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Automatische Verschraubung von Waschmaschinentüren mit einem Schraubroboter

Eine der zentralen Aufgaben in einem Unternehmen ist die Produktivitätssteigerung. Tag für Tag arbeiten die Ingenieure von Qbig an Lösungen zur Verbesserung der Produktivität von Industrieanlagen. Eines der jüngsten Projekte des Unternehmens aus Lodz ist ein Gerät für die automatische Verschraubung, das auf dem KUKA Roboter KR AGILUS basiert.


Mit automatischen Schraubtechniken effizienter produzieren

Zeit ist Geld. Diese Redensart ist nirgends zutreffender als in der industriellen Produktion. Die Herstellung möglichst vieler Produkte in möglichst kurzer Zeit ohne Qualitätsverlust ist der Wunschtraum eines jeden Unternehmers. Es gibt viele Möglichkeiten, die Arbeitsproduktivität zu steigern. Aber die am besten geeignete Methode, die sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt hat, ist die Automation von Produktionsprozessen.

Mit dem Schraubroboter KR AGILUS und automatischen Schraubsystemen kann die Produktivität der Anlage gesteigert werden

Qbig mit Sitz in Lodz entwickelt und konstruiert moderne Automatisierungslösungen unter Verwendung neuester Technik aus dem Bereich Industrierobotik. Ihr jüngstes Projekt führten die Ingenieure von Qbig im Auftrag eines der größten Hersteller von Haushaltsgeräten durch. Dabei bestand ihre Aufgabe in der Entwicklung einer Montagelinie für Unterbaugruppen mit einer vollautomatischen Station zur Verschraubung von Waschmaschinentüren mit Fenster. Diese Montagelinie sollte den Fertigungsprozess deutlich verkürzen, Monteure bei ihrer Arbeit unterstützen und die Produktivität des Werks steigern.
Der Schraubroboter KR AGILUS in Aktion: Verschraubung von Waschmaschinenelementen

Ein Roboter unterstützt menschliche Kollegen bei der Ausführung von eintönigen und ermüdenden Arbeiten, wodurch Ressourcen frei werden und Mitarbeiter für wertvollere Aufgaben eingesetzt werden können. Roboter erhöhen die Produktivität einer Anlage durch Verkürzung der Taktzeiten.

Bartosz Łuczak, Miteigentümer von Qbig

Montage von Schrauben in Bewegung – die effizienteste Lösung:

Der Kunde, der sich aus den zahlreichen Vorschlägen anderer Unternehmen für das Projekt von Qbig entschieden hat, stellt hohe Anforderungen an die Taktzeit. In der Entwicklungsphase war dies eine besondere Herausforderung. Die Ausführung von Schraubarbeiten im Fließbetrieb bedeutet, dass Bauteile, in diesem Fall Bullaugen für Waschmaschinentüren, montiert werden, während sie sich auf dem Fördersystem fortbewegen. Während noch die letzten Schrauben festgezogen werden, bewegt sich das Glaselement weiter, um Platz für das nächste Produkt freizugeben. Dieses stoppt kurz, wird ausgerichtet und der Prozess beginnt von vorn. Diese innovative und flexible Schraubtechnik von Qbig führt zu einer deutlichen Verkürzung der Taktzeit.

Beim Schrauben in Bewegung werden die Elemente montiert, während sie sich auf dem Fördersystem fortbewegen

KUKA.ConveyorTech für automatische Schraubanwendungen

Durch das Schrauben im Fließbetrieb kann das Potenzial des Roboters und der automatischen Schraubspindel optimal ausgeschöpft werden. Dabei bestand für die Ingenieure von Qbig die größte Herausforderung darin, einen Mechanismus zu entwickeln, der eine präzise Positionsbestimmung des sich bewegenden Bauteils und gleichzeitig ein korrektes Verschrauben ermöglicht. Als ganz entscheidend hat sich in diesem Fall der Einsatz der von den KUKA-Experten vorgeschlagenen KUKA.ConveyorTech Software erwiesen. Diese Technik ist für die Zusammenarbeit von Roboter und Förderband zuständig. Mithilfe der Software werden die Bewegungsabläufe des Roboters und die lineare Bewegung der Produktionslinie automatisch aufeinander abgestimmt.

Präzise Nachverfolgung mit einem Schraubroboter

„Wir haben uns auf der Suche nach einer Lösung mit KUKA beraten. Dass es eine Anwendung wie KUKA.ConveyorTech gibt, war uns gar nicht bewusst. Wir wussten, dass beispielsweise Pakete auf einem Förderband nachverfolgt werden konnten, waren aber nicht sicher, ob dieses Tracking für eine Schraubvorrichtung präzise genug ist. KUKA hat uns aber bestätigt, dass die Präzision dieser Technik absolut ausreichend ist. Zunächst hatten wir Zweifel, aber letztendlich konnten wir mithilfe von KUKA.ConveyorTech schon die Hälfte unserer Probleme lösen“, berichtet Bartosz Łuczak.

Integration eines präzisen automatischen Schraubsystems durch Qbig

In Zusammenarbeit mit KUKA konnte Qbig alle Anforderungen des Kunden erfüllen

Schließlich gelang es den Ingenieuren von Qbig, ein Gerät zu entwickeln, das die Anforderungen des Kunden erfüllt. Durch das automatisierte Verschrauben der Module im Fließbetrieb konnte der Endkunde seine Ziele erreichen und vor allem die Produktivität seiner Anlage steigern. Das war mit Sicherheit nicht das letzte Projekt von Qbig, das auf dem Potenzial der KUKA-Roboter aufbaut. Die verbesserte Produktivität der Anlage und die Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter waren das gemeinsame Ziel. Diese Aufgabe haben alle Beteiligten komplett erfüllt.

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