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Bei Schulungen vor Ort bei KUKA werden Lehrkräfte auf den Robotik-Unterricht vorbereitet

KUKA bringt industrielle Automatisierung praxisnah in die Ausbildung

KUKA erweitert sein Education-Portfolio und stärkt gezielt die technische Ausbildung zum Thema Robotik in (Berufs-)Schulen und Universitäten. Mit modularen Roboter-Lernzellen, KI-gestützten Anwendungen und praxisnahen Schulungen unterstützt KUKA Bildungseinrichtungen dabei, industrielle Automatisierung verständlich, anwendungsnah und zukunftsorientiert in den Unterricht zu integrieren. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig auf die Anforderungen moderner Produktionswelten vorzubereiten.

23. Juni 2026


Gesamtkonzept für den Einstieg in industrielle Robotik

Die Anforderungen an die technische Ausbildung verändern sich spürbar: Automatisierung, mobile Robotik, Bildverarbeitung und softwaregestützte Anwendungen gewinnen in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Genau hier setzt das erweiterte Education-Angebot von KUKA an: Schulen und Hochschulen erhalten ein Gesamtkonzept, das den Einstieg in die industrielle Automatisierung vereinfacht und aktuelle Technologien praxisnah vermittelt. Es kombiniert Hardware, Software, Schulungen und didaktisch aufbereitete Lerninhalte zu einem ganzheitlichen Ausbildungskonzept für den direkten Einsatz im Unterricht. Um zukunftsweisende Automatisierung für eine breitere Zielgruppe zugänglich zu machen, senkt KUKA gezielt die Preise für Bildungseinrichtungen und Bildungs-Integratoren und bietet dabei einen attraktiven Preisnachlass von 50 Prozent auf die Listenpreise der Produkte sowie die Schulungen der Lehrkräfte an.

Modulare Lernzellen für den direkten Unterrichtseinsatz

Das Portfolio besteht aus modularen Roboter-Schulungszellen, wie der iiQKA Education Cell. Die Systeme wurden speziell für den Bildungsbereich entwickelt. So können Bildungseinrichtungen ihre Ausbildungsumgebungen bedarfsgerecht gestalten und Automatisierung schrittweise in bestehende Lernkonzepte integrieren.

Das Education Kit AMR KMP 250P ergänzt das Portfolio bereits heute um praxisnahe Anwendungen im Bereich mobiler Robotik. Es vermittelt grundlegende Konzepte wie Navigation, Transportaufgaben und das Zusammenspiel mit stationären Robotern und ermöglicht so einen anschaulichen Einstieg in moderne Intralogistikprozesse.

Mit der iiQKA Education Cell lite lassen sich typische Robotikaufgaben demonstrieren.
Mit der iiQKA Education Cell lite lassen sich typische Robotikaufgaben demonstrieren.

Portfolio um zusätzliche Zellen erweitert

Ab Juli 2026 wird dieses Portfolio um zusätzliche Produkte erweitert. Mit der iiQKA Education Cell lite lassen sich typische Robotikaufgaben, wie das Fahren von Bahnen oder das Aufnehmen und Palettieren von Objekten, demonstrieren. Die iiQKA Education Cell lite Cobot bietet mit ihrem kompakten Design, einem integrierten Greifer sowie dem Handbediengerät KUKA smartPLUG vielseitige Möglichkeiten, die speziellen Features eines Cobots im Unterricht zu erlernen. Die Anwendungen orientieren sich dabei stets an realen Industrieprozessen und vermitteln den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse wie Koordinatensysteme, Achsbewegungen, Punkt-zu-Punkt-Programmierung sowie die Anbindung eines optionalen Vision Systems.

Zusätzliche Funktionen für einen anschaulichen Unterricht

Optional können weitere Funktionen integriert werden – etwa Schutztüren und Sicherheitskonzepte, Greifer- und Kamerasysteme, ein Wellentisch für das Programmieren dreidimensionaler Konturen oder Lastverteilerplatten für den Einsatz auf empfindlichen Böden. Damit lassen sich die Lernzellen an unterschiedliche räumliche und didaktische Anforderungen anpassen.

KUKA Education Cobot
Bei einem Cobot können die Schülerinnen und Schüler direkt Hand anlegen und praxisnah lernen

Train-the-Trainer-Konzept stärkt Lehrkräfte im Unterrichtsalltag

Ein zentraler Bestandteil des Angebots sind die speziell für Lehrkräfte konzipierten Schulungen. Bei einer einwöchigen Schulung lernen sie, wie die Systeme bedient werden und wie sie diese eigenständig im Unterricht einsetzen können. „Unser Ziel ist es, Lehrkräfte so zu befähigen, dass sie Automatisierung praxisnah und ohne große Einstiegshürden in den Unterricht integrieren können“, sagt Andrea Herold, Global Lead Education bei KUKA. „Dafür bieten wir nicht nur die passende Technologie, sondern auch Schulungskonzepte und Lernmaterialien, die einen schnellen und nachhaltigen Einsatz im Bildungsalltag ermöglichen“. Neben der technischen Einführung erhalten die Lehrkräfte didaktisch aufbereitete Lernmaterialen für den Unterricht. Die Inhalte sind auf unterschiedliche Lernniveaus abgestimmt, zusätzlich steht ein konkreter Lehrplan zur Verfügung.

Simulation, mobile Robotik und KI-Anwendungen

Ergänzt wird das Angebot durch die Simulationssoftware iiQWorks.Sim. Damit können Schulungszellen vor dem praktischen Einsatz virtuell geplant, getestet und optimiert werden. Die Software bildet einen digitalen Zwilling des Robotersystems ab, der Lernenden und Lehrkräften zusätzliche Möglichkeiten für die Vorbereitung und Analyse von Anwendungen bietet. Die Software bietet beispielsweise die Möglichkeit, automatisch kollisionsfreie Roboterpfade zu generieren sowie Energieverbrauchs- oder Machbarkeitsanalysen durchzuführen. So entsteht ein Lernumfeld, das sich eng an aktuellen industriellen Anforderungen orientiert und wesentliche Grundlagen moderner Automatisierungsprozesse vermittelt.
KUKA iiQworksSim
Mit iiQWorks.Sim können die Schulungszellen virtuell geplant werden

Die Kombination aus Robotik und KI ermöglicht eine Ausbildung, die sich eng an der Praxis in der Industrie orientiert. So erhalten Schülerinnen und Schüler frühzeitig Einblicke in Technologien, die in modernen Produktionsumgebungen bereits heute relevant sind.

Alois Buchstab, VP Advanced Robotics Market Trends Scout bei KUKA
KUKA Education bietet praxisnahe Ausbildungslösungen für Schüler und Studenten mit branchenüblicher Hard- und Software.

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