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Sustainability Insights: Nachhaltigkeit, die sich rechnet

Wie unsere Standorte zeigen, dass ökologische Maßnahmen nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bringen.


Ramona Treffler
16. April 2026
Society
Lesezeit: 3 Min.

Nachhaltigkeit ist mehr als Umweltschutz – sie soll Kosten senken, Prozesse verbessern und Wettbewerbsvorteile schaffen. Beispiele aus unseren internationalen Standorten zeigen, wie sich Investitionen in grüne Technologien auszahlen. 

Shunde: Solarstrom senkt Energiekosten und macht unabhängig 

Im chinesischen Shunde etwa hat KUKA die Dächer der Produktionshallen in Sonnenkraftwerke verwandelt. Riesige Photovoltaik-Anlagen liefern dort jährlich Millionen Kilowattstunden grünen Strom – und das nicht nur für den Eigenbedarf. Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist. Das Ergebnis: deutlich geringere Energiekosten und weniger Abhängigkeit von externen Stromanbietern.  

In Shunde liefern riesige Photovoltaikanlagen Strom für KUKA und das öffentliche Stromnetz.

Zahlen aus 2024:  

  • Über 6 Mio. KWh Strom wurden erzeugt, was einer Einsparung von mehr als 770 Tonnen Kohle entspricht. 
  • Ganz nebenbei wurden fast 230 Tonnen CO₂ eingespart – ein Gewinn für Umwelt und Bilanz gleichermaßen. 

Wasseraufbereitung: Ressourcen mehrfach nutzen 

Doch damit nicht genug: Im selben Werk wird auch das Thema Wasser clever gedacht. Früher musste das beim Reinigen von Bauteilen anfallende Abwasser teuer entsorgt werden. Heute sorgt eine moderne Destillationsanlage dafür, dass 90 Prozent des Wassers wiederverwendet werden können. Das spart nicht nur Kosten für Frischwasser und Entsorgung, sondern reduziert auch gefährliche Abfälle und schont die Ressourcen. 

Taksony und Füzesgyarmat: Energieeffizienzprojekte und Prozessoptimierung für spürbare Kostenvorteile  

Auch in Ungarn wird Nachhaltigkeit großgeschrieben – und das mit handfestem wirtschaftlichem Erfolg. Die Verlagerung und Optimierung der Kabelproduktion in die neugebaute Halle 6 in Füzesgyarmat war ein Kraftakt, der sich gelohnt hat: Durch schlankere Prozesse, die Rückgabe von Mietflächen und Containern sowie die bessere Nutzung der vorhandenen Kapazitäten werden jährlich Kosten im sechsstelligen Euro-Bereich eingespart, weil Container und zusätzliche Flächen abgekündigt werden konnten. Die Produktion läuft effizienter, die Belegschaft arbeitet harmonisiert und die Kundenerwartungen werden mit weniger Aufwand erfüllt. 

Nachhaltigkeit hat nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile.

Zusätzlich wurden an den beiden ungarischen Standorten Taksony und Füzesgyarmat zahlreiche weitere Energieeffizienzprojekte umgesetzt. Von Solarstrom über Wärmepumpen bis hin zur Nutzung von Abwärme aus Kompressoren und Lackieranlagen – überall wird Energie gespart und damit auch signifikante Kosten. Viele dieser Maßnahmen amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren und bringen Jahr für Jahr Einsparungen im fünf- bis sechsstelligen Euro-Bereich. Auch die Installation von E-Auto-Ladestationen und die bessere Isolierung von Rohrleitungen dazu bei, die Betriebskosten weiter zu senken und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. 

Augsburg: Vom Fuhrpark bis zur Infrastruktur – Nachhaltigkeit wirtschaftlich sinnvoll gestalten 

Auch am Hauptsitz in Augsburg setzen wir bereits zahlreiche nachhaltige Maßnahmen und Projekte um – und es kommen kontinuierlich neue hinzu. Dazu gehören der Umstieg unserer Fahrzeugflotte auf E-Mobilität oder auch die nachhaltige Gestaltung der Infrastruktur, wie z.B. der Ausbau von Photovoltaikanlagen. All diese Maßnahmen helfen uns maßgeblich, wirtschaftlicher zu agieren. So gestalten wir aktiv die Zukunft – an allen Standorten weltweit. Nachhaltigkeit zahlt sich aus.  

Auch in Augsburg sind Photovoltaikanlagen nur eine von vielen Maßnahmen rund um Nachhaltigkeit.
Hier schreibt:
Ramona Treffler
Manager Corporate Communications | Internal Communications

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