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Ukrainische Flagge

Perspektiven durch Begegnung und Weiterbildung

Roboterkurs für ukrainische Geflüchtete


Carolin Hort
10. November 2022
Society
Lesezeit: 2 Min.

Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar dieses Jahres haben sich viele Menschen engagiert, um zu helfen. Auch bei KUKA und dem von KUKA Mitarbeitenden gegründeten Verein Orange Care laufen Projekte, um die Leidtragenden des Krieges zu unterstützen. Der Verein Deutsch-Ukrainischer Dialog e.V. startet nun ein besonderes Projekt, in dem Roboter eine zentrale Rolle spielen. 

Einen echten Roboter zusammenbauen und anschließend programmieren: Das initiieren Maximilian Kruse, Roboter-Trainer am KUKA College Augsburg und seine Kolleginnen und -kollegen des Vereins Deutsch-Ukrainischer Dialog e.V. mit Unterstützung der OrangeApps GmbH und KUKA. 

„Wir glauben daran, dass Bildung Integration ermöglicht. Deshalb bieten wir verschiedene Kurse an, wie etwa zum Deutschlernen und für den Arbeitseinstieg. Wir haben auch schon zusammen mit der Uni Augsburg und dem DLR-Schoollab Forschernachmittage organisiert. Und jetzt starten wir den Roboterkurs. Durch den Dialog und die Zusammenarbeit fördern das gesellschaftliche Zusammenleben“, so Maximilian Kruse. Das Projekt startet am 28. November.
Daniel Schmidt, Geschäftsführer von OrangeApps überreicht Maximilian Kruse, Roboter-Trainer am KUKA College Augsburg, einen Baustein-Roboter.
Daniel Schmidt, Geschäftsführer von OrangeApps und Maximilian Kruse, Roboter-Trainer am KUKA College Augsburg bei der Übergabe der Baustein-Roboter. 

Im Roboterkurs einen eigenen Roboter bauen und programmieren

An zwei Nachmittagen pro Woche sind Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sowie Erwachsene dazu eingeladen, ihren eigenen Roboter zu bauen und zu programmieren. 
Zu festen Trainingszeiten von zwei bis zweieinhalb Stunden pro Nachmittag wird ein Roboter aus Klemmbausteinen zuerst zusammengebaut. Dieser wird von der OrangeApps GmbH produziert und verhält sich – obwohl er natürlich kleiner ist als seine großen orangen KollegInnen – wie ein echter 6-Achs-Roboter. 

KUKA unterstützt das Projekt, indem es die Software zur Programmierung bereitstellt: KUKA.OfficeLite ist nahezu identisch mit der KUKA Systemsoftware KR C4 und KR C5: Die Programmierung des kleinen Bau-stein-Roboters entspricht also exakt der eines großen.  

Der Kurs findet am Begegnungszentrum des Vereins Deutsch-Ukrainischer Dialog e.V. am Augsburger Königsplatz statt und läuft ca. sechs Monate. Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Der Kurs ist auf Deutsch, in allen Trainingseinheiten ist ein deutsch-ukrainischer Dolmetscher vor Ort.
Schild des Begegnungszentrums des Vereins Deutsch-Ukrainischer Dialog e.V. am Augsburger Königsplatz.

Maximilian Kruse erklärt: „Wir wollen die Teilnehmenden praxisnah an die Robotik heranführen. Denn wir wollen Perspektiven schaffen. Für jede und jeden ganz persönlich. Auch was die berufliche Laufbahn angeht.“

Nach Abschluss des Projekts wartet deshalb noch ein Highlight auf die Teilnehmenden: Im KUKA College dürfen sie ihr Wissen auf die großen Roboter übertragen und in die Welt der Automatisierung eintauchen. 

Roboterkurs für ukrainische Geflüchtete

Mehr zum Projekt und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr direkt über die Website des Vereins Deutsch-Ukrainischer Dialog e.V..

Zum Verein 

Der Deutsch-Ukrainischer Dialog e.V. engagiert sich in Augsburg für die Förderung der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit und die Vertiefung internationaler Beziehungen auf kultureller, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Ebene. Er wurde im März 2022 in Augsburg gegründet.  

Hier schreibt:
Carolin Hort
Manager Corporate Communications
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