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AGV vs. AMR: Unterschiede, Einsatz, Kosten & Entscheidungshilfe
AGVs und AMRs übernehmen ähnliche Transportaufgaben – unterscheiden sich aber grundlegend in Flexibilität, Infrastrukturbedarf und Skalierbarkeit. Dieser Artikel zeigt Ihnen kompakt und verständlich, welche Technologie zu Ihren Prozessen passt und welche langfristigen Auswirkungen Ihre Entscheidung hat.
Was ist ein AMR?
Ein AMR („Autonomous Mobile Robot“) ist ein intelligenter, autonomer Transportroboter. Im Gegensatz zu AGVs navigieren AMRs mithilfe moderner Sensorik, 3D-Kameras und digitaler Karten eigenständig durch ihre dynamische Umgebung. Sie erkennen Hindernisse, weichen ihnen aus und passen ihre Route in Echtzeit an. AMRs sind besonders geeignet für Umgebungen, in denen Prozesse und Anforderungen sich häufig ändern.
Dank SLAM-Navigation, präziser Positionierung, 3D-Kameras und intelligenter Ladetechnologie ermöglichen AMRs vielseitige und anpassungsfähige Einsätze.
Wann ist AGV sinnvoll – wann AMR?
AGV passt, wenn …
Wege & Prozesse stabil sind
hohe Prozesssicherheit auf festen Routen gefragt ist
Änderungen selten vorkommen
AMR passt, wenn …
Layout/Anforderungen sich oft ändern
Hindernisse dynamisch sind und Umfahren wichtig ist
flexible Skalierung/Anpassung zählt
AGV oder AMR: Welches System ist die richtige Wahl für Ihr Unternehmen?
Nicht jedes System ist überall gleich effizient: Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, welche Technologie für Ihre Umgebung optimal ist und welche Funktionen tatsächlich erforderlich sind. Profitieren Sie von persönlicher Beratung und maßgeschneiderter Lösungskompetenz.
Je nach Anforderung und Einsatzumfeld stehen Unternehmen unterschiedliche AMR-Systeme zur Verfügung – von Topload-Anwendungen über autonome mobile Manipulatoren bis hin zu AMR-Schleppern. Diese vielseitigen Roboter transportieren Paletten und Pakete sicher und präzise mithilfe integrierter Hubplattformen, bewegen Regale und Rollwagen durch Produktions- und Lagerbereiche oder übernehmen komplexe Aufgaben wie Maschinenbestückung und Qualitätskontrollen direkt an der Fertigungslinie. Darüber hinaus können AMRs mit Förderbandmodulen ausgestattet werden, um Produkte am Ende der Linie zuverlässig aufzunehmen und automatisch weiterzuleiten.
Technische Innovationen für den praktischen Nutzen von AMRs
Hohe Sicherheit.
Wie bewegen sich autonome mobile Roboter effizient und konfliktfrei in gemischten Arbeitsbereichen?
AMRs sind speziell dafür entwickelt, sich autonom und sicher in gemeinsam genutzten Arbeitsbereichen zu bewegen. Dank fortschrittlicher Sensorik, einschließlich eines 360-Grad-Laserscanners, erkennen sie zuverlässig alle Personen, die sich im selben Bereich aufhalten oder zusammenarbeiten. Ergänzend nutzen sie die Intelligenz von 3D-Kameras, um weitere Hindernisse präzise zu erfassen und so die Maschinensicherheit zu erhöhen. Durch diese Kombination aus Sensorik und intelligenter Navigationstechnologie können die Roboter Menschen und Hindernisse in Echtzeit wahrnehmen und ihre Routen flexibel anpassen. Das minimiert nicht nur das Risiko von Kollisionen, sondern sorgt auch für eine deutlich höhere Arbeitssicherheit in dynamischen Umgebungen.
AMRs sind AGVs überlegen, da sie mit flexibler Navigation und autonomer Routenplanung effizienter Material an Fertigungslinien liefern und sich besser in komplexe Prozessverkettungen integrieren lassen.
Hohe Flexibilität.
Wie ermöglichen AMRs flexible Produktionslinien in der Industrie?
Autonome mobile Roboter (AMRs) schaffen flexible und modulare Produktionsumgebungen, da sie nicht an feste Routen und Infrastrukturen gebunden sind und sich durch modulare Konfiguration leicht erweitern lassen. Sie übernehmen Aufgaben wie Pick-and-Place, Materialtransport oder Palettierung und passen sich mühelos wechselnden Anforderungen an. In Kombination mit kollaborativen Robotern werden AMRs zu zentralen Bausteinen dynamischer Produktionslayouts – ideal für individuellere Produkte und kürzere Innovationszyklen.
Besonders interessant sind sie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die eine kostengünstige, flexible Alternative zu Förderbändern oder komplexen Roboterzellen suchen, und für Greenfield-Anlagen, die von Anfang an auf modulare, skalierbare Automatisierung setzen möchten.
KUKA bietet ein breites Portfolio an fortschrittlichen AMRs – kombiniert mit intuitiver Software, die Integratoren und Systempartnern die Automatisierung deutlich vereinfacht.
Einfache Integration.
Wie funktioniert die nahtlose Einbindung autonomer mobiler Roboter in bestehende Systeme?
Der KUKA.AMR Fleet Flottenmanager lässt sich dank Standard-API und VDA 5050 einfach in bestehende IT- und Automatisierungssysteme integrieren – herstellerübergreifend und flexibel. Er unterstützt nicht nur AMRs, sondern auch klassische FTS und Flurfördergeräte. Über die verschiedenen Schnittstellen können zudem SPS-Steuerungen, die Gebäudetechnik sowie Peripheriegeräte angebunden werden. Für die Halbleiter-, Photovoltaik- und Elektronikproduktion ist die Integration via SECS/GEM möglich. Auch WMS-, ERP- und MES-Systeme lassen sich nahtlos einbinden.
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Wie setzen Unternehmen mobile Roboter ein? Use Cases & Branchenbeispiele