gesellschaft.

The Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) requires companies to disclose non-financial sustainability data in a transparent manner.

Die Corporate Sustainability Reporting Directive verpflichtet Unternehmen, nicht-finanzielle Daten rund um Nachhaltigkeit transparent zu machen. Dabei spielen soziale Verantwortung und die Berücksichtigung von Umweltaspekten eine wichtige Rolle. Dazu zählen neben Umweltdaten wie Treibhausgasemissionen oder Wärme- und Wasserverbrauch auch Informationen zu Menschenrechten und Governance. Um diese Kennzahlen einheitlich und vergleichbar zu gestalten, gibt es auch hier Reporting-Standards, die den gesamten Prozess der Nachhaltigkeitsberichterstattung verbessern. Mit diesen neuen Regularien wird die Nachhaltigkeitsberichterstattung deutlich wichtiger und auf eine Stufe mit der Finanzberichterstattung gehoben.
Mit der CSRD wird Nachhaltigkeitsberichterstattung standardisiert und mit der Finanzberichterstattung gleichgestellt.

Das heißt konkret: 

Bislang standen für die meisten Unternehmen finanzielle Kennzahlen im Vordergrund. Unternehmen stellen sich neuen Herausforderungen, um die Ziele der Umweltverträglichkeit zu erreichen und eine positive wirtschaftliche Wirkung zu erzielen. In den kommenden Jahren kommen schrittweise für immer mehr Unternehmen nicht finanzielle, nachhaltige Kennzahlen zur Unternehmensbewertung hinzu. KUKA veröffentlicht übrigens bereits seit Jahren freiwillig einen umfassenden Nachhhaltigkeitsbericht

Wie beeinflussen digitale Technologien die Nachhaltigkeit der Produktion?

Digitale Technologien sind entscheidend, um die nachhaltige Produktion zu fördern. Dadurch wird der Übergang zu einer nachhaltig gestalteten Produktion weiter erleichtert. Durch den Einsatz solcher Innovationen können Herstellungsprozesse in der industriellen Produktion effizienter gestaltet werden, was sowohl den Energieverbrauch reduziert als auch die Umweltbelastung minimiert. Die Digitalisierung ermöglicht es Unternehmen in Deutschland und Europa, ihre Produktionsketten zu analysieren und zu optimieren, was den Übergang zu einer Circular Economy erleichtert.
Mehr Nachhaltigkeit durch Digitalisierung: smarte Technologien für effiziente Prozesse und ressourcenschonende Produktion.
Diese Technologien sind entscheidend für die Umgestaltung der aktuellen Wirtschaft hin zu einem zirkulären Modell, das die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen fördert. Mehr über die Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Produktion erfahrt ihr auf unserer Seite Digitalisierung in der Produktion.

Nachhaltigkeit bedeutet mehr als Klimaschutz – sie umfasst ökonomische, ökologische und soziale Dimensionen, die in jeder Gesellschaft zutreffen müssen.

Nachhaltigkeit ist mehr als Klimaschutz – sie umfasst ökonomische, ökologische und gesellschaftliche bzw. soziale Aspekte. Nur wenn alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichwertig angepackt werden, kann eine Nachhaltigkeitsstrategie langfristig erfolgreich sein. Das reicht von effizienten, langlebigen Prozessen über eine ressourcenschonende Produktion bis hin zur Gleichstellung der Mitarbeitenden und eine faire Lieferkette. Dies unterstützt eine globale Transition zur Nachhaltigkeit, bei der alle Generationen eine wichtige Rolle spielen.
Nachhaltigkeit umfasst drei Dimensionen: Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Nur ihr Zusammenspiel macht Strategien langfristig erfolgreich.

Was bedeutet Net-Zero und welche Ziele hat KUKA auf dem Weg zur Klimaneutralität?

Net-Zero ist ein Begriff, der uns gerade in der produzierenden Industrie seit einigen Jahren verstärkt begegnet. Net-Zero, also „Netto-Null“ bedeutet, dass ein Unternehmen genauso viele Treibhausgase bindet, wie es freisetzt. Summiert liegen die freigesetzten CO2-Emissionen dabei am Ende also bei null. Auch KUKA hat sich auf dem Weg zu Net-Zero umfassende Ziele gesetzt: Bis 2030 Emissionen wollen wir die Emissionen aus eigener Geschäftstätigkeit (Scope 1 und 2) im Vergleich zu 2022 um mindestens 40 % reduzieren und hier bis 2050 komplett klimaneutral werden. Dies zeigt KUKAs Engagement, den Energieverbrauch zu reduzieren und damit einen wesentlichen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten. Die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 3) wird KUKA bis 2030 um 20 % und bis 2050 um 90 % reduzieren.
Die 17 Sustainable Development Goals der UN sind ein globaler Fahrplan für eine gerechte, nachhaltige Zukunft.

Was bedeuten die Begriffe Scope 1, Scope 2 und Scope 3 bei Treibhausgasemissionen?

Die Begriffe "Scope 1", "Scope 2" und "Scope 3" bezeichnen verschiedene Kategorien von Treibhausgasemissionen, die entlang eines kompletten Produktions-Lebenszyklus entstehen. Scope 1 umfasst Emissionen, die direkt in der Produktion eines Unternehmens verursacht werden. Scope 2 bezeichnet indirekte Emissionen, die aus dem Einkauf von Energie stammen, wie etwa Energie aus fossilen Ressourcen. Scope 3 umfasst ein besonders breites Feld, nämlich indirekte Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, zum Beispiel Emissionen der Zulieferer oder verbauten Teile, aber auch Emissionen, die durch den Transport der produzierten Ware zum Kunden entstehen kann.
Scope 1, Scope 2, Scope 3

Was sind die Sustainable Development Goals (SDGs) und wie trägt KUKA zu ihrer Erreichung bei?

Die Sustainable Development Goals, kurz SDG, sind die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese Ziele bilden einen Rahmen, um nachhaltige Maßnahmen zur Förderung des globalen Umweltbewusstseins zu entwickeln. Die 17 Ziele wurden von den Vereinten Nationen verabschiedet und sollen eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer, und ökologischer Ebene fördern und die Kreislaufwirtschaft unterstützen. Die Ziele sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden und umfassen ein breites Feld, von hochwertiger Bildung über nachhaltige Städte und menschenwürdige Arbeit bis hin zu sauberem Wasser und nachhaltiger Produktion. Auch wir bei KUKA leisten unseren Beitrag zur Erreichung dieser Ziele. Neugierig geworden? Mehr erfahrt ihr in unserem KUKA Nachhaltigkeitsbericht.
Sustainable Development Goals (SDGs)

Verwendete Tags

AutomatisierungNachhaltigkeit