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“Der Anspruch auf Exzellenz hat in der Robotik einen wichtigen Verbündeten gefunden.“
Italienische Keramik steht weltweit für Qualität und handwerkliche Präzision. GSI Ceramica zeigt, wie sich dieses Erbe mit moderner Automatisierung verbinden lässt. Im Gespräch mit dem iiMagazine erläutert Werksleiter Roberto Ceccarelli, welche Rolle KUKA Robotik, Partnerschaften und Technologie dabei spielen, um Qualität, Sicherheit und Made in Italy nachhaltig zu sichern.
Carolin Hort
13. Mai 2026
Technology
Lesezeit: 4 Min.
Was bedeutet Made in Italy für GSI Ceramica heute?
Roberto Ceccarelli: "Wir glauben fest an Made in Italy, weil die Qualitätsstandards, die wir hier haben, jeden Teil der Welt erreichen müssen. Es geht um Respekt gegenüber dem Produkt und vor allem gegenüber den Menschen, die es nutzen. Aber es ist auch ein Ausdruck unserer Identität und unserer langfristigen Ausrichtung."
Roberto Ceccarelli blickt in die Fertigung von morgen: Für den Plant Manager ist Automatisierung kein Selbstzweck, sondern der Schlüssel, um die Qualität und den Anspruch von „Made in Italy“ in die Zukunft zu tragen.
GSI hat in den vergangenen Jahren stark in Automatisierung investiert. Wie passt das zu dieser Identität?
Ceccarelli: "Der Anspruch auf Exzellenz hat in der Robotik einen wichtigen Verbündeten gefunden. Automatisierung steht heute im Zentrum unserer Produktion, weil sie Effizienz und Qualität liefert und dabei gleichzeitig unseren Ursprung bewahrt. Roboter garantieren konstante Standards, Mitarbeitende steigern die Qualität jeden Tag weiter."
Die Entscheidung für KUKA war keine rein technische, sondern eine strategische. Es ging um Vertrauen, Support und Flexibilität."
Wie sieht diese Automatisierung konkret aus?
Ceccarelli: "Heute sind Sacmi Systeme und 40 von Gaiotto integrierte KUKA Roboter in den Bereichen Gießen, Nachbearbeitung, Glasieren und innerbetriebliche Handhabung im Einsatz. Sie sorgen dafür, dass Prozesse reproduzierbar und konsistent ablaufen. Das ist für uns entscheidend, um höchste Qualität dauerhaft sicherzustellen."
Wo lag für Sie der größte Fortschritt durch diese Technologie?
Ceccarelli: "Der entscheidende Schritt war die Einführung von Hochdruckanlagen und Robotersystemen. Prozesse wurden standardisiert, Qualität gleichmäßig und manuelle, körperlich belastende Tätigkeiten deutlich reduziert. Das hat unsere Produktion grundlegend verändert."
Automatisierte Produktionslinien erhöhen Effizienz und Sicherheit und entlasten Mitarbeitende von körperlich anspruchsvollen Aufgaben.
Welche Rolle spielt Robotik für Ihren Qualitätsanspruch?
Ceccarelli: "Unser Produkt muss makellos sein. Investitionen in Robotik und Automatisierung schützen diesen Anspruch, weil sie Risiken minimieren und höchste Standards sichern. Selbst Details, die der Kunde nie sieht, sind für uns relevant – sie sind ein Garant für dieses ganz besondere Etwas, das unsere Kunden so an unseren Produkten schätzen."
KUKA ist zu uns gekommen, hat sich auf unsere Situation eingelassen und gezielt Wissen vermittelt. Das macht den Unterschied: Es ist nicht nur Technologie, es ist die menschliche Beziehung.
Welche Auswirkungen hatte die Automatisierung auf Sicherheit und Arbeit im Werk?
Ceccarelli: "Es gibt bei uns keine manuelle Handhabung schwerer Lasten mehr. Wir haben körperlich belastende Tätigkeiten eliminiert, Risiken reduziert und der Arbeit Würde und Sicherheit zurückgegeben. Gleichzeitig haben sich die Rollen verändert: Unsere Mitarbeitenden sind heute Spezialisten für Betrieb und Wartung von Robotik."
Warum fiel die Entscheidung auf KUKA als Partner?
Ceccarelli: "Die Entscheidung für KUKA war keine rein technische, sondern eine strategische. Gemeinsam mit Sacmi und Gaiotto konnten wir komplexe Herausforderungen lösen. Was ich besonders geschätzt habe, war die Zuverlässigkeit und die Möglichkeit, Herausforderungen gemeinsam anzugehen – nicht nur Roboter zu installieren, sondern Lösungen zu finden."
Automatisierung steht heute im Zentrum unserer Produktion, weil sie Effizienz und Qualität liefert und dabei gleichzeitig unseren Ursprung bewahrt. Roboter garantieren konstante Standards.
Was macht die Partnerschaft mit KUKA aus Ihrer Sicht besonders?
Ceccarelli: "Es ging um Vertrauen, Support und Flexibilität. Wichtig waren für uns auch kundenspezifische Schulungen. KUKA ist zu uns gekommen, hat sich auf unsere Situation eingelassen und gezielt Wissen vermittelt. Das macht den Unterschied: Es ist nicht nur Technologie, es ist die menschliche Beziehung."
Zwischen Tradition und Hightech: KUKA Roboter übernehmen präzise Handgriffe entlang der gesamten Produktion und verwandeln handwerkliche Erfahrung in verlässliche, reproduzierbare Prozesse.
Wohin entwickelt sich GSI Ceramica künftig?
Ceccarelli: "Wir wachsen weiter. Wir installieren einen dritten Ofen, investieren in automatisierte Logistik und Rückverfolgbarkeit. Technologie soll Menschen unterstützen, die Produktion steigern und den Wert von Made in Italy nachhaltig sichern."
KUKA Group CEO Christoph Schell über Physische KI (Physical AI) und Automation 2.0 sowie die strategische Rolle von KUKA in einer neuen industriellen Phase.