LBR iiwa verschraubt Armauflagen bei Automobilzulieferer

Kollaborierender Roboter von KUKA verschraubt Armauflagen bei Automobilzulieferer

Ein KUKA Cobot vom Typ LBR iiwa kommt in der Produktion von Yanfeng Automotive Interiors in Lüneburg zum Einsatz. Der kollaborierende Roboter verschraubt die Armauflagen für die Türen des Opel Insignia, entlastet die Mitarbeiter von monotonen Tätigkeiten und steigert die Effizienz.

Kollaborierende Roboter ermöglichen neue Formen der Fertigung 

Yanfeng Automotive Interiors (YFAI) ist ein führender Anbieter von automobilen Innenausstattungen. Als Teil der zukunftsfähigen Ausrichtung der Produktionsstandorte in aller Welt werden auch die Prozesse im Werk im norddeutschen Lüneburg Stück für Stück in Richtung Industrie 4.0 umgestellt.

Im ersten Schritt entschied sich YFAI für die Integration eines Cobots in die Produktionslinie, wo sich die Werker ihren Arbeitsbereich nun mit einem KUKA LBR iiwa teilen. „Mit Cobots wie dem LBR iiwa ist es für uns möglich, Produktionsprozesse noch effizienter zu gestalten. Durch ihre Sensitivität ermöglichen sie völlig neue Formen der Fertigung, weil Schutzzäune entfallen und starre Fertigungslinien obsolet werden“, sagt Michael Oji, Werksleiter von YFAI in Lüneburg.

Der KUKA LBR iiwa und die Werker teilen sich den gleichen Arbeitsraum
Der LBR iiwa und die Werker teilen sich den gleichen Arbeitsraum.

Ein Cobot mit hoher Traglast

Der kollaborierende Roboter verschraubt die Armauflagen für die Türen des Opel Insignia. Dazu ist er mit einem 13 Kilogramm schweren Schraubkopf ausgestattet, der von der Firma Stöger Automation GmbH entwickelt und speziell auf Mensch-Roboter-Kollaborations-Systeme zugeschnitten wurde. Zum Schutz vor Verletzungen ist er mit einer Hülse ummantelt. Bei Kontakt schaltet sich der Roboter sofort ab.

Der LBR iiwa führt einen 13 Kilogramm schweren Schraubkopf.
Hohe Traglast: Der Cobot führt einen 13 Kilogramm schweren Schraubkopf.
Automatisiertes Verschrauben von Armauflagen

KUKA LBR iiwa als Schraubroboter

„Die Aufgabe des Roboters besteht darin, unsere Mitarbeiter in der Produktion der Armauflagen von ermüdenden und sich stetig wiederholenden Arbeitsabläufen zu entlasten“, sagt Michael Oji. Zwei Werker bereiten die Armauflagen für den Schraubroboter vor, indem sie ein Spritzgussbauteil zusammen mit einer Lederauflage in eine Werkzeugmaschine legen, die beide Komponenten kaschiert. Das kaschierte Bauteil wird daraufhin mit einem weiteren Spritzgussteil verklipst. Anschließend legen die Werker die Armauflage in eine Halterung an der LBR iiwa Applikation ein.

Auf Knopfdruck startet der Roboter den Bearbeitungsvorgang. Er verfährt zur Halterung und verschraubt die beiden Bauteile. Eine Zuführung an der Schutzhülse versorgt den Schraubroboter durchgehend mit neuen Schrauben. Beim Verschrauben der einzelnen Armauflagen wählt der Cobot immer den effizientesten Weg. Somit werden Wartezeiten vermieden. Die fertig verschraubten Armauflagen entnehmen die Werker aus der Halterung und stapeln sie zum Abtransport. 


Der KUKA Roboter hat sich schon amortisiert. Dazu kommt, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen rasch mit ihm vertraut gemacht haben. Für die Bedienung des Roboters war keine gesonderte Schulung der Mitarbeiter erforderlich.

Michael Oji, Werksleiter von YFAI in Lüneburg

Kollaborierender Roboter bringt gewünschten Erfolg

Seit Dezember 2017 befindet sich der LBR iiwa bei YFAI im Einsatz. „Der Schraubroboter arbeitet äußerst effizient und nimmt den Mitarbeitern eine monotone Arbeit ab“, sagt Michael Oji. Die zwei Werker und der Roboter bewerkstelligen in einer Stunde 45 Fahrzeugsätze. Das entspricht 180 verschraubten Armauflagen. Überzeugt von dem KUKA Cobot, plant YFAI bereits weitere Automatisierungsprojekte in europäischen Werken.

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