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Automatisierung auf hoher See: Palettierung von Fischkisten

Die Fischverarbeitungsindustrie ist einer der wichtigsten Zweige der polnischen Lebensmittelindustrie. Unternehmen aus dieser Branche erkennen zunehmend das Potenzial der Prozessautomatisierung. Bei Pakfish in Rusko bei Darłowo wurde der erste Fisch-Palettierroboter von KUKA in Betrieb genommen. Die Integration des Roboters erfolgte durch die Firma Stawiany.


Pakfish, das 2005 in Darłowo seinen Betrieb aufnahm, ist ein polnisches Unternehmen mit langer Geschichte. Im Jahr 2016 zog Pakfish in das nahe gelegene Rusko um, wo nun täglich ca. 80 Tonnen Frischfisch verarbeitet werden. All dies erfolgt zur Versorgung mit Frischfisch in den Monaten, in denen die Fänge bestimmter Arten begrenzt sind. Die Lagerung von gefrorenem Rohfisch bei Pakfish dient den großen Fischverarbeitern – insbesondere den Herstellern von Konserven.

Personalentlastung, Produktivität erhöhen

Das Unternehmen, das in der Nähe der Ostsee angesiedelt ist, hat sich seit Beginn seiner Tätigkeit auf eine dynamische Entwicklung konzentriert. Der Vorstand von Pakfish ist ständig bestrebt, den Produktionsprozess zu verbessern und gleichzeitig die Belastung des Personals durch die anstrengenden Aufgaben zu verringern. Im Jahr 2020 traf die erste Roboterstation zum Platzieren von Fischkisten auf Paletten für die Tiefkühlung im Pakfish-Werk ein. Das Hauptziel des Vorstands bestand darin, die Belastung des Personals zu verringern, indem die Kisten nicht mehr manuell auf die Paletten gehievt werden müssen. Im Durchschnitt wiegt jede Kiste ca. 10 Kilogramm.

Mit einer Traglast von bis zu 240 kg ist das Palettieren der Kisten für den KR QUANTEC PA ein Kinderspiel.

„Wir haben einfach zu wenig Personal, und das ist eine schwere Arbeit, die automatisiert werden musste“, sagt Jacek Skotarski, Produktionsleiter bei Pakfish.

„Unsere Tagesproduktion liegt bei ca. 80 Tonnen gefrorenem Fisch. Diese Fischkisten müssen auf Paletten gestellt werden, und irgendjemand muss das tun. 80 Tonnen Fisch pro Tag zu bewegen, ist selbst auf vier Personen verteilt eine Menge“, betont Skotarski.

KR QUANTEC PA punktet bei der Palettierung von Fischkisten

Um die Produktion zu optimieren, kooperiert Pakfish eng mit Stawiany, einem polnischen Unternehmen, das maßgeschneiderte Maschinen für die Lebensmittelindustrie entwickelt. Das Angebot von Stawiany umfasst Räucherkammern, Filetiermaschinen, Schneidemaschinen und andere selbst entwickelte Geräte. Das Unternehmen wird von Ireneusz Stawiany und seinem Sohn Jakub geleitet. Der Vorstand von Pakfish beauftragte sie mit der Planung und Installation einer kompletten Anlage zur Palettierung von Fischkisten.

„Wir arbeiten seit langem mit Stawiany zusammen und ihre Maschinen und Ideen haben sich als überaus wertvoll erwiesen. Sie haben uns überzeugt, auf KUKA Roboter zu setzen, und das war eine sehr gute Entscheidung“, sagt Jacek Skotarski.

Die Palettierstation für Fischkisten ist die letzte Station der von Stawiany gebauten Automatisierungslinie. Unmittelbar vor dem Platzieren auf der Palette wird eine festgelegte Menge Fisch in einem vollautomatischen Prozess in die Kiste gefüllt. Die Kisten werden dann über das Fördersystem transportiert. Entscheidend ist dabei, dass der Roboter Kisten palettieren kann, die aus zwei unabhängigen Bereichen kommen. Einer davon ist voll automatisiert, beim zweiten werden die Kisten manuell mit Folie überzogen und dem Roboter zugeführt.
Das Zellenkonzept der Palettierung aus zwei Bereichen wird vor allem auch durch das schlanke Grundgestell und die geringe Aufstellfläche von dem KR QUANTEC PA ermöglicht.

Das Arbeitstempo beibehalten und die Kisten höher stapeln

Die größte Herausforderung bestand bei diesem Projekt darin, die Arbeitsgeschwindigkeit des Roboters an die hohe Geschwindigkeit der Fischzuführvorrichtung anzupassen.

„Wir konnten die Zuführung des Fisches nicht verlangsamen. Der Roboter muss also jedes Mal zwei Kisten aufnehmen, um mithalten zu können. Der wesentliche Faktor war somit die verfügbare Zeit für den Transfer und die anschließende Platzierung einer vordefinierten Menge an Kilogramm. Die Kisten sind relativ weich und dürfen nicht zu fest zusammengedrückt werden und zugleich ist der Platz zum Greifen begrenzt, da der gesamte Bereich voller Fisch ist. Die Wahl des richtigen Greifers war die größte Herausforderung. Das Design des Greifers wurde bereits vor einiger Zeit verbessert. Außerdem mussten wir verhindern, dass sich der Fisch während des Transfers bewegt – vor allem während der Beschleunigung des Roboters, da dies beim Einfrieren zu Schwierigkeiten führen würde. Der Fisch muss gleichmäßig verteilt sein, damit er in die Tiefkühlgestelle passt“, ergänzt Jakub Stawiany.

Die von Stawiany konzipierte Station entlastet nicht nur das Personal von Pakfish, sondern ermöglicht auch höhere Palettenstapel und bietet dem Kunden erhebliche Vorteile. Der Vorstand von Pakfish erwägt die Einführung von Robotern für weitere Prozesse – der erste davon ist die Palettierung von gefrorenem Fisch.

Die Kraft und Dynamik des KR QUANTEC PA ermöglichen das präzise Stapeln mehrerer Paletten auf großer Höhe.

Automatisierung in der Lebensmittelindustrie: KUKA besticht mit umfassendem Portfolio

Die Prozessautomatisierung mit Industrierobotern ist seit Jahren einer der wichtigsten Trends in der Lebensmittelindustrie. KUKA Roboter gehören weltweit zu den am häufigsten genutzten Robotern in der Lebensmittelverarbeitung. Die bewährten und hygienischen KUKA Roboter kommen in jeder Phase der Produktionskette zum Einsatz.

Das KUKA Portfolio umfasst zielgenaue Lösungen für die moderne Lebensmittelindustrie, darunter auch spezielle Roboterversionen für den Einsatz in Kühlräumen. KUKA Roboter verwenden für jede Traglastklasse lebensmitteltaugliche Schmierstoffe, um höchste Effizienz und Sicherheit zu gewährleisten.

Ausführliche Informationen zu KUKA Lösungen für die Lebensmittelindustrie finden Sie auf der Seite „Automatisierung in der Lebensmittelindustrie“.

Schnelle und hygienische Robotertechnik, fundiertes Know-how und weltweiter Kundenservice aus einer Hand von KUKA.

Fischkistenpalettierung: ein Blick hinter die Kulissen

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