KUKA Roboter beim Schutzgasschweißen

Schutzgasschweißzelle in den Werkstätten der Lebenshilfe

Die Werkstätten der Lebenshilfe Limburg gGmbH setzen auf technologisch ausgefeilte Ausstattung der KUKA Industries

Die Ausgangssituation

Die Werkstätten der Lebenshilfe Limburg gGmbH bieten ein breites Angebotsspektrum. Mehr als 500 Menschen mit geistiger Behinderung werden hier beschäftigt. Etwa 30 von ihnen sind in der Metallverarbeitung in der Zweigwerkstatt in Diez tätig. Sie fertigen in zwei Abteilungen unter anderem für einen regionalen Automobilzulieferer verschiedene Bauteile.

Die Aufgabe

Der Automationsspezialist aus Obernburg am Main hatte die Verantwortlichen mit seinen Anlagen überzeugt. Inzwischen stehen vier Industrieroboter in den Werkshallen der Lebenshilfe Limburg gGmbH – der Jüngste mit dem KUKA-Branding. Einer der Kunden, in dessen Auftrag die Lebenshilfe produziert, wird ein weiteres KUKA-Modell für die Werkstätten anschaffen. Nicht viele Lebenshilfe-Werkstätten verfügen über eine technologisch so ausgefeilte Ausstattung. Schließlich lässt sich ihre Arbeit, nur schwer mit der in anderen Industriebetrieben vergleichen: Hier orientiert man sich am sozialen Auftrag, der Beschäftigung von Menschen mit einer geistigen Behinderung, die wirtschaftlichen Vorgaben sind dem untergeordnet. Eine einfache und flexible Handhabung ist erforderlich, da die Roboterzellen von Menschen mit ganz unterschiedlichem Leistungsvermögen bedient werden. Deswegen ist es wichtig, dass die Anlage sich dem Rhythmus des Mitarbeiters anpasst. Und nicht andersherum.
Die Schweißzellen in einer Werkstatt der Lebenshilfe Limburg gGmbH
Die Anlage, dich sich dem Rhythmus des Mitarbeiters anpasst.

Die Lösung

Für die Auftragsarbeiten konzeptionierte KUKA Industries ein kompaktes Schweißmodul basierend auf einem sechsachsigen Industrieroboter mit Gelenkkinematik und das innovative Programmierhandgerät in Tabletformat. Der Programmierer arbeitet nur noch auf einer Bedienoberfläche, ohne mechanische und elektrische Bedienelemente. „Der neue Knickarmroboter ist kompakter und agiler als sein Vorgänger. Angeflanscht an die Hand des Roboters ist eine Schweißquelle mit externem Drahtvorschub.

An seinem Arbeitsplatz in der Lebenshilfe-Werkstätte wird das Schweißmodul zum Schutzgasschweißen eingesetzt. Das Besondere an diesem Verfahren: Das an der Schweißstelle flüssige Metall wird durch die Zufuhr bestimmter Gase vor Oxidation geschützt.

Die Herausforderung bei diesen Zellen ist:

  • ein Höchstmaß an Flexibilität
  • bei kleinstem Bauraum
  • einfachster Programmierung
  • in Verbindung mit innovativen Apps 
Roboter mit Schweißquelle mit externem Drahtvorschub
Schutzgasschweißen mit höchster Flexibilität, auf kleinstem Bauraum und einfachster Programmierung

Wir wollten mit der Technik mitgehen. Für uns als Anwender ist wichtig, dass die Schnittstellen passen und die Bedienung vergleichbar ist.

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