KUKA Roboter schweissen und montieren Türblätter bei Meiller Aufzugtüren

KUKA KR QUANTEC schweißt und montiert Türblätter bei Meiller Aufzugtüren

Hochflexible Roboterzelle zur Fertigung von Aufzugstüren.

Über 80.000 Türblätter jährlich verlassen derzeit das Werk von Meiller Aufzugtüren in München – Tendenz steigend. Die Besonderheit dabei: Kaum ein Türblatt gleicht dem anderen. Bei Personen- und Lastenaufzügen handelt es sich immer um maßgeschneiderte, kundenspezifische Lösungen, die exakt auf die gebäudetechnischen Gegebenheiten abgestimmt sind. Meiller liefert die Türblätter in stufenlos variablen Abmessungen.

Kleinste Losgrößen und endlose Variantenvielfalt

 
Kleine bis kleinste Losgrößen und eine endlose Variantenvielfalt verlangen nach Produktionsanlagen, die mit diesen Anforderungen problemlos zurechtkommen.

KR C4 Steuerung beherrscht grenzenlose Vielfalt

Während der Bediener auf der einen Seite des Wechseltisches mit dem Bestücken und Spannen beschäftigt ist, geht es auf der anderen Seite bereits zur Sache: Im ersten Schritt beginnen beide KR QUANTEC mit den anstehenden Schweißungen. Roboter 1, für maximale Reichweite auf einem Sockel montiert und mit einer Spezialschweißzange ausgestattet, erledigt das Buckelschweißen. Damit kann der KR QUANTEC die Außenschale gleichzeitig oben und unten mit der Außenschiene verbinden.

Parallel dazu übernimmt der ebenfalls sockelmontierte Roboter 2 das Punktschweißen der offenen U-Schiene mit der Unterseite des Türblattes. Der Vorgang ist schneller erledigt als das Buckelschweißen und während Roboter 1 noch schweißt, tauscht Roboter 2 seine Schweißzange über ein automatisches Werkzeugwechselsystem von Stäubli Connectors rasch gegen einen Vakuumgreifer und wird damit zum Handhabungsspezialisten.

Sobald alle Buckelschweißungen abgeschlossen sind, entnimmt Roboter 2 das Türblatt und fährt damit zur Stanzstation, an der verschiedene Lochreihen eingebracht werden. Nach dem Stanzen bringt der Roboter das Türblatt zu einer Presse, die an einer Ecke die überstehenden Bleche leicht zusammendrückt, um Verletzungsgefahren auszuschließen. Der Job des Roboters endet mit dem Ablegen des ohne weitere Nacharbeit montagefertigen Türblatts auf einer Palette.

Um die grenzenlose Vielfalt fertigungstechnisch beherrschen zu können, setzt Meiller Aufzugtüren konsequent auf parametrisierte Bearbeitunsprogramme. Der Bediener wählt zum Anlagenstart nur das Material – Edelstahl, eloverzinkter oder feuerverzinkter Stahl – sowie Länge und Breite des Türblattes. Alles andere ist Sache der Robotersteuerung. Die KR C4 errechnet nicht nur die Roboterbewegungen inklusive Kollisionsüberwachung, sondern auch Parameter und Position jedes einzelnen Schweißpunktes, die Zahl und Position der erforderlichen Stanzungen sowie die Lage der Spannvorrichtungen.

KUKA Roboter bei der Fertigung von Meiller Aufzugtüren
Zwei KUKA KR QUANTEC Roboter übernehmen bei Meiller die anstehenden Schweißarbeiten als Team. 

KUKA KR QUANTEC mit Kraft und Reichweite

Eingesetzt werden zwei KUKA QUANTEC vom Typ KR 150 R 3300 prime K, welche die anstehenden Produktionsschritte: Buckelschweißen, Punktschweißen, Handhaben, Stanzen, Umformen und letztendlich das Ablegen des montagefertigen Türblattes stehen dabei auf dem Programm, übernehmen. Die Handhabung der überdimensionalen Türblätter ist für den KR QUANTEC dank seiner Traglast von maximal 150 Kilogramm bei einer Reichweite von 3301 Millimetern kein Problem. Die KUKA Robotersteuerung KR C4 überzeugt dabei mit überlegener Performance. Der leistungsfähige Controller kommt mit der enormen Programmvielfalt und der daraus resultierenden Komplexität der Steuerungsaufgabe problemlos klar. Alle Parameter sind deshalb nicht in der SPS, sondern in der Robotersteuerung hinterlegt.

Höchstmaß an Flexibilität und Qualität

 
Mit der neuen Anlage wird nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität erreicht, sondern können auch Benchmarks hinsichtlich der produzierten Qualität gesetzt werden. Die KR QUANTEC Schweißroboter und die eingesetzte Schweißtechnik sorgen für perfekte Schweißungen und eine exakt definierte Energieeinbringung. Die Bleche werden beim Schweißen nur noch handwarm. Es entsteht kaum noch Wärmeverzug, Verwerfungen oder Verdrehungen treten überhaupt nicht mehr auf.

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