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Vom "Satellit" zur "Raumstation"

Anwendungsbeispiele der neuen Generation kooperierender Roboter

30. Juni 2004


Augsburg/München, Juni 2004 – Die KUKA Robot Group schickt gleich zwei „RoboTeams“, die technologische Neuentwicklung der KUKA im Bereich kooperierender Roboter, ins Rennen. Sie demonstrieren eindrucksvoll die Vorteile dieser einzigartigen Technologie, hinter der eine völlig neue Programmier-Philosophie steckt.

Nicht die Bewegung der einzelnen Roboter wird programmiert, sondern das zu bearbeitende Bauteil steht im Mittelpunkt. So lautet die Kernüberlegung der KUKA Robot Group bei der Entwicklung des „RoboTeam“. Abstrakte Beispiele, wie sie auf der AUTOMATICA gezeigt wurden, soll die Fantasie der Kunden angeregt werden. Gleichzeitig wird damit belegt, dass kooperierende Roboter Wege zu einem breiten, individuellen Anwendungsspektrum öffnen. Dabei gibt es keine Grenzen hinsichtlich der Werkstücke und Werkzeuge.

In der „Raumstation KUKA“ bewegen drei verschiedene Robotertypen in einem synchronisierten „RoboTeam“ lange Plexiglasröhren. Indem die Roboter die Röhren neigen und in einem definierten Rhythmus miteinander verbinden, läuft darin eine Kugel von Röhre zu Röhre. Da der Roboter mit der gerade unbenutzten Röhre diese jedes Mal wieder unten anschließt, ergibt sich ein Endlosprozess, der die Kugel immer auf gleicher Ebene scheinbar schwerelos im Raum bewegt und nie zur Ruhe kommen lässt. Sowohl die Gruppenbildung innerhalb des Teams als auch die Bewegungsführung in den Gruppen wechseln dynamisch. Ein vierter Roboter deutet jeweils einen Fügeprozess an, der die Röhren verbindet. 

Die Anwendung „Satellit KUKA“ bezieht ihre Attraktivität aus der synchronen Bewegung von fünf Robotern und einer Lineareinheit im 3D-Raum. Vier der Roboter konstruieren, in einer Reihe stehend, aus Einzelrohren ein größeres gewundenes Rohr. In dieser Gruppe wechselt die Bewegungsführung ebenfalls dynamisch. Der fünfte Roboter fährt auf einer Lineareinheit an der Gruppe entlang und führt einen Ring über die Rohre. Durch synchrone Abläufe beim Umgreifen werden Störkanten deutlich reduziert.

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