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Flooding Superior

Dank schneller Hilfe: Superior kann nach Flut wieder produzieren

Als der Westen Deutschlands Mitte Juli von heftigen Regenfällen getroffen wurde, drangen riesige Wassermassen in die Halle 1 der Firma Superior Industries im nordrhein-westfälischen Werdohl ein, die Premium-Autoräder fertigt. Innerhalb eines Nachmittags wurde ein Großteil der Technik zerstört, darunter auch zehn Roboter in der Produktion. Nur vier Wochen später kann das Unternehmen wieder voll produzieren. Das ging dank der schnellen Hilfe von KUKA und einem Kraftakt vom Integrator KehraTec.

24. August 2021


Hochwasser zerstört große Teile der Lackieranlage

Vier Feuerwehr-Fahrzeuge, zwei große Pumpen und mehrere Barrieren aus Sandsäcken konnten am 14. Juli nichts gegen die Wassermassen anrichten, die das Werksgelände der Firma Superior Industries in Werdohl in Nordrhein-Westfalen trafen. Innerhalb kürzester Zeit stand das Wasser gut einen Meter hoch in Halle 1, in der sich die Lackieranlage des Unternehmens befindet. „Die gesamte Fördertechnik, die Öfen, die Schaltschränke und zehn Roboter befanden sich im Wasser“, erinnert sich Frank Schneider, Projektleiter bei Superior Industries. Doch dank der Hilfe von KUKA kann die Firma bereits vier Wochen nach dem schweren Hochwasser wieder wie gewohnt produzieren. „Es wurde ein kleines Wunder vollbracht“, sagt Schneider.
Flooding Superior Industries
Das schlammige Wasser stand teilweise mehr als einen Meter hoch in der Lackieranlage von Superior. © Superior

KUKA Systempartner KehraTec bindet gesamte Belegschaft ein

Unterstützung fand Superior Industries bei Carsten Kehr, Geschäftsführer des KUKA Systempartners KehraTec, der sich sofort mit KUKA in Verbindung setzte. „Wir haben für Superior jeden Hebel in Gang gesetzt, damit schnell neue Roboter geliefert wurden“, erklärt er. Innerhalb von 14 Tagen lieferte KUKA zehn Roboter: neun KR QUANTEC und einen KR CYBERTECH. Nach einer weiteren Woche erfolgte dann die Inbetriebnahme. Alle 35 Mitarbeiter von KehraTec waren im Einsatz – auch an den Wochenenden. „Das war eine Operation am offenen Herzen, bei dem es keinen Moment des Zweifels gab“, sagt Kehr. Seit Montagmorgen, 16. August, also gut einen Monat nach dem Hochwasser, produziert Superior Industries wieder mit voller Geschwindigkeit.

Superior Industries produziert Premium-Alu-Räder

Die schnelle Hilfe von KUKA war essenziell für Superior Industries. Der Hersteller von Premium-Alu-Rädern steckte bereits vor dem Hochwasser im Aufbau einer zweiten Lackieranlage. „Die neue Anlage wird aber frühestens Anfang 2022 in Betrieb gehen, es gab daher keine Alternative, um die Produktion fortzusetzen“, sagt Projektleiter Schneider. Ein Grund, warum die kurzfristige Hilfe von KUKA so gut funktionierte, liegt für Schneider auf der Hand: „Wir setzen seit Jahren auf Technik von KUKA und wir schätzen die gute Zusammenarbeit mit KehraTec, deren Team uns schnell und unkompliziert geholfen hat.“ Auch in der neuen Lackieranlage werden KUKA Roboter zum Einsatz kommen.
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Auch die Roboter wurden mitten in der Produktion von der Flut überrascht. © Superior

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