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KUKA Group zeigt auf der NVIDIA GTC Berlin die Brücke von industrieller Automatisierung zu Physical AI

Auf der NVIDIA GTC Berlin präsentieren KUKA und Visual Components Technologien, die virtuelle Planung, intelligente Wahrnehmung und physische Automatisierung miteinander verbinden und damit wichtige Grundlagen für die nächste Generation KI-gestützter Fertigung schaffen.

21. Oktober 2026


Augsburg/Berlin, 21. Oktober 2026 – Die KUKA Group zeigt, wie Simulation, KI, Software und industrielle Automatisierung zusammenwachsen, um die Lücke zwischen digitaler Intelligenz und der Umsetzung in realen Produktionsumgebungen zu schließen. 

Physical AI wird grundlegend verändern, wie industrielle Systeme entwickelt, programmiert und betrieben werden. Die Herausforderung besteht heute nicht mehr nur darin, intelligente Modelle zu entwickeln, sondern sie sicher, zuverlässig und produktiv in realen Fertigungsumgebungen einzusetzen. Dafür braucht es eine Brücke zwischen der bewährten industriellen Automatisierung von heute und den KI-gesteuerten Systemen von morgen. Bei der KUKA Group nennen wir diese Transformation Automation 2.0. Diese Brücke bauen wir mit Softwareplattformen, Simulation, Robotik und KI.

Christoph Schell, CEO KUKA Group
KUKA Group Technology auf großer Bühne: In der Keynote von NVIDIA CEO Jensen Huang auf der NVIDIA GTC 2026 in Berlin waren KUKA Roboter genauso zu sehen wie eins Simulations-Projekt von Visual Components und Swisslog. 

Von der Simulation in die industrielle Umsetzung: Die Brücke zu Physical AI

Auf der GTC Berlin präsentiert Visual Components, Spezialist für 3D-Fertigungssimulation und Roboter Offline-Programmierung, FactoryLens, eine neue Visualisierungslösung, die direkt in die Simulationsplattform integriert ist und auf NVIDIA Omniverse Bibliotheken basiert. 

Als neuester Schritt in der Zusammenarbeit von Visual Components und NVIDIA ermöglicht FactoryLens Herstellern, bestehende Fabriklayouts aus der Simulation direkt in eine realitätsnähere Digital-Twin-Umgebung zu überführen, einschließlich Echtzeitdarstellung  innerhalb der bestehenden Softwareumgebung. Moderne Fertigungsanlagen, Prozesse und Fabriken werden heute zunehmend zunächst virtuell entwickelt und getestet. Der Nutzen dieser Validierung hängt maßgeblich davon ab, wie präzise die Simulation die reale Welt abbildet. Visual Components bietet 3D-Simulationssoftware, mit der Hersteller Fabriklayouts planen, validieren und optimieren können, bevor diese gebaut werden. FactoryLens erweitert diese bestehenden Workflows um eine realitätsnähere Digital-Twin-Umgebung innerhalb derselben Plattform. Anstatt Fabrikmodelle in separaten Visualisierungsprogrammen neu aufzubauen, können Anwender ihre großflächigen Fabriklayouts in Echtzeit visualisieren, Materialien und Darstellungen anpassen, hochwertige Videos erstellen und Fabrikkonfigurationen über Universal Scene Description (OpenUSD) für die Nutzung in kompatiblen externen Umgebungen exportieren – ohne Visual Components verlassen zu müssen.

FactoryLens erweitert bestehende Simulations-Workflows um eine realitätsnähere Digital-Twin-Umgebung mit Echtzeit-Rendering. © KUKA Group

KUKA treibt Physical AI mit intelligenter Vision Technologie voran

KUKA präsentiert außerdem iiQKA.AI Vision, eine KI-gestützte Vision-Lösung, die auf einem NVIDIA Jetson Orin basiert und direkt in die KUKA-Steuerungsumgebung integriert ist. Die Lösung ermöglicht Robotern und Automatisierungssystemen, Objekte zu identifizieren, Abweichungen zu erkennen und komplexe visuelle Informationen intelligenter zu interpretieren. Dadurch können Hersteller ihre Flexibilität erhöhen, die Qualität verbessern und Aufgaben automatisieren, die bisher einen erheblichen manuellen Aufwand oder zusätzliche Hardware erforderten. KI-gestützte Wahrnehmung ist eine zentrale Voraussetzung für Physical AI, da sie Automatisierungssystemen ermöglicht, reale Umgebungen besser zu verstehen und auf diese zu reagieren.

iiQKA.AI Vision versetzt Roboter und Automatisierungssysteme in die Lage, Objekte zu erkennen, Unterschiede zu identifizieren und visuelle Informationen intelligent auszuwerten. © KUKA Group

KUKA AMP orchestriert die Zukunft intelligenter Automatisierung

Während Simulation die virtuelle Grundlage für Physical AI schafft, entwickelt die KUKA Group gleichzeitig Softwareplattformen, die digitale Intelligenz in die industrielle Umsetzung bringen. KUKA stellte die KUKA AMP (Automation Management Platform) erstmals auf der NVIDIA GTC 2026 im März in San José vor. Im Juli wurde die Plattform erfolgreich bei KUKA Toledo Production Operations (KTPO) in Ohio implementiert und erreichte damit einen wichtigen Meilenstein bei der Integration KI-gestützter Automatisierung in die reale Automobilproduktion. KUKA AMP ermöglicht die Integration, Verwaltung und Orchestrierung von Automatisierungskomponenten über unterschiedliche Umgebungen hinweg. Zusammen mit fortschrittlichen Simulationslösungen wie FactoryLens und KI-gestützten Anwendungen wie iiQKA.AI Vision unterstützen Plattformen wie KUKA AMP Hersteller dabei, von isolierten Automatisierungssystemen zu zunehmend vernetzten, intelligenten und anpassungsfähigen Automatisierungsumgebungen überzugehen.

Unsere Kunden suchen keine KI-Experimente. Sie suchen praxisnahe Wege, KI sicher und produktiv einzusetzen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen, die Lücke zwischen den hochzuverlässigen Automatisierungssystemen von heute und den intentbasierten Fertigungsumgebungen von morgen zu schließen. Dieser Wandel wird nicht über Nacht erfolgen, aber er hat bereits begonnen.

Christoph Schell, CEO KUKA Group

Automation 2.0: KUKA Group's Vision für Physical AI

Als Anbieter von End-to-End-Automatisierungslösungen definiert die KUKA Group Automation 2.0 als den Weg zu Physical AI: die Weiterentwicklung von traditioneller, deterministischer Automatisierung hin zu intelligenten, absichtsgesteuerten Systemen, die durch KI erweitert werden. Anstatt bewährte Prinzipien der industriellen Automatisierung zu ersetzen, erweitert Automation 2.0 diese um Wahrnehmung, Kontextverständnis und adaptive Entscheidungsfähigkeiten. Dadurch können Maschinen und Roboter ihre Umgebung besser verstehen, aus Betriebsdaten lernen und autonom handeln. Mit einem Portfolio, das Robotik, Lager- und Healthcare-Automatisierung, Simulation, Software, Intralogistik und Systemintegration umfasst, ist die KUKA Group in einer einzigartigen Position, sämtliche Phasen des Automatisierungslebenszyklus miteinander zu verbinden – von virtuellem Design und Validierung bis hin zur intelligenten physischen Ausführung. So entsteht die Grundlage für Physical AI im industriellen Maßstab.

Über Visual Components

Als Teil der KUKA Group seit 2017 verfügt Visual Components über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der 3D-Fertigungssimulation und Offline-Programmierung von Robotern und unterstützt Hersteller dabei, virtuelle Planung und reale Produktionsprozesse nahtlos miteinander zu verbinden.

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